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Demnach waren die Arbeitgeber bestrebt, diejenigen ausländischen Arbeitnehmer zu halten, die sich in mehrjähriger Beschäftigung bewährt hatten, zumal bei ihnen die Anpassungs- und hier vor allem die Sprachschwierigkeiten … überwunden waren.

Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, 1968

Türkische Presse Türkei

20.11.2011 – Neonazi, Syrien, Merkel, USA, Terror, Ägypten, Türkei, Gaddafi

Die Themen des Tages sind: Der Einfluss der Türkei ist grösser als der der USA; Saif al-Islam Gaddafi gefasst; Schlachtfeld Tahrir; Merkel: „Wir werden nicht ruhen, bis wir die Morde aufgeklärt haben“

VONTRT

DATUM20. November 2011

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Der Einfluss der Türkei ist grösser als der der USA
Milliyet berichtet unter der Schlagzeile „der Einfluss der Türkei ist grösser als der der USA“ , US-Außenministerin Hillary Clinton habe gegenüber dem TV-Sender NSNBC eine weitere Eskalation des Konflikts in Syrien für möglich gehalten und vor einem Bürgerkrieg gewarnt. Zudem habe Clinton betont, der syrische Staatspräsident Baschar al-Assad habe mit seinem Vorgehen gegen die Opposition «das Volk provoziert, gegen das Regime Waffen zu ergreifen. Die Schritte der Arabischen Liga und die Äußerungen der Türkei hätten einen viel größeren Einfluss auf die syrische Regierung und Bevölkerung als die Schritte und Äußerungen der USA, habe US-Außenministerin Clinton gesagt.

Saif al-Islam Gaddafi gefasst
Hürriyet meldet unter der Schlagzeile „Saif al-Islam Gaddafi gefasst”, genau einen Monat nach dem Lynchmord an dem gestürzten libyschen Machthaber Muammer al-Gaddafi sei sein zweitältester Sohn Saif al-Islam festgenommen worden. Der Diktatoren-Sohn sei seit etwa drei Monaten auf der Flucht gewesen und am Vortag im Wüstendorf Obari im Süden Libyens zusammen mit vier Leibwächtern gefasst worden. Der designierte Justizminister Mohammed al-Allagui erklärte, der vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesuchte Saif al-Islam Gaddafi sei bei Obari im Süden Libyens gestellt worden.

Schlachtfeld Tahrir
In Sabah lesen wir unter der Schlagzeile „Schlachtfeld Tahrir“, der Tahrir-Platz in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, der beim Sturz des 30-jährigen Mubarak-Regimes eine Schlüsselrolle gespielt habe, sei erneut Schauplatz von Unruhen geworden. Gegen den Militärrat, der vorübergehend die Verwaltung nach dem Mubarak-Regime übernommen habe, würden seit zwei Tagen Proteste anhalten. Beim gestrigen Polizeieingriff seien 23 Jugendliche ums Leben gekommen und 507 Personen verletzt worden. Die Zahl der Protestierenden auf dem Tahrir-Platz, die eine zivile Verwaltung fordern, sei gestern auf 10.000 gestiegen.

Merkel: „Wir werden nicht ruhen, bis wir die Morde aufgeklärt haben“
Aus Yeni Safak erfahren wir unter der Schlagzeile „wir werden nicht ruhen, bis wir die Morde aufgeklärt haben”, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel habe den Neonazi-Terror in Deutschland als eine Schande für das Land bezeichnet. Im Zusammenhang mit dem Morden habe Merkel betont, nicht nur die Familien, sondern alle wollten wissen, wer die Täter seien, ob es Mitwisser gab, wie die Dinge zusammenhängen.

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