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Migration und Integration in Deutschland

Die Zerteilung der Arbeit in kurze und ständig zu wiederholende, gleichförmige Handgriffe ermöglicht es, Arbeiter ohne Qualifikation und ohne Kenntnis der deutschen Sprache einzusetzen; die Art der Arbeit erfordert es vielleicht sogar.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Diskursive Deeskalation

Die Medien und der 11. September

Wie haben die Medien in Deutschland auf den 11. September reagiert und wie hat sich die hiesige Medienlandschaft verändert? Lewis Gropp geht diesen Fragen nach und schaut optimisch in die Zukunft.

VONLewis Gropp

Der Verfasser ist Redakteur des Online-Magazins Qantara.de – Dialog mit der islamischen Welt von der Deutschen Welle (www.qantara.de) und arbeitet außerdem als Journalist und Literaturwissenschaftler für überregionale Medien wie die Neue Zürcher Zeitung, die TAZ und den Deutschlandfunk.

DATUM11. September 2011

KOMMENTARE23

RESSORTAktuell, Meinung

QUELLE Dossier: "Islam - Kultur - Politik" des Deutschen Kulturrates

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Die Menschheit habe das 21. Jahrhundert durch ein Feuertor beschritten, so kommentierte Kofi Annan, damaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen, die Anschläge des 11. September. Doch auch wenn große Teile der Bevölkerung in den USA und Europa die Terrorakte als gezielten Angriff auf die westlichen Gesellschaft und ihre freiheitlich liberale Demokratie verstanden – in den deutschen Medien blieben bellizistische Attacken und unreflektierte Pauschalurteile über Muslime und deren vermeintlich inhärent gewalttätige Kultur und Religion zunächst aus. Im Gegenteil: Die großen Zeitungen warfen nicht den ersten Stein, sondern suchten nach Erklärungen, es wurden Fragen gestellt, Antworten gesucht. Why do they hate us so much?, titelte die New York Times – in den Redaktionsräumen in Deutschland suchte man ebenfalls nach Antworten auf diese Frage.

Auf Skurrile Weise beschrieb Al Jazeera dieses dringliche Informationsbedürfnis des Westens über den Islam: In der Bildunterschrift eines Fotos, das die zweite auf die World Trade Center zufliegende Boeing 737 darstellte, war zu lesen: „Die Anschläge vom 11. September haben im Westen ein großes Interesse an der islamischen Kultur geweckt.“ Und so grotesk diese Aussage angesichts der Grausamkeit der Anschläge erscheinen, so enthalten sie mehr als nur einen Funken Wahrheit. Insbesondere in Deutschland haben die Anschläge von New York und Washington die Medienberichterstattung dahingehend verändert, dass die bis dahin kamera- und mikrofonscheuen Islamwissenschaftler der alten Schule durch eine neue medienaffine Generation abgelöst wurde. Vermeintliche „Experten“, die mitunter großen Einfluss auf die öffentliche Meinung hatten, wie beispielsweise der umstrittene Gerhard Konzelmann, wurden von promovierten Islamwissenschaftlern wie Navid Kermani, Katajun Amirpur, Gudrun Krämer, Mathias Rohe, Udo Steinbach oder Stefan Weidner abgelöst. Diese neue Generation von Islamwissenschaftlern war in der anschwellenden Islamdebatte in erster Linie damit beschäftigt, die deutsche Öffentlichkeit von der Vielfalt islamischer Kulturen zu informieren und davon, dass das Bild einer inhärent gewalttätigen Kultur ein verkürztes Zerrbild darstellt. Es ging auch immer wieder darum zu erklären, dass die politischen und gesellschaftlichen Missstände in der islamischen Welt in vielen Fällen keine religiösen Ursachen haben – und nicht selten sogar auf die Rechnung des Westens gehen, weil dieser Diktatoren stützte (wie beispielsweise in Ägypten und Algerien), demokratische Regierungen stürzte (wie beispielsweise im Iran) oder auch selber ganz direkt radikalislamische Bewegungen förderte (wie beispielsweise in Pakistan und Afghanistan). Diese neuen Islamwissenschaftler stehen der islamischen Kultur offen und vorurteilsfrei gegenüber, aber anders als Annemarie Schimmel, die ‚Grand Dame‘ der alten deutschen Islamwissenschaft, die dem Islam wohlwollend zugeneigt war – und sich beispielsweise nicht dazu durchringen konnte, Ayatollah Khomeinis Todesfatwah gegen Salman Rushdie zu kritisieren –, taugt diese neue Generation deutscher Islamwissenschaftler nicht zur Verharmlosung islamisch gerechtfertigter Gräueltaten, hier finden sich keine Zwischentöne kulturrelativistischer Apologetik.

