MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.

Bundespräsident Christian Wulff, Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010

Türkische Presse Türkei

12.08.2011 – Erdoğan, Obama, Syriern, Kosovo, Somalia, Arınç, Pakistan

Die Themen des Tages sind: Treffen mit dem ägyptischen Aussenminister und das traditionelle “Iftar-Essen” im Dolmabahçe Palast; Telefonat zwischen Erdoğan und Obama; Arınç in Kosovo; Babacan ermutigt zu Investition; Türkei setzt sich für Somalia ein; Ankara Visite der pakistanischen Außenministerin

VONBYEGM, TRT

DATUM12. August 2011

KOMMENTAREKeine

RESSORTTürkische Presse Türkei

QUELLE Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara und der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.

SCHLAGWÖRTER

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Treffen mit dem ägyptischen Aussenminister und das traditionelle “Iftar-Essen” im Dolmabahçe Palast
Staatspräsident Addullah Gül empfing gestern den ägyptischen Außenminister Mohamed Kamel in der Villa Tarabya. Das Treffen mit dem ägyptischen Außenminister wurde unter Ausschluss der Presse geführt. Außerdem wird Staatspräsident Abdullah Gül, wie in den vorangegangenen Jahren üblich, sich mit Familienangehörigen der Gefallen Soldaten und Kriegsveteranen zum traditionellen “Iftar-Essen” (Fastenbrechen) anlässlich des Fastenmonat‘s Ramadan beim Essen treffen. Das traditionelle “Iftar-Essen” wird in Istanbul im Dolmabahçe Palast stattfinden. Die Märtyrer-Familien sowie Kriegsveteranen aus 39 Provinzen werden an dem Essen teilnehmen. Erwartet wird, dass an dem traditionellen “Iftar-Essen” 229 Personen teilnehmen werden.Auch die Ehefrau von Staatspräsident Abdullah Gül wird an dem Essen teilnehmen.

Telefonat zwischen Erdoğan und Obama
US- Präsident Barack Obama, hat gestern mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan ein Telefon Gespräch durchgeführt. Im Gespräch äußerten sie sich über regionale Angelegenheiten wie Syrien und der Hungersnot in Afrika. Syrien bildete den großen Teil dieses Gesprächs. Obama und Erdoğan betonten dass, das Blutvergießen in Syrien beendet werden müsse. Beide Politiker wollen die weiteren Aktionen der syrischen Assad Regierung verfolgen. In dem Telefonat brachten sie ihre «tiefe Sorge» über die anhaltende Gewalt der Regierung gegen Zivilisten zum Ausdruck. Während des Gesprächs diskutierten sie auch über die humanitäre Krise in Afrika. Erdoğan teilte Obama mit, das er eine Reise nach Somalia abstatten werde und rief den Westen auf Afrika nicht zu vernachlässigen. Beide einigten sich bei der Bekämpfung der Dürre in Afrika eng zusammen zu arbeiten.

Besuch der pakistanischen Aussenministerin Hina Rabbani Khar
Die pakistanische Außenministerin Hina Rabbani Khar wurde in der Türkei mit großem Interesse empfangen. Sie besuchte als erstes das Mausoleum des türkischen Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk und legte dort einen Kranz nieder. Im Anschluss kam sie mit den Außenminister Ahmet Davutoğlu zusammen. Ahmet Davutoğlu lobte seine Amtskollegin Hina Rabbani Khar und sagte, dass die Beziehung zwischen beider Länder in der Zukunft intensiviert werden.

Arınç in Kosovo
Stellvertretender Ministerpräsident Bülent Arınç besuchte in Rahmen seiner Kosovo Reise die Hauptstadt des Kosovo „Pristina“. Er wurde von sechs Abgeordneten aus der Provinz Bursa begleitet. In Rahmen seines Besuches traf sich Bülent Arınç mit dem Regierungschef Hashim Thaci und stellvertretende Ministerpräsident Hajredin Kuci. In einer gemeinsamen Pressekonferenz sagte Arınç, dass die Beziehungen zwischen den Regierungen beider Länder ausgezeichnet wären.

Babacan ermutigt zu Investition
Stellvertretender Ministerpräsident Ali Babacan, der einem Fernsehsender gegenüber die Wirtschaftskriese bewertete, unterstrich, dass es in Zeiten der Krise wichtig sei eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen. Babacan bezeichnete die türkische Wirtschaft, als einen der wichtigen in Europa und ermutigte zu Investition.

Çağlayan besucht Südkorea
Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan besucht Südkorea. Im Rahmen seines Besuches kam Çağlayan mit Vertreten des Führenden Stahlhersteller POSCO zusammen. Çağlayan sagte, dass sie Unternehmer ermutigen, in die Türkei zu Investieren. Zwischen Südkorea und der Türkei soll ein Freihandelsabkommen abgeschlossen werden.

