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Türkische Presse Türkei

01.10.2011 – Mazedonien, Erdoğan, Terror, Al-Qaida, Syrien, al-Awlaki

Die Themen des Tages sind: Mazedonien Kontakte von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan; Top Terrorist al-Awlaki getötet; Krise zwischen der Türkei und Syrien; Syrischen Armee flüchtet Soldaten

VONTRT

DATUM1. Oktober 2011

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Mazedonien Kontakte von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan
Wir beginnen unseren heutigen Beitrag mit einer Meldung aus der Zeitung Milliyet über die Mazedonien Kontakte von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan. Ministerpräsident Erdogan habe an der Mazedonischen Balkan Universität an einer Abschlussfeier von Studenten teilgenommen. In seiner dabei gehaltenen Rede habe Erdogan gesagt, während sich einige Länder um die Allianz der Zivilisationen bemühen, würden sich einige Länder die Mühe geben, Krieg zwischen Zivilisationen auszulösen. Imperialistische Mächte würden niemals auf ihre Ansprüche verzichten und das werde niemals der Fall sein. Es wird immer „Unterdrücker und Unterdrückte“ geben, habe Erdogan gesagt.

Top Terrorist al-Awlaki getötet
Cumhuriyet berichtet unter der Schlagzeile, „Top Terrorist al-Awlaki getötet“, der in Verbindung zum Terrornetzwerk Al-Qaida stehende Imam Anwar al Awlaki aus Jemen, der von den USA zum Top-Terroristen erklärt worden war, sei getötet worden. Laut einer Erklärung des jemenitischen Verteidigungsministeriums sei der in den USA auf die Welt gekommene al Awlaki in der jemenitischen Provinz Marib bei einem Luftanschlag auf zwei Fahrzeuge ums Leben gekommen. Bei dem Luftschlag seien auch einige Freunde von Awlaki ums getötet worden, darunter auch ein US-Bürger.

Krise zwischen der Türkei und Syrien
Sabah berichtet, die politische Krise zwischen der Türkei und Syrien habe auch die wirtschaftlichen Beziehungen beeinträchtigt. Die Türkei habe gegen das syrische Assad-Regime, das versucht, die Proteste in Syrien durch Gewalt zu unterdrücken, neben politischen auch wirtschaftliche Maßnahmen getroffen. Die Türkei habe ihren Luftraum, ihre Territorien und Hoheitsgewässer Syrien geschlossen. Als zweiter Schritt habe Ankara Arbeiten eingeleitet, um das Vermögen des syrischen Staatschef Baschar al Assad und seinen Familienangehörigen in der Türkei einzufrieren.

Syrischen Armee flüchtet Soldaten
Hürriyet schreibt, in Syrien würden Soldaten, die von der syrischen Armee geflüchtet sind, gegen die syrischen Streitkräfte kämpfen. Wie in den letzten sechs Monaten seien auch gestern nach dem Freitagsgebet zahlreiche syrische oppositionelle auf die Strassen gegangen und hätten gegen Assad protestiert. Unter den Demonstranten in Hama und Homs sowie anderen Städten seien auch zahlreiche Frauen gewesen. Dabei seien Parolen wie „freies Syrien“ und „Assad wird letzten Endes gehen“ skandiert worden. Laut der Zeitungsmeldung unter Berufung auf syrische Menschenrechtsorganisationen, hätten syrische Sicherheitskräfte zur Unterdrückung der Proteste Feuer auf die protestierenden Menschen eröffnet. Dabei seien mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern seien auch 11 Soldaten gewesen, die sich in Hama den oppositionellen- Kräften angeschlossen haben.

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