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Deutsche Presse

31.08.2011 – Migranten, Wulff, Ramadan, Sarrazin, Kopftuch, Türkei

Migranten fordern bessere Bildungschancen; Wulff dankt Muslimen zum Ende des Ramadan; Lehrer kritisiert Kopftuch tragende Kollegin; Sarrazins Schoßgebete; Hamburg heizt Debatte um Alkoholverbot neu an; Türkische Polizei nimmt deutschen Islamisten fest; Integrationsarbeit als Studium

Die Themen des Tages sind:

Zuwandererfamilien in Deutschland wünschen sich bessere Bildung für ihre Kinder und sind teilweise auch dazu bereit, mehr dafür zu bezahlen. Das geht aus einer am Dienstag in Gütersloh vorgestellten Umfrage der Bertelsmann Stiftung hervor.

Bernd Matthies analysiert deutsche Bücherkäufer und ihr Bestellverhalten – und findet heraus, was das „Eva-Prinzip“ mit Thilo Sarrazin zu tun hat.

Hat eine islamfeindliche Organisation in Berlin eine Chance? „Die Freiheit“-Chef René Stadtkewitz glaubt daran und will mit Hassparolen die Fünf-Prozent-Hürde knacken.

Die Muslime in Deutschland feiern das Ende des Fastenmonats Ramadan. Für Bundespräsident Wulff eine gute Gelegenheit, sich bei ihnen für ihr Engagement zu bedanken.

In Hamburg ist ein neuer Kopftuch-Streit entbrannt. An der Schule Alter Teichweg (Dulsberg) unterrichtet seit diesem Schuljahr eine junge Afghanin mit Kopftuch (Hijab) und weitem, verhüllenden Gewand.

Gröhlende Jugendliche im Alkoholrausch, Zugabteile im Bierdunst und immer wieder Gewaltexzesse in Bus und Bahn: Hamburg will jetzt hart durchgreifen.

Im Prozess um den brutalen U-Bahnschläger hat eine Mitschülerin ausgesagt, der Angeklagte habe ihr nach der Tat von den Tritten erzählt. Zum Prozessauftakt hatte sich Torben P. auf Erinnerungslücken berufen.

Ein Pärchen zündete in Berlin ein Auto an – dabei beobachtete sie ein Anwohner, der die Polizei alarmierte. Die Beamten vermuten, dass die zwei mutmaßlichen Täter Trittbrettfahrer waren.

Bei der FDP-Fraktionsklausur stellt sich Philipp Rösler hinter seinen angeschlagenen Außenminister und erklärt die Westerwelle-Debatte für „beendet“.

An der Fachhochschule Kärnten wurde im Sommersemester der Weiterbildungslehrgang „Integrationsmanagement in Gemeinden – Integrationsprozesse für MigrantInnen gestalten“ angeboten.

Die syrische Regierung schießt weiter auf ihre eigene Bevölkerung. Laut Augenzeugenberichten wurden nun sieben Menschen bei Protesten getötet.

Nur noch in wenigen Bastionen des libyschen Despoten Gaddafi halten sich seine letzten Kämpfer verschanzt.

In der Türkei ist ein mutmaßlicher Islamist aus Deutschland festgenommen worden, der Kontakt zum Umfeld der sogenannten Sauerlandgruppe gehabt haben soll.

Integration und Migration

Migranten fordern bessere Bildungschancen

Wulff dankt Muslimen zum Ende des Ramadan

Lehrer kritisiert Kopftuch tragende Kollegin

Deutschland

Berliner Autozündler festgenommen

Klausur der FDP-Bundestagsfraktion

Ausland

Türkei

Nachtrag vom 30.08.2011