Türkei setzt sich für Somalia ein
Generaldirektor des türkischen Roten Halbmond Ömer Taşlı machte auf die menschliche Tragödie in Somalia aufmerksam. Die Menschen vor Ort haben Schwierigkeiten an die Hilfsgüter zu gelangen. Mehrere Tonnen Nahrungsmittel material wurden mit Flugzeugen befördert. In der Hauptstadt Mogadischu hat man mit der Verteilung der angekommenen Hilfsgüter begonnen. Bis jetzt sind drei Flugzeuge mit Versorgungsmaterial angetroffen. Am Montag wird das erste Schiff mit 5 Tausend Tonnen Hilfsmaterial aus Istanbul nach Somalia auslaufen. Der türkische Rote Halbmond beantragte von somalischen Behörden 250-400 Tausend Quadratmeter Fläche um Zelte aufzustellen.

Sonnenenergie in 27 Städten
Um die Energieabhängigkeit von Ausland zu reduzieren, hat die Regierung im Rahmen eines Aktionsplanes Städte erfasst in denen Sonnenenergie erzeugt werden soll. Die Regierung plant, den Bau durch Privatunternehmer zu realisieren. Zu Städten in denen Sonnenenergie mit 82 Megawatt erzeugt werden soll, gehören Konya, Van, Mersin und Karaman. Die Investition in Alternativenergie soll sich für die gesamte Türkei über 2 Milliarden belaufen.

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Obama ruft syrischen Staatschef nicht zum Rücktritt auf
Hürriyet berichtet, dass US-Präsident Barack Obama habe entgegen der Erwartungen den syrischen Staatschef nicht zum Rücktritt aufgerufen und zur Bewertung des Themas Syrien mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ein Telefongespräch geführthat . Das Ministerpräsidium habe eine Erklärung veröffentlicht. Demnach hätten Erdogan und Obama auf die Dringlichkeit des Themas hingewiesen sowie ihre Bedenken über die von der syrischen Verwaltung gegenüber dem syrischen Volk angewandten Gewalt zum Ausdruck gebracht. Die legitimen Forderungen des syrischen Volkes zum Übergang zur Demokratie müssten gedeckt.

Geisterstadt Hama
Sabah berichtet unter der Schlagzeile, “Geisterstadt Hama”, die in den letzten 10 Tagen belagerte syrische Stadt Hama sei gestern von türkischen Journalisten besucht worden. Nach den Damaskus Kontakten von Außenminister Ahmet Davutoglu seien zuerst die Panzer aus der Stadt abgezogen und danach der Zugang von türkischen und ausländischen Journalisten in die Region genehmigt worden. Journalisten hätten in Hama leere Strassen, ausgebrannte Häuser und Wände mit Spuren von Munitionen aufgefunden. Somit hätten sie das Ausmaß der Gewalt vor Ort gesehen.

Ankara Visite der pakistanischen Außenministerin
Haber Türk räumt der Ankara Visite der pakistanischen Außenministerin Rabbani Khar Platz ein. Die 34 jährige pakistanische Außenministerin habe in einem Interview für die Zeitung betont, dass die Türkei Pakistan immer große Unterstützung geleistet habe. Nach Angaben von Khar betrachte Pakistan die Türkei als Beispiel und Modell, wie sich ein Land weiterentwickelt. Nun wolle Islamabad diese guten Beziehungen in die Wirtschaftswelt umsetzen.

Im Zusammenhang mit dem selben Thema schreibt Star, die pakistanische Außenministerin Khar habe die Vision der Türkei in Betracht auf die Region und Zentralasien gelobt und betont, Islamabad sei zum Ausbau der Beziehungen zwischen beiden Ländern zu jeglichen Schritten bereit.

Hilfen überwinden jedes Hindernis
Radikal schreibt unter dem Titel, “Hilfen überwinden jedes Hindernis”, die von der Türkei an das von der Hungersnot geplagte Somalia entsandten humanitären Hilfsgüter würden trotz Sicherheitshindernisse die bedürftigen Menschen erreichen. Der Türkische Tote Halbmond habe von der somalischen Regierung für die Errichtung von Zeltstädten für 12 Tausend Personen bestehend aus insgesamt 2 Tausend Zelten, eine Fläche von 250tausend bis 400 Tausend Quadratmeter gefordert. Türkische Agentur für Entwicklung TIKA werde die Infrastruktur dieser Zeltstädte wie Wasser- und Stromversorgung Kanalisation bauen. Außerdem sollen Zeltstädte Krankenhäuser, Schulen und Moscheen errichtet werden.

Türkei besiegt die Ukraine 69 zu 65
Auf den Sportseiten von Yeni Şafak heißt es, die türkische Basketballnationalmannschaft sei gestern in Izmir im Rahmen des „Spor Toto World Cup 10“ gegen die Ukraine angetreten. Die normale Spielzeit sei 58-58 zu Ende gegangen. In der Verlängerung habe die Türkei die Ukraine 69 zu 65 besiegt. Das türkische Nationalteam werde in der zweiten Begegnung gegen Deutschland antreten. Deutschland habe die Erste Begegnung gegen Serbien 59 zu 58 gewonnen.

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:
Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...