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Demnach waren die Arbeitgeber bestrebt, diejenigen ausländischen Arbeitnehmer zu halten, die sich in mehrjähriger Beschäftigung bewährt hatten, zumal bei ihnen die Anpassungs- und hier vor allem die Sprachschwierigkeiten … überwunden waren.

Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, 1968

TV-Tipps des Tages

23.11.2011 – NPD, Terror, Deutschland, Neonazi, Stasi, Al Qaida, Steuer

TV-Tipps des Tages sind: Report Mainz: Die NPD und der Terror; Geschichte Mitteldeutschlands; Münchner Runde: Rechter Terror: Wie wehrhaft ist unsere Demokratie; Mielkes Rache: Die Hinrichtung des Stasi-Offiziers Werner Teske; Der Richter und der Fanatiker: Im Dialog gegen Terror, Die Rückkehr der Streubomben

VONÜmit Küçük

DATUM23. November 2011

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Report Mainz
Politikmagazin — Moderation: Fritz Frey – Themen: Die NPD und der Terror; Die Rückkehr der Streubomben; Partei in Panik; Lisas Welt

Die NPD und der Terror
Parteifunktionäre mischten im gewalttätigen „Thüringer Heimatschutz“ mit

Die Rückkehr der Streubomben
Deutschland knickt beim Verbot der geächteten Waffen ein

Partei in Panik
Die FDP-Führung befürchtet eine Niederlage beim Mitgliederentscheid über den Euro

Lisas Welt
Mutti ist die beste! 08:35-09:05 • RBB Berlin, RBB Brandenburg, 20:15-20:45 • EinsExtra

Geschichte Mitteldeutschlands
Das Magazin – Moderation: Gunter Schoß – Themen: Meine Geschichte: Ein technisches Husarenstück – Das erste Handy der DDR; Mit Herz und Schnauze: Regine Hildebrandt; Umfrage: Waschen, wie es früher war; Industrialisierung Mitteldeutschlands: FeWa aus Chemnitz

Meine Geschichte: Ein technisches Husarenstück – Das erste Handy der DDR
Gottfried Schuppang und seine Kollegen erzählen unserem Magazin eine schier unglaubliche Geschichte aus dem Jahre 1979: Die DDR ist damals ein Land, das weder über Funktelefon-Technik verfügt, noch sie jemals für seine Bürger zulassen würde. Ein Land, dem es selbst an ganz „normalen“ Fernmelde-Verbindungen fehlt. Nichtsdestotrotz startet man hier den irrwitzigen Versuch, binnen weniger Monate ein Gerät und die dazugehörigen Funkverbindungen zu entwickeln, mit denen man Funktelefonie betreiben kann. All das aber nur fürs Ausland! Die technische Meisterleistung aus Köpenick sorgt für Furore. „Geschichte Mitteldeutschlands – Das Magazin“ über eine gewagte Hochstapelei, großes Improvisationstalent und eine zweifellos technische Meisterleistung!

Mit Herz und Schnauze: Regine Hildebrandt
Zehn Jahre sind seit Regine Hildebrandts Tod am 26. November 2001 vergangen. Sie sei ein unpolitischer Mensch, sagte sie über sich selbst, und wurde mit Leib und Seele Politikerin. Die Probleme, die die deutsche Einheit mit sich brachte, konnte auch sie nicht lösen. Sie hat sie aber immer wieder klar benannt. Die Tatsache, dass sie in den 1990er-Jahren die beliebteste Politikerin Ostdeutschlands war, kommentierte Regine Hildebrandt lakonisch: „Wenn alle verschissen haben, muss ja eener nach oben.“ „Geschichte Mitteldeutschlands – Das Magazin“ begibt sich auf die Spuren einer faszinierenden Frau.

Umfrage: Waschen, wie es früher war
Wäschewaschen ist heutzutage ein Kinderspiel: schmutzige Wäsche rein in die Waschmaschine, Waschpulver dazu, Programm auswählen, schon nach kurzer Zeit kann die saubere Wäsche herausgenommen und zum Trocknen aufgehängt werden. Wie aufwendig das Wäschewaschen früher einmal war, weiß heute kaum noch jemand. „Geschichte Mitteldeutschlands – Das Magazin“ war diesmal mit dem Waschbrett unterwegs und fragte nach ganz persönlichen Wasch-Erinnerungen.

Industrialisierung Mitteldeutschlands: FeWa aus Chemnitz
„Geschichte Mitteldeutschlands – Das Magazin“ hat sich auch auf die Suche nach Waschmitteln gemacht und herausgefunden, wie es war, als vor etwa 80 Jahren das erste vollsynthetische Feinwaschmittel aus Chemnitzer Produktion auf den Weltmarkt kam. 1932 fand der Chemiker Heinrich Gottlob Bertsch die rein künstliche Zusammensetzung eines Waschmittels heraus. Damit hat er das Waschen von Textilien revolutioniert und für eine Sensation gesorgt. Und auch wenn die Frauen am Anfang sehr skeptisch waren, wurde „Fein Waschmittel“, oder einfach nur „FeWa“, noch bis 1990 produziert.

Hintergrundinformationen:
Wir gehen auf lebendige Spurensuche in der Vergangenheit unserer Heimat – mit Geschichten, die spannend sind, unterhaltsam und emotional. So wie die Geschichte selbst.

