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Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg, Trauergottesdienst nach dem Terroranschlag im norwegischen Oslo und Utoya, 2011

Türkische Presse Türkei

04.11.2011 – Erdbeben, Gül, Erdoğan, G-20-Gipfel, Barzani, PKK, Griechenland

Die Themen des Tages sind: Staatspräsident Abdullah Gül wird die Erdbebenopfer besuchen; Erdoğan nimmt am G-20-Gipfel teil; Barzanis Türkei Besuch; Japan plant weitere Investitionen in der Türkei; Sarkozy: „Kein Pfennig für die Krise in Griechenland zu investieren“; Barzani Davutoğlu Treffen

VONBYEGM, TRT

DATUM4. November 2011

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RESSORTTürkische Presse Türkei

QUELLE Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara und der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.

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Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Staatspräsident Abdullah Gül wird die Erdbebenopfer besuchen
Staatspräsident Abdullah Gül wird das Opferfest mit den Erdbebenopfern in Van verbringen. Gül wird seinen verschobenen Van Besuch am ersten Tag des Opferfestes wahrnehmen und nach Erkundung die die Lage im Erdbebengebiet am selben Tag aus Van abreisen. Der Ursprünglich für Freitag den 28. Oktober geplanter Besuch des Staatspräsidenten im Erdbebengebiet, wurde aber auf Anraten der lokalen Behörden verschoben, um die Such- und Rettungsarbeiten nicht zu beeinträchtigen.

Erdoğan nimmt am G-20-Gipfel teil
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat nach seiner Deutschlandvisite zum 50. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens gestern am G-20-Gipfel in Cannes teilgenommen. Erdoğan kam mit zahlreichen Staats- und Regierungschef wie dem Präsidenten der USA Barack Obama zusammen. Auf die Fragen der Journalisten, wie er die Äußerungen von Staatspräsident Nicolas Sarkozy, „Kein Pfennig für die Krise in Griechenland zu investieren“ bewerten würde sagte Erdoğan, dass die Europäische Union gerade in dieser Zeit über die Aufnahme der Türkei in die EU nachdenken müsste. Erdoğan unterstrich zudem, dass die Krise auf globale Ebene gelöst werden müsste. Der Gruppe der G-20, gehören neben den G-8 Ländern auch Schwellenländer an.

Barzanis Türkei Besuch
Der Führer der kurdischen Regionalregierung im Norden Iraks Masud Barzani ist zu Kontakten nach Istanbul angereist. Bei den Gesprächen wurden die Erwartungen der Türkei für eine stärkere Zusammenarbeit beim Kampf gegen die Terrororganisation zur Sprache gebracht. Barzani kam in Istanbul zunächst mit Außenminister Ahmet Davutoğlu zusammen. Weitere Gespräche sind mit Staatspräsident Abdullah Gül und Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan geplant.

Japan plant weitere Investitionen in der Türkei
Der stellvertretender japanischer Außenminister Ryuji Yamane sagte in seinem Gespräch mit dem Minister für Wissenschaft-Technologie und Industrie, Nihat Ergün, dass Japan plane, im Bereich der Automobilherstellung vermehrt in die Türkei zu Investieren. Yamane bekräftigte das sie vorhaben würden die bisherige Zusammenarbeit durch technologieaustausch zu intensivieren. Ergün drückte sein Zufriedenheit über die Zusammenarbeit mit Japan aus.

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Wachstums-Lehre an namhafte CEO’s
Milliyet schreibt unter der Schlagzeile, „Wachstums-Lehre an namhafte CEO’s“ dass Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan der Europäischen Union Lehren über die Krise erteilt hat. Laut Meldung habe Ministerpräsident Erdogan auf dem G-20 Gipfeltreffen den CEO’s aus aller Welt erzählt, wie die Türkei in einer Krisenatmosphäre das Wirtschaftswachstum habe weiterführen können. Als ein schlechtes Beispiel für schlechte wirtschaftliche Führung habe Erdogan ohne beim Namen zu nennen auf Griechenland gezeigt.

Erdogan habe seine Worte wie folgt fortgesetzt, „Einigen Staaten werden Empfehlungen mit auf den Weg gegeben. Diejenigen, die die Privatisierung nicht zustande bringen können, zahlen wie sie sehen einen hohen Preis dafür. Die Türkei hat diesbezüglich wichtiges vollbracht und es geschafft“

G-20 Gipfel
In Star werden die Worte von Ministerpräsident Erdogan zitiert. Auf eine Frage, ob die Worte des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy bezüglich der Referendums-Entscheidung Griechenlands zu hart waren, habe Erdogan gesagt, „Dies alles geschieht innerhalb der Eurozone und es sind alle EU-Länder. Die uns nicht in die EU aufnehmenden Länder sollten darüber gut nachdenken.“

Vatan berichtet über das politische Ende von Papandreou nach seiner Entscheidung, das bittere EU-Rezept dem Volk zu fragen.
Laut Meldung sei der griechische Premier in Cannes von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy mit harten Worten zurechtgewiesen worden. Nachdem Papandreou mit dem Rauswurf aus der EU gedroht worden sei, hätten ihm sogar seine eigenen Minister den Rücken gekehrt. Der griechische Premier habe in den Abendstunden eingelenkt und im Falle des Beistands der Opposition sein Verzicht auf das Referendum bekannt gegeben.

Wir erwarten klare Haltung gegen PKK
In Yeni Safak lesen wir unter der Schlagzeile, „Wir erwarten klare Haltung gegen PKK “ Dies habe Außenminister Ahmet Davutoglu dem Führer der Regionalverwaltung im Norden des Irak Mesud Barzani gesagt.

Barzani habe seinerseits Zusammenarbeit versprochen.
Hürriyet schreibt über das gestrige Spiel zwischen Besiktas Istanbul und Dinamo Kiew. Mit dem Kopfstoss von Egemen habe das Team von Bosporus seinen Gegner aus der Ukraine mit 1:0 besiegt. Somit habe Besiktas Istanbul seine Punktzahl auf 6 erhöht. Das Blatt informiert seine Leser darüber, dass der Spitzenclub die einzige türkische Mannschaft sei, die Dinamo Kiew besiegt hat.

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