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Türkische Presse Türkei

18.09.2011 – Libyen, Türken, Gül, Deutschland, Wulff, Erdoğan, Dänemark

Die Themen des Tages sind: Türken haben Deutschland zu einer vielfältigen Gesellschaft gemacht; Hilfsgüter für Libyen; Türkischstämmige Abgeordnetenkandidatin gewinnt gegen Ehemann; Kein Geld für Medikamente

VONTRT

DATUM18. September 2011

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Hilfsgüter für Libyen
Milliyet berichtet unter der Schlagzeile „Hilfsgüter für Libyen“, nach Angaben der Behörde für Katastrophen- und Soforthilfe des Ministerpräsidiums seien mit zwei militärischen Frachtflugzeugen etwa 22 Tonnen Nahrungsmittel im Wert von etwa 200 000 Türkisch Lira nach Libyen geschickt worden. In einer schriftlichen Erklärung der Behörde werde betont, während des Libyen-Besuchs von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan habe man die Information erhalten, dass in der Stadt Bani Walid im Gebiet Misrata sich etwa 10 000 Menschen befinden und dringend Nahrungsmittel benötigen würden.

Türken haben Deutschland zu einer vielfältigen Gesellschaft gemacht
In Yeni Safak lesen wir unter der Schlagzeile „Türken haben Deutschland zu einer vielfältigen Gesellschaft gemacht“, im Vorfeld des Deutschland-Besuchs von Staatspräsident Abdullah Gül habe der deutsche Bundespräsident Christian Wulff ein Interview für die „Süddeutsche Zeitung“ gegeben. Wulff habe dabei betont, Einwanderer aus der Türkei hätten Deutschland vielfältiger, offener und der Welt zugewandter gemacht. Ferner habe Wulff gesagt, er sehe in einem weiteren Ausbau der deutsch-türkischen Beziehungen „ein großes Potential“ für beide Länder. Zudem schreibt Yeni Safak, der deutsche Bundespräsident habe die Rolle der Türkei als Vorbild für die Umbruchstaaten in der arabischen Welt gewürdigt. Die Türkei sei ein Beispiel dafür, dass Islam und Demokratie, Islam und Rechtsstaat, Islam und Pluralismus kein Widerspruch sein müssen, so das Blatt weiter.

Türkischstämmige Abgeordnetenkandidatin gewinnt gegen Ehemann
Sabah meldet unter der Schlagzeile „türkischstämmige Abgeordnetenkandidatin gewinnt gegen Ehemann“, nach den Parlamentswahlen in Dänemark mit insgesamt vier Millionen Wahlberechtigten seien zwei türkische Kandidatinnen ins Parlament gewählt worden. Dem Blatt zufolge habe Özlem Cekic als Angeordnete der Sozialistischen Volkspartei mit einem hohen Stimmanteil der Wähler erneut ein Mandat im Parlament bekommen. Die Kandidatin Fatma Yeliz Öktem von der regierenden Liberalen Partei habe ebenfalls einen Parlamentssitz erhalten. Sie habe sich aber gleichzeitig auch gegen ihren Ehemann durchsetzen müssen, der ebenfalls Kandidat der Liberalen Partei war und auf dem gleichen Stimmzettel aufgelistet wurde.

Kein Geld für Medikamente
Auf den Wirtschaftsseiten von Vatan erfahren wir unter der Schlagzeile „kein Geld für Medikamente“, die griechischen Staatskrankenhäuser seien nicht mehr in der Lage, ihre Schulden an die Pharmaunternehmen zu zahlen. Dem Blatt nach habe der CEO des Schweizer Pharmakonzerns Roche Severin Schwan mitgeteilt, wegen anhaltender Zahlungsprobleme seien die Arzneilieferungen an griechische Krankenhäuser eingestellt worden. Ferner habe Schwan betont, in Griechenland seien die geeigneten Bedingungen für „normalen“ Handel nicht mehr vorhanden, schreibt Vatan weiter.

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