Während das erfolgreiche Format „Geschichte Mitteldeutschlands“ weiterhin jeden Herbst in packenden Filmen über schillernde historische Persönlichkeiten berichtet, wird „Geschichte Mitteldeutschlands – Das Magazin“ (ehemals „Barbarossa“) alle 14 Tage kurzweilig regionale Alltagskultur erzählen, große dramatische Ereignisse beleuchten und ergreifende Geschichten von Zeitzeugen schildern.

In fesselnden Beiträgen geht es um das wechselhafte Leben Prominenter: von Gräfin Cosel bis Kati Witt, von Hugo Junckers bis Sigmund Jähn. Doch auch die persönlichen Lebensgeschichten unserer Zuschauer werden thematisiert. So vermittelt die Sendung lebendige Erinnerungen an die Alltagskultur im Sendegebiet, an Trümmerfelder und Ernteschlachten, an Ferienlager, Beatmusik, NVA und die Zeit nach der friedlichen Revolution. Vieles davon haben die MDR-Zuschauer noch selbst erlebt und werden in „Geschichte Mitteldeutschlands – Das Magazin“ mit Zeitzeugeninterviews und Hintergrundinformationen versorgt.

Moderator Gunter Schoß ist für die MDR-Zuschauer seit Jahren eng mit dem Thema Geschichte verbunden. Seit 1999 präsentiert der Grimme-Preisträger die Dokumentationsreihe „Geschichte Mitteldeutschlands“ und seit 2007 ist er Moderator beim Geschichtsmagazin „Barbarossa“. Darüber hinaus verleiht er historischen Verfilmungen durch seine markante Stimme einen unverwechselbaren Charakter. 13:00-13:30 • MDR Sachsen, MDR Sachsen-Anhalt, MDR Thüringen

Münchner Runde
Rechter Terror: Wie wehrhaft ist unsere Demokratie? – Gäste bei Moderatorin Ursula Heller: Wolfgang Bosbach, Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages; Heribert Prantl, Mitglied der SZ-Chefredaktion, Ressortleiter Innenpolitik * Arnulf Baring, Historiker 21:02-21:45 • EinsExtra

Mielkes Rache
Die Hinrichtung des Stasi-Offiziers Werner Teske – Die Geschichte von Werner Teske ist die Geschichte eines Mannes, der in der Stasi Karriere macht, an ihr zerbricht und vernichtet wird.

Werner Teske, 1942 in Berlin geboren, war ein guter Schüler und ein brillanter Student der Ökonomie und Finanzwirtschaft. Er hatte Stellenangebote von Universitäten und des Außenhandels der DDR, doch ein Angebot der Staatssicherheit wagte er nicht auszuschlagen: Ihm wird versprochen, er könne weiter an seiner wissenschaftlichen Karriere arbeiten. Also tritt Werner Teske in das Ministerium für Staatssicherheit ein. Er gründet eine Familie und arbeitet erfolgreich in der Hauptverwaltung Aufklärung, der sogenannten HVA des legendären die Markus „Mischa“ Wolf, die für Auslandsspionage zuständig ist.

Doch bei der Anwerbung wurde er getäuscht, als Geheimdienstler darf er nicht wissenschaftlich publizieren, und eine Karriere an der Hochschule der Staatssicherheit in Potsdam ist für ihn nicht vorgesehen. Am liebsten würde er gehen, aber bei der Staatssicherheit kann niemand einfach kündigen. Teske steckt in einer biografischen Sackgasse, beginnt zu trinken, wird nachlässig bei der Arbeit und in der Ehe kriselt es.

Werner Teske will aus der engen Alltagswelt, dem durch Anpassung, gegenseitige Überwachung und Heuchelei erkauften Wohlstand, ausbrechen. In den Westen überzulaufen, scheint die einzige Lösung. Er nimmt verbotenerweise Unterlagen mit nach Hause. Sie sollen sein Eintrittsgeld in den Westen sein. Teske verfügt über einen Sonderausweis für den „Westteil“ des Bahnhofs Friedrichstraße. Er müsste nur in eine S-Bahn steigen und nach Westberlin fahren. Doch er kann sich nicht entschließen. Dann ist es zu spät. Wegen dienstlicher Unregelmäßigkeiten wird er verhört, seine Wohnung wird durchsucht, und er gesteht seine Fluchtpläne.

Teske hat Pech. Kurz zuvor ist Werner Stiller aus derselben Abteilung der Stasi in den Westen übergelaufen. Mielke fordert Rache. Obwohl Teske nichts und niemanden verraten hat, wird er zum Tode verurteilt und hingerichtet. Die Spuren seines Lebens werden vernichtet. Seine Frau und ihre Tochter bekommen eine neue Identität, müssen Berlin verlassen und dürfen keinen Kontakt zu ihren Bekannten halten. Bis zur Wende glaubt Teskes Witwe, dass ihr Mann noch leben und irgendwo gefangen gehalten würde. 21:05-22:00 • arte

Der Richter und der Fanatiker
Im Dialog gegen Terror – Recht & Gerechtigkeit – Der Film zeigt den Dialog zwischen dem jemenitischem Richter Hamoud al Hitar und Inhaftierten, u.a. dem ehemaligem Al Qaida-Kämpfer Rashad Mohammed Said, über Terrorismusfragen auf Basis des Koran. Ein Bericht über den Kampf des Jemen gegen den Terrorismus im eigenen Land. 23:30-00:15 • BR-alpha

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