Neben diesen in der Regel an die Universitäten angebundenen Akademikern und den zahlreichen Islamwissenschaftlern, die mittlerweile freiberuflich als Journalisten ihre Expertise vermitteln, gibt es in Deutschland zudem eine Vielzahl an Redakteuren von großen Tageszeitungen, die über umfangreiche Kenntnisse über die islamische Welt und den Islam verfügen. In wohl keinem anderen Land der Welt werden über die klassischen Printmedien derartig umfassende und fundierte Kenntnisse vermittelt wie in Deutschland. Das hat sicher etwas mit der bedeutenden Tradition orientalistischer Forschung zu tun, die bis ins frühe 18. Jahrhundert zurückreicht – neben Frankreich und England war Deutschland auf diesem Gebiet über viele Generationen führend und ist es zum Teil bis heute. Es ist aber auch auf die insgesamt sehr hohe Qualität des deutschen Journalismus zurückzuführen. Und nicht zuletzt auf die in diesem Land geführte Islamdebatte, für die der 11. September vor zehn Jahren ein tragischer Katalysator war, und die einen Bedarf an Know-how auf diesem Gebiet generierte. Islamische Themen waren auf einmal gefragt – auch, wenn es dabei selten um den Islam als Religion ging, sondern immer nur um Politik.

Inmitten populistischer Tendenzen mit antiislamischem Einschlag in ganz Europa wie auch den USA ist Deutschland vor xenophoben Auswüchsen und einem kulturrassistischen Diskurs weitgehend verschont geblieben. Öffentliche Debatten werden bisher frei von Demagogie und Populismus ausgefochten. Das Klima droht sich zu verändern. Als Innenminister hat Wolfgang Schäuble immer wieder – unter positivem Medienecho – auf die Tatsache hingewiesen, dass der Islam ein Teil Deutschlands sei. Doch als Präsident Wulff die gleichen Worte wählte, schlug ihm ein kühler Wind entgegen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Leute wie Alice Schwarzer, Monika Maron, Ralph Giordano, Hendryk Broder und Thilo Sarrazin die Medien mit populistischen Halbwahrheiten und Diffamierungen bedienen und gefährliche Ressentiments schüren. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung darf Necla Kelek immer wieder ungestraft behaupten, der Islam als solcher müsse abgeschafft werden. Diese Forderung könnte man durchaus als verfassungsfeindliche Propaganda einstufen – die Forderung nach Abschaffung einer Religion verstößt gegen das verfassungsrechtlich verbriefte Recht der Religionsfreiheit. Doch Kelek und ihre Mitstreiter behaupten, der Islam sei keine Religion, sondern eine verfassungsfeindliche Ideologie. Dabei belegen zahlreiche Studien, dass der Großteil der in Deutschland lebenden Muslime nicht an Radikalismus interessiert ist. Auch wenn es die Islamkritiker nicht glauben mögen: Es gibt ihn, den moderaten Islam, mitten in Deutschland. Für alles andere gibt es den Verfassungsschutz.

