MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

So, wie wir mit den Minderheiten umgehen, die bei uns leben, so erwarten wir auch, dass Titularnationen mit den deutschen Minderheiten umgehen.

Angela Merkel, Aussiedler- und Minderheitenpolitik in Deutschland, 2008

Türkische Presse Türkei

27.08.2011 – Somailia, Libyen, Erdoğan , USA, Irene, Türkei

Die Themen des Tages sind: 200 Millionen Euro für Somalia; Libeyen: 2000 Menschen ums Leben gekommen; Oppositionellem Karikaturist sind die Hände gebrochen worden; USA bereiten sich auf Kampf gegen Irene vor“; 52 Menschen sterben in den Flammen

VONTRT

DATUM27. August 2011

KOMMENTAREKeine

RESSORTTürkische Presse Türkei

QUELLE Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.

SCHLAGWÖRTER

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

200 Millionen Euro für Somalia
Yeni Safak berichtet, die Türkei habe mit ihren Hilfen für das von einer Hungersnot und Dürren geplagte Somalia die ganze Welt in den Schatten gestellt. Dem Blatt nach werden bei den über den ganzen Fastenmonat Ramadan anhaltenden verschiedenen Spendenkampagnen mehr als 500 Millionen Lira (etwa 200 Millionen Euro) gesammelt. Diese Summe sei grösser als von der internationalen Gemeinschaft versprochene Gesamtsumme.

Libeyen: 2000 Menschen ums Leben gekommen
Zaman meldet, in der libyschen Hauptstadt Tripolis würden die Gefechte zwischen den Oppositionellen und Gaddafi-Anhänger unvermindert anhalten. Die Bilanz der Gefechte sei erschreckend. In den vergangenen drei Tagen seien etwa 2000 Menschen ums Leben gekommen, mehrere Tausende weitere seien verletzt worden. In den Krankenhäusern fehle es nicht nur an Ärzten und Krankenschwestern, auch Medikamente und Blutvorräte würden immer knapper werden.

Oppositionellem Karikaturist sind die Hände gebrochen worden
In Vatan lesen wir unter der Schlagzeile „oppositionellem Karikaturist sind die Hände gebrochen worden“, der berühmteste Karikaturist Syriens, Ali Fersat sei von maskierten Personen entführt und misshandelt worden. Dem Zeichner seien die Hände gebrochen worden. Ferner sei er krankenhausreif geschlagen und anschließend in der Nähe der Hauptstadt Damaskus an einem Straßenrand freigelassen worden. Obwohl es in Syrien verboten sei, Karikaturen des Staatspräsidenten zu zeichnen, habe Fersat in dieser Woche im Internet eine Karikatur veröffentlicht, in der Baschar al-Assad mit einem Koffer in der Hand und zusammen mit Gaddafi als Tramper dargestellt worden sei.

USA bereiten sich auf Kampf gegen Irene vor“
Sabah berichtet unter der Schlagzeile „USA bereiten sich auf Kampf gegen Irene vor“, angesichts des nahenden Hurrikans „Irene“ sei in sechs US-Bundesstaaten der Notstand ausgerufen worden. Nach dem Zerstörungszug über Haiti, die Dominikanische Republik und Bahamas werde der Hurrikan der Kategorie 2 auf die US-Ostküste treffen. Nun bereite sich die USA auf den Hurrikan „Irene“ vor. In den Bundesstaaten North Carolina, Maryland, Virginia, Delaware, New Jersey und New York sei der Notstand ausgerufen worden. In New York sei eine Zwangsevakuierung angeordnet worden.

52 Menschen sterben in den Flammen
Aus Milliyet erfahren wir unter der Schlagzeile „52 Menschen sterben in den Flammen“, im mexikanischen Monterrey hätten bewaffnete Männer ein Spielcasino gestürmt, die Besucher auf den Boden gelegt und dann das Kasino in Brand gesetzt. Bei dem offenbar von einem Drogenkartell verübten Anschlag seien mindestens 52 Menschen erstickt oder verbrannt. Monterrey sei seit einigen Monaten Schauplatz der Auseinandersetzungen rivalisierender Drogenkartelle, schreibt das Blatt.

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:
Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...