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Maßnahmenkatalog für die Wahrung der deutschen Identität und Kultur in Rumänien

Die deutsch-rumänische Arbeitsgruppe zur Förderung des muttersprachlichen Deutschunterrichts in Rumänien tagte am 25. September 2011 im rumänischen Sibiu/Hermannstadt. Bei dem Treffen wurde über Maßnahmen beraten, die dazu dienen, das deutsche Schulwesen in Rumänien zu erhalten und die spezifische muttersprachliche Bindung der Angehörigen der deutschen Minderheit zu fördern.

Christoph Bergner (CDU), Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, erklärte: „Es war mir ein großes Anliegen, die Vertreter von zahlreichen Institutionen und Organisationen, die im Kultur- und Bildungsbereich tätig sind, für die gemeinsame Aufgabe zu gewinnen. Denn nur gemeinsam können wir Wege und Möglichkeiten finden, die spezifische muttersprachliche Bindung der Deutschen in Rumänien zu erhalten. Diese Bindung ist wesentliche Voraussetzung für die Wahrung der Identität und Kultur und letztlich auch für den Bestand der deutschen Minderheit.“

Lob an offene Bildungsgesetzgebung in Rumänien
Das rumänische Bildungsministerium hat sich ein mehrjähriges Programm zur Konsolidierung der Qualität des deutschsprachigen Unterrichts zum Ziel gesetzt. Wesentliche Punkte des Programms betreffen:

Bergner bedankte sich bei allen Teilnehmern und begrüßte, dass „die rumänische Bildungsgesetzgebung auf Offenheit für alle interessierten Schüler setzt, so dass das deutsche Schulangebot Rumäniens als ‚Schulen in der Sprache der deutschen Minderheit‘ seine Entwicklungschancen für die Zukunft bewahren kann“.

Große Teilnahmebereitschaft
Den Vorsitz der Arbeitsgruppe hatten die Staatssekretärin im rumänischen Ministerium für Bildung, Forschung, Jugend und Sport, Iulia Adriana Oana Badea, und Christoph Bergner, inne. An der Konferenz haben von deutscher Seite auch die Beauftragte für Außenwissenschaftspolitik im Auswärtigen Amt, Frau Dr. Prinz, und der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, Herr Gerlach, teilgenommen. Das Bundesministerium des Innern, das Institut für Auslandsbeziehungen, das Goethe-Institut, die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und der Deutsche Akademische Austauschdienst hatten jeweils Vertreter entsandt.

Der rumänischen Delegation gehörten neben Mitarbeitern aus dem Bildungsministerium und Mitgliedern des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Mitglieder aus dem Schulausschuss des DFDR an, aber auch Vertreter aus dem Schul- , Hochschul- und dem Lehrerfortbildungsbereich. (sb)