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28.000 Asylanträge von Januar bis August 2011

Laut Informationen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) kamen die meisten Asylbewerber aus Afghanistan (5.4242) und dem Irak (3.955). Zu den Hauptherkunftsländern gehörten außerdem der Iran (1.9784), Serbien (1.9135) und Syrien (1.610).

Wie das BAMF weiter mitteilt wurde insgesamt 4.840 Personen die Rechtsstellung eines Flüchtlings zuerkannt. Darunter waren 444 Personen, die als Asylberechtigte anerkannt wurden, sowie 4.396 Personen, die Flüchtlingsschutz erhielten. Darüber hinaus hat das Bundesamt bei 1.800 Personen Abschiebungsverbote festgestellt.

Abgelehnt wurden die Anträge von 16.356 Personen (55,0 Prozent). Anderweitig erledigt wurden die Anträge von 6.764 Personen (22,7 Prozent). Die Zahl der noch nicht entschiedenen Anträge lag Ende August 2011 bei über 26.000. (hs)