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Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), Münchner Merkur, 6.11.2013

Türkische Presse Türkei

14.08.2011 – Istanbul, Olympia 2020, Syrien, Somalia, Finanzkrise, Weltbank

Die Themen des Tages sind: Istanbul bewirbt sich um Olympia 2020; Syrische Panzer bombardieren Latakia; Lager des Roten Halbmondes in Somalia; 5000 Tonnen Hilfe mit dem Schiff; Finanzkrise in Griechenland; Bank of China kommt in die Türkei

VONTRT

DATUM14. August 2011

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RESSORTTürkische Presse Türkei

QUELLE Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.

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Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Istanbul bewirbt sich um Olympia 2020
‎Aus Haber Türk erfahren wir, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan habe die Kandidatur von Istanbul für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2020 offiziell bekannt gegeben. Auf einer Pressekonferenz im Olympiahaus mit Teilnahme ausländischer Journalisten habe Erdogan die Kandidatur verkündet und betont, die erforderlichen Anlagen seien fertig. Erdogan habe vermerkt, er könne mit Wohlgefühl sagen, dass die Olympiade Istanbul gut stehen wird.

Syrische Panzer bombardieren Latakia
Zaman berichtet unter der Schlagzeile „syrische Panzer bombardieren Latakia“, nach dem die syrische Armee nach einer zehntägigen Operation aus Hama abgezogen sei, würden in anderen Städten die Militäroperationen unvermindert anhalten. Dem Blatt nach hätten syrische Truppen mit etwa 20 Panzern in den Vororten der Mittelmeerstadt Latakia eine Operation eingeleitet. Die Bevölkerung der Stadt habe die Flucht ergriffen.

Lager des Roten Halbmondes in Somalia
In Star lesen wir unter der Schlagzeile „Lager des Roten Halbmondes in Somalia“, die türkischen Hilfen für die mit der Hungernot konfrontieren Menschen in Somalia seien in die nächste Phase getreten. Der Türkische Rote Halbmond werde mit der Agentur für Zusammenarbeit und Entwicklung TIKA auf einer Fläche von 250.000 Quadratmeter ein Lager errichten, das den Menschen langfristig Unterschlupf gewähren werde. In dem Lager würden Brunnen geöffnet. Zudem würden die Familien ein Stück Land sowie einige Kleintiere erhalten.

5000 Tonnen Hilfe mit dem Schiff
Zum selben Thema meldet Sabah unter der Schlagzeile „5000 Tonnen Hilfe mit dem Schiff“, das Schiff, das die Hilfen nach Somalia bringen soll, habe gestern im Hafen von Istanbul angelegt. Nach der Beladung der Hilfsgüter werde das Schiff nach Somalia aufbrechen und etwa nach elf Tagen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ankommen.

Finanzkrise in Griechenland
In Vatan lesen wir, die Türkei habe die Zahlung ausstehenden 300 Millionen US-Dollar Gasrechnung von Griechenland „bis zur Verbesserung der Lage“ verschoben. Dem Blatt zufolge hätten einige internationale Institutionen Athen die Alternative vorgeschlagen, zur Schuldenbegleichung die ägäischen Inseln zu verkaufen. Die Türkei hingegen habe diese Alternative zurückgewiesen und ohne Vorbedingungen die Zahlung der Gasrechnung verschoben.

Weltbank warnt vor einem neuen und anderen Sturm
Hürriyet schreibt unter der Schlagzeile „Weltbank warnt vor einem neuen und anderen Sturm“, Weltbank-Chef Robert Zoellick sehe die Weltwirtschaft am Beginn einer „neuen und gefährlicheren Phase“. Was derzeit geschehe sei nicht vergleichbar mit der weltweiten Finanzkrise 2008. Zwar seien Einzelpersonen weniger verschuldet als zu Zeiten der Finanzkrise, auch gebe es nicht die gleichen «plötzlichen Schocks» wie damals. Allerdings hätten die Regierungen jetzt auch weniger Spielraum als während der Finanzkrise, habe Weltbank-Chef Zoellick betont, so Hürriyet.

Bank of China kommt in die Türkei
Sabah meldet unter der Schlagzeile „Bank of China kommt in die Türkei“, die Türkei und China hätten sich den Lira-Yuan-Handel und den Ausbau des Handelsvolumens auf 50 Milliarden US-Dollar bis 2050 zum Ziel gesetzt. In diesem Zusammenhang seien konkrete Schritte für eine finanzielle Kooperation unternommen worden. In diesem Rahmen habe die Bank of China mit Vorbereitungen begonnen, um Aktivitäten in der Türkei aufzunehmen. Der chinesische Botschafter in Ankara habe diesbezüglich gesagt, Funktionäre der Bank of China seien vor einiger Zeit in die Türkei gekommen und hätten vorerst eine Vertretung eröffnet. In den kommenden Monaten werde die Eröffnung einer Filiale geplant, habe der Botschafter weiter erklärt, berichtet das Blatt.

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Ein Kommentar
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  1. Stefan sagt:

    http://www.migazin.de/2011/08/14/14-08-2011-istanbul-olympia-2020-syrien-somalia-finanzkrise-weltbank/

    Die EU wird mit Riesenschritten zur Diktatur gemacht. Da wäre der Verkauf einiger Inseln, was schon krass genug ist, noch das Geringste. Um die drakonische Sparpolitik durchzusetzen, die angeblich notwendig ist, um die Schulden zu begleichen, werden Menschen sterben.

    Unterfinanzierte Krankenhäuser, verfallene Infrastruktur, Streichung von Sozialsystemen etc. etc.

    Die gigantischen Schulden werden nie bezahlt werden können. Das Trennbankensystem, das inzwischen vor allem in den USA heiß diskutiert wird, muß umgesetzt werden. Es bleibt nicht viel Zeit bis das System komplett desintegriert.



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