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Türkische Presse Türkei

06.08.2011 – Somalia, Erdoğan, Syrien, Timoschenko, Finanzkrise, Griechenland

Die Themen des Tages sind: Hilfskampagne der Türkei für Somalia; TO VIMA: „Hätten wir doch auch einen Erdoğan“; In Hama werden die Menschen auf den Strassen gemetzelt; Ex-Premierministerin der Ukraine Julia Timoschenko verhaftet; Maßnahmen der türkischen Zentralbank im Falle einer Krise

VONTRT

DATUM6. August 2011

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Hilfskampagne der Türkei für Somalia
Zaman berichtet über die Hilfskampagne der Türkei für die in Somalia und in anderen afrikanischen Staaten unter Hunger leidenden Menschen. Das türkische Volk habe den in Somalia, Äthiopien, Kenia und Dschibuti gegen Hunger kämpfenden 12 Millionen Menschen sein Mitgefühl gezeigt und im Rahmen der Hilfskampagnen in Kürze etwa 5 Millionen Türkische Lira gespendet. Indessen würde man die Hilfen in Form von Lebensmittel und Textilien würde man in die Region entsenden.

TO VIMA: „Hätten wir doch auch einen Erdoğan“
Sabah informiert seine Leser über einen Artikel des Korrespondenten der griechischen Zeitung „TO VIMA“ mit der Überschrift, „Hätten wir doch auch einen Erdoğan“ Der Korrespondent Yorgos Malouhos habe vermerkt, dass während Griechenland die Jahre verpeilte, habe Ministerpräsident Erdoğan versucht, sein Land zu retten.

In Hama werden die Menschen auf den Strassen gemetzelt
„In Hama werden die Menschen auf den Strassen gemetzelt“ lautet eine Überschrift von Zaman. Laut Zeitungsbericht habe die syrische Armee die seit sechs Tagen mit Panzern unter ihrer Belagerung stehende Stadt Hama gestern noch einmal beschossen. Die syrischen Truppen hätten die Siedlungsgebiete zum Ziel gesetzt. In der Stadt mit 700 Tausend Einwohnern seien seit Sonntag 250 Menschen getötet worden. Nach Aussagen eines Zeugen würde man „die Menschen auf den Strassen wie Schafe schlachten“

Ex-Premierministerin der Ukraine Julia Timoschenko verhaftet
Vatan berichtet unter der Schlagzeile, „Ex-Ministerpräsident gefesselt“ dass die wegen Amtsmissbrauch angeklagte Ex-Premierministerin der Ukraine Julia Timoschenko verhaftet worden sei. Das Gericht habe die Haftforderung der Staatsanwaltschaft aufgrund von mehrmaliger Verletzung von Gerichtsurteilen angenommen. Die Oppositionschefin könne zu lebenslanger Politikverbot und 10 Jahren Haftstrafe verurteilt werden.

Panik auf internationalen Finanzmärkten
Yeni Safak informiert ihre Leser über die Panik auf internationalen Finanzmärkten. Die Befürchtungen, wonach die EU-Schuldengrenze auch Italien und Spanien anstecken, Länder Staatspleiten erklären könnten, haben den Weltbörsen einen Crash wie bei der Krise im Jahre 2008 beschert.

Laut Zeitungsmeldung hätten die Märkte ein „totales Tief“ verbucht und die Rechnung mit 6 Billionen Dollar sei sehr hoch ausgefallen. Im Falle eines Bankrotts der EU-Wirtschaftsgrößen Italien und Spanien könne der Euro versinken und das totale Chaos kommen.

Maßnahmen der türkischen Zentralbank im Falle einer Krise
Zaman schreibt diesbezüglich über die Maßnahmen der türkischen Zentralbank im Falle einer Krise. Laut Zeitungsmeldung habe die Zentralbank einen Plan B ausgearbeitet. Die Bank habe zwei weitere Entscheidungen getroffen, die die Märkte besänftigt hätten. Die Zentralbank habe den Prozentsatz für Zwangsabdeckung bei Spareinlagen um 0,5 Prozent gesenkt. Somit habe man einen Liquiditätszufluss von 930 Millionen Dollar erreicht.

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