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Türkische Presse Türkei

24.08.2011 – Gül, Somalia, Gaddafi, Libyen, Davutoğlu, Türkei

Die Themen des Tages sind: Gül auf Facebook; Die erste offizielle Fahrt der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Ankara und Konya; Davutoğlu besucht Bengasi; Hilfe für Somalia; Türkei beliebtestes Urlaubsland; Lage in Libyen; Fall Strauss-Kahn; Lage in Syrien

VONBYEGM, TRT

DATUM24. August 2011

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RESSORTTürkische Presse Türkei

QUELLE Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara und der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.

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Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Gül auf Facebook
Präsident Abdullah Gül hat nach seinen Twitter Page – zurzeit mit 600.000 Besuchern- eine weitere Page in Facebook erstellt. Zudem will Gül auch das weltweit populärste Video Sharing Anbieter YouTube benutzen. Gül verwendet den Benutzer Namen „cbabdullahgul”, den er auch für seine Twitter Page benutzt. Gül veröffentlicht über diese sozialen Netzwerke Bilder seiner Reisen und persönliche Botschaften.

Die erste offizielle Fahrt der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Ankara und Konya
Die erste Fahrt der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Ankara und Konya wurde von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan verwirklicht. Zwischen der Hauptstadt Ankara und der zentralanatolischen Stadt Konya werden täglich 4 Fahrten stattfinden. Die Tickets, die für die Economyklasse 25 TL und die der Businessklasse 35 TL pro Person kosten, werden in den kommenden 15 Tagen nur 10 TL kosten. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug, dessen Geschwindigkeit bis zu 300 km/h erreicht, wird die Fahrt zwischen Ankara und Konya damit 1 Stunde und 15 Minuten betragen.

Davutoğlu besucht Bengasi
Außenminister Ahmet Davutoğlu besuchte gestern die lybische Stadt Bengasi, die als Hochburg der Rebellen gilt. Davutoğlu wurde Vorsitzenden des Nationalen Übergangsrates, Mustafa Abdul Dschalil empfangen. Davutoğlu wiederholte dem Übergangsrat gegenüber ihre Unterstützung und versprach zudem Finanzielle Hilfe in Höhe von 200 Millionen Dollar. Diese Hilfen sollen als Kredite und Zuschüsse gewährt werden.

Türkische Luft- und Raumfahrtindustrie hat den ersten Schritt für den Bau des eigenen Kampfjet getan
Im Rahmen eines Projektes, dass den Bau eines nationalen Kampfflugzeuges sowie eines Jet Trainers vorsieht, dessen Baubeginn für 2020 vorgesehen ist, haben die Türkische Luft- und Raumfahrtindustrie (TAI) und Staatssekretariat für Verteidigungstechnik (SSM) gestern einen Vertrag unterzeichnet. Somit wurde der erste Schritt für den Bau eines eigenen Kampfjet getan.

Hilfe für Somalia
Die Hilfen für das von Dürre und Hungersnot bedrohte Land Somalia gehen auch nach dem Besuch von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan auf vollen Touren weiter. Im Zeltlager des türkischen Roten Halbmondes in Mogadischu werden täglich über 700 Menschen verpflegt. Die Zahl der verpflegten Personen soll dank Hilfen aus der Türkei in Kürze auf zwei tausend steigen. Somalia ist einer der schwersten Dürrekatastrophen seit 60 Jahren ausgesetzt.

Türkei beliebtestes Urlaubsland
Laut dem verantwortlichen der Welttourismus Organisation (OMT), John Kester ist die Türkei zu einem der beliebtesten Tourismuszentren im Mittelmeerraum aufgestiegen. In seiner Bewertung der spanischen Zeitung „La Vanguardia“ gegenüber nannte Kester den „Arabischen Frühling“ als Grund für die Bevorzugung der Türkei nach Abwendung der Touristen von Ländern wie Ägypten, Tunesien und Marokko.

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Lage in Libyen
Hauptthema der heutigen Tagesblätter ist die Lage in Libyen. Hierzu schreibt die Tageszeitung Sabah, dass Außenminister Ahmet Davutoglu, nach der Eroberung von Tripolis durch die Oppositionellen, zum zweiten Mal innerhalb eines Monats nach Bengazi gereist ist.

Der Außenminister habe die künftigen Prioritäten als den Neuaufbau eines unabhängigen und demokratischen Libyens genannt. Ankara setze sich für die Wahrung der Landesintegrität und Einheit Libyens ein. In der Zeitung Hürriyet lesen wir zum Thema, der Präsidialpalast Bab el Asisija, Symbol der 42jährigen Macht von Gaddafi sei von Oppositionellen zerstört worden. Bab el Asisija sei von hohen Mauern umgeben, an denen Sensoren, Alarmanlagen und ferngesteuerte Infrarot-Kameras angebracht waren.

Beim Angriff der Regimegegner hätten sich weder Gaddafi noch seine Familie im Palast aufgehalten. Die Oppositionellen hätten die Statuen zerstört, Siegesposen auf dem berühmten Denkmal Goldene Faust gegeben, die ein US-Flugzeug zerdrückt und die Residenz von Gaddafi regelrecht geplündert. Unter den geplünderten Sachen befinde sich auch die vergoldete Kalaschnikow Gaddafis.

Lage in Syrien
In der Zeitung Yeni Safak lesen wir einen Artikel über die Lage in Syrien. Im Artikel heißt es, nach dem Sturz von Gaddafi in Libyen, sei der Druck auf den syrischen Staatspräsidenten stärker geworden. Gestern seien wieder Demonstrationen in vielen Städten veranstaltet worden. Die Demonstranten hätten Parolen benutzt, wie Gaddafi ist weg, nun bist du dran Baschar. Die syrischen Sicherheitskräfte hätten jedoch wieder Gewalt gegen Demonstranten ausgeübt sieben Menschen getötet. Assad habe angesichts dieser Vorfälle wieder einen kleinen Schritt unternommen und die Regelung über lokale Verwaltungen unterzeichnet.

Fall Strauss-Kahn
Die Zeitung Milliyet berichtet über den Fall Strauss-Kahn. Unter der Überschrift Strauss-Kahn hat sein Flugticket für die Heimreise gekauft, meldet die Zeitung, das Strafverfahren gegen den früheren IWF-Präsidenten Strauss-Kahn, wegen versuchter Vergewaltigung, sei eingestellt worden. Die Anwälte hätten dem Gericht einen 25seitigen Bericht vorgelegt. Darin sei betont worden, dass die Aussagen der Klägerin widersprüchlich sind. Strauss-Kahn sei während eines New York-Besuchs von der Polizei wegen versuchter Vergewaltigung festgenommen worden.

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