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Migration und Integration in Deutschland

Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.

Bundespräsident Christian Wulff, Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010

Statistik

Anteil ausländischer Studierender in Deutschland deutlich mehr als im OECD-Durchschnitt

In Deutschland beträgt der Anteil ausländischer Studierender 9 Prozent, drei Prozentpunkte mehr als im OECD- Durchschnitt. Das teilt das Statistische Bundesamt mit. Die meisten Studenten kommen aus China.

Der Anteil von Studierenden aus dem Ausland lag in Deutschland im Jahr 2009 mit 9 % deutlich über dem OECD -Durchschnitt von 6 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es im Saarland (18 %), Berlin und Bremen (jeweils 13 %) die höchsten Anteile an ausländischen Studierenden, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben hatten.

Dagegen fielen die entsprechenden Quoten für die neuen Länder relativ gering aus – Brandenburg erzielte mit 10 % Studierender aus dem Ausland noch den höchsten Wert, die niedrigsten Anteile hatten Thüringen (6 %) sowie Mecklenburg-Vorpommern (5 %).

Download: Diese und weitere Ergebnisse enthält die am 14. September 2011 vorgelegte Veröffentlichung „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“.

Besonders attraktiv waren deutsche Hochschulen für Studierende aus China. Sie belegten mit 12 % den Spitzenplatz in der Gruppe internationaler Studierender. Vor allem in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Sachsen waren chinesische Studierende stark vertreten.

Die neben China größte Gruppe internationaler Studierender kam aus osteuropäischen Staaten, nämlich der Russischen Föderation, Polen und Bulgarien (jeweils 5 %). In Brandenburg war der Anteil der Studierenden aus Polen mit 22 % am höchsten, bedingt durch die regionale Nähe und die nachbarschaftlichen Beziehungen. (etb)

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