Insgesamt gesehen hat die Debatte über den Islam seit dem 11. September 2001 an Dynamik gewonnen. Aber auch der Islam in Deutschland hat sich verändert – das spiegelt sich auch in den Medien wieder. Der größte islamische Verband, der Zentralrat der Muslime, wird nicht mehr durch den in seinen Ansichten konservativen und in seinem Auftreten unbeholfen wirkenden Axel Ayub Köhler vertreten, sondern von dem liberalen, mediengewandten Ayman Mazyek; im Internet gibt es immer mehr Blogs und Webseiten von Muslimen, die sich mit den Fragen von Religion und Gesellschaft auseinandersetzen und keinen Gegensatz zwischen ihrer deutschen und islamischen Identität sehen; es gibt zahlreiche islamische Magazine, die sich in der Mitte der Gesellschaft verorten, wie das von Sineb El Masrar herausgegebene Mädchenmagazin ‚Gazelle‘ oder die ‚Deutsch-Türkischen Nachrichten‘; und es erscheinen auch immer mehr seriöse Debattenmagazine, wie beispielsweise das ‚Migazin‘ oder das jüngst von der Islamwissenschaftlerin Nimet Seker gegründete Printmagazin ‚Horizonte. Zeitschrift für muslimische Debattenkultur‘. Zudem haben sich die öffentlich-rechtlichen Anstalten vermehrt darum bemüht, junge Journalisten mit Migrationshintergrund zu fördern und einzustellen.

Mit dem 11. September sind sich der Westen und der Islam ein großes Stück näher gekommen – im Guten wie im Schlechten. Aber ein Blick in die deutsche Medienlandschaft zeigt, dass die Vorstellung vom Kampf der Kulturen einstweilen widerlegt werden konnte: Keine Eskalation ist alternativlos. Und wir als Medienschaffende tragen alle Verantwortung, mit einer faktenbasierten Versachlichung zur diskursiven Deeskalation beizutragen.

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23 Kommentare
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  1. Klaus sagt:

    In einem hat der Autor recht. Der 11 Septermber 2001 hat den Menschen im Westen den Islam „näher gebracht“. Mal unmittelbar, mal aber auch erst Jahre später, wie in meinem Fall.
    Es ist die Pflicht eines freien, demokratischen Bürgers sich über die ideologischen Hintergründe von Menschen aufzuklären die unter „Allahu akbar“ Rufen Flugzeuge in Hochhäuser fliegen und Menschen töten, die Ehrenmorde begehen, die Gesellschaften wie in Saudi Arabien, Iran oder Pakistan hervorbringen oder die sich im Westen separieren und Integration verweigern.
    Ich habe Schreckliches gefunden als ich mich mit dem Koran, der Sunna und Mohammeds Biographie beschäfitig habe. 1400 Jahre islamische Geschichte haben ihr übriges dazu beigetraten. Der Erkenntnisgewinn ist aber die investierte Zeit wert und man versteh irgendwann warum einige Jahre nach den Anschlägen Osama bin Laden in arabisch-islamischen Staaten bis teilweise 70% Zustimmungswerte unter den Muslimen hatte.
    Ich halte Islam für eine rückständige, gefährliche, intollerante und vorallem trennede religöse Ideologie, die nur schwer bis gar nicht mit Demokratie und persönlicher Freiheit vereinabr ist.
    Die Entwicklung der nächsten Jahre in Nordafrika wird einmal mehr Anschuungsmaterial in dieser Frage bieten, Europa sollte daraus lernen.

  2. arabeska sagt:

    @Klaus

    Haben Sie auch Ihren muslimischen Nachbarn und/oder Kollegen nach deren Zustimmung zu den Anschlägen vom 11 September gefragt ? Ihr einseitiges Islambild scheint mir eher vom Stammtisch und den Kommentaren in der Boulevardpresse als dem „selbsternannten“ Studium des Koran geprägt zu sein. Muslime als politisch motivierte religiöse Fanatiker zu bezeichnen dient nicht der Verständigung der Kulturen, sondern schürt Hass und Vorurteile.

