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Interkultureller Kalender 2012 erschienen

Ramadan, Sukkot, Bon- oder Divalifest – das sind Feiertage für Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeiten. Der neue Interkulturelle Kalender 2012 verschafft Überblick und vermittelt interkulturelle Kompetenz.

Vor 15 Jahren erschien der Interkulturelle Kalender das erste Mal. Inzwischen hat sich das DIN-A-3-Poster seinen festen Platz erobert in Schulen, Büros, Behörden, Firmen oder auch Privatwohnungen. Herausgeber ist Berlins Integrationsbeauftragter Günter Piening: „Berlin ist eine internationale, multireligiöse und gleichzeitig auch religionsferne Stadt. Die zunehmende religiöse und kulturelle Vielfalt lässt sich gut am Interkulturellen Kalender ablesen und an der Resonanz, die er Jahr für Jahr findet. In der Einwanderungsgesellschaft ist er als Planungshilfe und rasche Übersicht unverzichtbar geworden, denn auf herkömmlichen Kalendern finden sich diese Termine meist nicht.“

Interkulturelle Kompetenz
Die Idee stammt von Gertrud Wagemann, die auch das Konzept für den Kalender lieferte und jedes Jahr die Termine recherchiert. Interkulturelle Kompetenz auf einen Blick lautet das Motto: Die wichtigsten religiösen und weltlichen Festtage der großen Religionsgemeinschaften und Nationalitäten sind in der Übersicht aufgeführt.

Der Kalender bietet damit nicht Exotik sondern praktische Orientierungshilfe, welche Tage womöglich Feiertage von Geschäftspartnern, Kunden, Nachbarn, Kollegen oder Mitschülern sind. Für Piening ist es deshalb „kein Wunder, dass der Interkulturelle Kalender stark von Schulen, Firmen und Multiplikatoren nachgefragt wird“.

Bestellung und Download
Der Interkulturelle Kalender 2012 ist gegen eine Schutzgebühr von 0,50 € pro Exemplar erhältlich beim Beauftragten des Senats für Integration und Migration, Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin (030/90172357 bzw. integrationsbeauftragter@intmig.berlin.de)

Außerdem steht der Kalender auch wieder auf den Internetseiten des Integrationsbeauftragten als Download (PDF) bereit. (sb)