MiGAZIN

Deutsche Presse

10.08.2011 – Integration, Türkei, Elektronische Aufenthaltstitel, Einbürgerung, Kosovo

Aufenthaltserlaubnis mit Chip; Öko-Partei fällt bei Currywurst-Gerangel negativ auf; Abschied von den Opfern des Doppelmordes in Berlin-Wedding; Trojaner-T-Shirts überlisten Neonazis; Westerwelles Besuch im Kosovo; Türkei spricht „letzte Warnung“ an Assad aus; Assad weist türkische Forderungen strikt zurück; Londoner Krawalle

Die Themen des Tages sind:

Ab 1. September wird in Deutschland für Ausländer und Ausländerinnen aus Drittstaaten der „elektronische Aufenthaltstitel“ (eAT) eingeführt. Dazu sind alle EU-Mitgliedsstaaten durch EU-Verordnung verpflichtet.

Der Berliner Rechtsextremismus-Forscher Hajo Funke sieht viele Gemeinsamkeiten zwischen Rechtsextremen und Rechtspopulisten. Er warnt vor anti-islamischen Ressentiments.

Integration – eines der größten Themen in Berlin. Nun trifft es einen Grünen. Özcan Mutlus Currywurst-Dilemma ist symptomatisch für Künasts Wahlkampf gegen Wowereit.

Zahl der Einbürgerungen ist im Landkreis gestiegen. Insgesamt haben jedoch weniger Zuwanderer Interesse am deutschen Pass.

Die islamfeindliche Seite „politically incorrect“ knöpft sich Innenminister Hans-Peter Friedrich vor. In einem Interview hatte dieser vorgeschlagen, dass Internetnutzer nur unter voller Namensnennung ihre Meinung äußern sollten.

Am Dienstagabend nahmen Familie und Freunde Abschied von der ermordeten Mutter und Tochter. Der 25-jährige Todesschütze weist seinem Ex-Schwiegervater eine Mitschuld zu.

Die Initiative Exit hat einem Nazi-Rockfestival eine Ladung T-Shirts untergejubelt. Nach dem Waschen erscheint eine Botschaft.

Die Außenminister Großbritanniens und Deutschlands haben in einem Beitrag für die F.A.Z. Serbien und das Kosovo davor gewarnt, ihren Weg in Richtung eines EU-Beitritts zu gefährden.

Noch immer gibt es Organisationen, die keine Mitarbeit von Migranten erlauben. Ein großer Teil der Freiwilligenarbeit findet daher informell statt – etwa im Rahmen von Nachbarschaftshilfe und Selbstorganisation.

Die türkische Regierung will in Syrien nun offenbar auch einen Regimewechsel. Die Regierung in Ankara hat den Ton deutlich verschärft.

Tausende Jugendliche marodieren in London, Liverpool, Birmingham und Bristol, plündern Geschäfte, zünden Autos an.

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu hat am Dienstag bei Gesprächen in Damaskus eine „letzte Warnung“ an die syrische Führung ausgesprochen.

Integration und Migration

Deutschland

Trojaner-T-Shirts überlisten Neonazis

Westerwelles Besuch im Kosovo

Ausland

Assad weist türkische Forderungen strikt zurück

Londoner Krawalle

Türkei