    Im übrigen hat Europa bereits sehr viel von der arabisch-islamischen Kultur gelernt. Ergänzend zum Koran empfehle ich Ihnen das Buch von Sigrid Hunke
    „Al­lahs Sonne über dem Abend­land – Unser arabisches Erbe“
    in dem anschaulich beschrieben wird, wie nachhaltig die arabisch-islamische Kultur unsere Geisteswelt geprägt hat.
    Die Autorin räumt zwei Vorurteile unserer Geschichtsschreibung aus: Wir sind nicht nur die Erben der Kultur Griechenlands und Roms, sondern ebenso der arabischen Geisteswelt, der das Abendland seine entscheidenden Anregungen verdankt. Auch waren die Araber keineswegs nur „Mittler“ – sie wirkten durch eigene epochemachende Leistungen bis heute in die westliche Kulturwelt hinein.

    Was mich auch interessiert: Haben Sie auch die Zeit der Kreuzzüge von 1096 bis 1270 so intensiv wie den Koran studiert ?

  3. Snillisme sagt:

    @ arabeska
    Und können Sie uns ein paar Erläuterungen geben zur Geschichte der kriegerischen Ausbreitung des Islam, ausgehend von Arabien bis nach Südfrankreich von ca. 680 bis 1096, damit wir ungebildeten Stammtischler den historischen Kontext der Kreuzzüge besser verstehen können?

  4. Klaus sagt:

    @arabeska

    Ich habe Muslime nicht per se als „politsch motivierte religöse Fanatiker“ bezeichnet. Ich habe vielmehr meine Erfahrungen mit den islamischen Schriften angesprochen und wie das meinen Blick auf die erwähnten Phänomene von 9/11 über Schariastaaten bis hin zu Ehrenmorde etc., verändert hat und zu welchen Schlüßen es mich gebracht hat.

    „Auch waren die Araber keineswegs nur “Mittler” – sie wirkten durch eigene epochemachende Leistungen bis heute in die westliche Kulturwelt hinein“

    Sie haben natürlich recht, die muslimische Besatzung Spaniens, die gewaltsame Eroberung des Byzantinischen Reiches und die mehrfachen Angriffe der Osmanen auf Mitteleuropa waren tatsächlich „Leistungen“ die Europa verändert haben. Das Abendland hätte aber auch sicher gut darauf verzichten können. Der erste Kreuzzug war übrigens genau eine Reaktion auf islamischen Eroberungskriege, aber das wissen sie sicher.
    Ohne Frage gab es aber auch einen gewissen Austausch, der für eine fortschritlliche Gesellschaft unerlässlich ist, nicht zuletzt ist das der Grund warum das aufgeklärte Europa in die Moderne Schritt. Während die muslimische Welt in Rückständigkeit verharrte, bis heute.
    Es wäre also falsch einen gewissen arabischen Einluss abzustreiten, ihn jedoch gnadenlos überzubewerten allerdings auch.

  5. Relbrandt sagt:

    Klaus, Arabeska hat ein sehr einfaches Weltbild:

    Islam gut, Westen (Christentum und alles, was irgendwie deuscht ist) schlecht. So einfach ist das in der Welt Arabeskas. Da können Sie noch so viel Erzählen von Kreuzzügen als Reaktion auf terrorisierende Eroberungsfeldzüge muslimischer Heere. Wir sind Schuld, der arme Orient wurde von uns ausgebeutet. Und unser böses Tun geht heute hier und jetzt in Form von „Islamophobie“ und „Islamhetze“ einhergehend mit Diskriminierung muslimischer Migranten schamlos weiter.

  6. arabeska sagt:

    @Relbrandt
    Im Gegensatz zu Ihnen habe ich mit keiner Religion ein Problem, im Gegenteil, ich begegne allen Gläubigen mit Respekt, die auch mein Weltbild respektieren.
    Ich glaube allerdings, dass der Hass/Angst auf Muslime in Zeiten der ökonomischen Instabilität verstärkt wird, wobei der Islam nicht immer die eigentliche Ursache ist. Es handelt sich hier wohl eher darum, dass Sie nicht damit klar kommen, wie die Gesellschaft sich verändert.
    Aus Ihrem posting erkenne ich sozialen Stress und Frust, was meistens dazu führt, sich Sündenböcke zu suchen und wird besonders durch ein rassistisches und autoritätsgläubiges Weltbild verstärkt. Gäbe es den Islam nicht, würden Sie sich ein anderes Feindbild schaffen, etwa farbige Einwanderer oder die aus den osteuropäischen Ländern.

    Die kriegerischen und kolonialistischen Ausbeuten der Religionen können wir nicht mehr rückgängig machen, können aber daraus lernen und uns dafür engagieren, friedlich und ohne Vorurteile miteinander zu leben.

  7. Snillisme sagt:

    @ arabeska
    Schön am Thema vorbei geantwortet.

  8. arabeska sagt:

    @snillisme
    Da fehlt Ihnen einiges an Kenntnis über den Kolonalismus, die Ausbeutung von Rohstoffen und Gewürzen in Kolonien, sowie Zwangsmissionierungen und Sklavenhandel im Namen der Kirche. Ist Ihnen bekannt, was 2 Jahrhunderte nach den islamischen Ausbreitungskriegen passiert ist ?
    „Nach katholischer Ansicht ist der Papst der Stellvertreter Christi. In dieser Funktion waren Päpste der Meinung, über neu entdeckte Länder verfügen zu können. Als 1455 mit der päpstlichen Bulle Romanus Pontifex den Portugiesen das Patronat für die Missionierung Asiens zugesprochen wurde, erhielten diese auch das Recht, Länder zu erobern sowie Heiden zu versklaven und ihren Besitz zu nehmen.[5] 1493 wurden den Spaniern mit Inter caetera die Rechte an neuen Ländern in Amerika „geschenkt“, denen sie den katholischen Glauben bringen sollten“

    Mir geht es aber nicht um Abrechnung, sondern um ein besseres Verständnis und Dialog der Religionen in der Neuzeit, während Sie üble Hetze betreiben……
    Genau da zeigt sich der Frust , den ich in obigem posting aufgezeigt habe.

  9. Fritz sagt:

    Warum sollte man überhaupt vor Religionen als solchen (egal welcher) Respekt haben? Keine von ihnen hat schließlich die Authentizität ihrer heiligen Schriften bzw. die Existentz Gottes belegen können.

    Muss man vor Leuten, die bewusst in Irrtum und Unwissenheit verharren, Respekt haben? Auch vor UFO-Gläubigen u.ä.?

  10. Relbrandt sagt:

    „Da fehlt Ihnen einiges an Kenntnis über den Kolonalismus, die Ausbeutung von Rohstoffen und Gewürzen in Kolonien, sowie Zwangsmissionierungen und Sklavenhandel im Namen der Kirche. Ist Ihnen bekannt, was 2 Jahrhunderte nach den islamischen Ausbreitungskriegen passiert ist ?“

    Wie schön, dass die Osmanen und Araber sich nie ausgebreiet haben, und wenn, brav mit Wattebausch und Apfeltee. Ach, wie schön bunt ist doch die Welt … wenn nur der böse Westen nicht wäre, gelle Arabeska?

    Hmm, die Spanier haben wirklich Schindluder getrieben… aber vergessen wir das mal. Gestern habe ich mir mal überlegt, welche europäischen Länder eigentlich am wenigsten erfolgreich sind. Kann es sein, dass alle Länder, die einst islamisch besetzt waren, am unteren Ende der Skala rumdümpeln? Und so gesehen sind die Spanier ja auch tief muslimisch geprägt, viele Wörter der Sprache sind arabisch, waren ja auch lang genug unter fremder Besatzung.


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