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Die Umstellung darauf, dass jetzt die Ausländer die Überlegenen sind, da sie wenigstens einen Arbeitsplatz besitzen, ist für viele nicht nachvollziehbar.

Friedrich Landwehrmann, Strukturfragen der Ausländerbeschäftigung, 1969

Christsein in der Türkei

Zwischen Laizismus und Islamisierung

Seit der Wahl am 12. Juni ist das erste Mal seit fünf Jahrzehnten wieder ein Kandidat christlichen Glaubens in das türkische Parlament gewählt worden. Für die Minderheiten im Land ein gutes Zeichen. Von der verfassungsrechtlich garantierten Religionsfreiheit merken sie dennoch nicht viel und die Fortschritte werden durch Rückschläge überschattet.

VONGereon Schloßmacher

Schreibt für das Migazin-Auslandsressort und ist Magistrand der Politikwissenschaft.

DATUM29. Juni 2011

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RESSORTAktuell, Ausland

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Die vergangene Parlamentswahl in der Türkei endete wenig überraschend. Offen war lediglich die Frage ob die AKP es schaffen würde über zwei Drittel der Mandate zu gewinnen. Sie schaffte es nicht. Einen für viele bedeutsameren Sieg konnte aber Erol Dora erringen, denn der Aramäer errang ein Direktmandat für das Parlament in Ankara. Jetzt sind viele Hoffnungen mit seinem Namen verbunden. Dabei geht es weniger um das, was Dora als einzelner Abgeordneter erreichen kann, sondern viel mehr um die Symbolik, die mit seinem Sieg verbunden wird. Denn selbstverständlich ist seine Wahl nicht und schon seine Kandidatur war es nicht: Da in großen Teilen der Bevölkerung Vorurteile gegenüber Christen bestehen, hadern die Parteien damit sie aufzustellen. Dora ist der erste christliche Abgeordnete seit fünfzig Jahren.

Christliche Minderheiten
Zwar spricht der jüngste Fortschrittsbericht der Europäischen Union von Verbesserungen der Lage der Minderheiten, kritisiert aber auch vieles. Unter anderem das Anhaltende Verbot der Ausbildung von Geistlichen. So ist auch das orthodoxe Priesterseminar auf der Insel Heybeliada vor Istanbul weiterhin geschlossen. Die Wiedereröffnung ist eine der konkreten Forderungen der Europäischen Union für Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Was populistisch klingt, ist zutreffend: Von der Religionsfreiheit, die Muslime in Deutschland und anderen Ländern der Europäischen Union größtenteils genießen, können christliche Minderheiten in der Türkei nur träumen. So werden u.a Aleviten und Aramäer bis heute nicht als religiöse Minderheit anerkannt. Diese fehlende Anerkennung ist für die Minderheiten nicht nur diskriminierend, sondern auch hochproblematisch in der täglichen Religionsausübung. So führt sie dazu, dass christliche Gemeinschaften als juristische Personen in der Türkei nicht existieren, was es ihnen verbietet Land zu erwerben, zu mieten oder zu erben. Die Wahl von Erol Dora darf als Fortschritt bezeichnet werden. Auch darüber hinaus hat sich die Lage der Minderheiten in den vergangenen Jahren leicht verbessert. So wird die praktische Religionsausübung nicht gestört, solange sie im privaten Bereich stattfindet. Auf der anderen Seite stehen die Rückschläge. Und diese überschatten leider weiterhin die langsamen Fortschritte: Die Ermordung des Bischofs Luigi Padovese in Iskenderum im Juni 2010 oder die Teilenteignung des Klosters Mor Gabriel im Januar dieses Jahres.

Türkei steht vor dem Scheideweg
Die Türkei steht vor unglaublichen politischen Veränderungen, von einem Scheideweg ist oft die Rede. Dies könnte auch für den Umgang mit Minderheiten gelten. Erdoğan und seine konservativ-islamisch geprägte Partei regiert nun mit einer überdeutlichen Mehrheit. Davon auszugehen, dass dies für die christlichen Minderheiten per se schlecht ist, wäre allerdings falsch. Denn der kemalistische Laizismus ist mitnichten die bessere Alternative aus Sicht religiöser Minderheiten. So wäre allein die Kandidatur Erol Doras noch vor einigen Jahren nicht möglich gewesen. Um die Standards der Europäischen Union zu erreichen, deren Beitrittskandidat die Türkei seit 1999 offiziell ist, bedarf es dennoch vieler weiterer Schritte.

Momentan leben noch ca. 100.000 Christen in der Türkei, rund 85 Prozent von ihnen in Istanbul. Wie christlicher Alltag in dem Land heute aussehen kann, weiß Pater Christian Rolke C.M. Der Vinzentinerpater betreut seit 2010 die deutschsprachige katholische Auslandsgemeinde in der Türkei und wohnt in der Metropole am Bosporus. Rolke fühlt sich sehr wohl in der Stadt und lebt gerne dort. Mit den Besonderheiten seiner Arbeit hat er sich arrangiert. So sieht er seine Aufgabe ausschließlich in der Betreuung seiner deutschsprachigen Gemeindemitglieder. Auf Öffentlichkeitsarbeit, allgemeine Einladungen zu Messen, Feiern oder anderen Veranstaltungen der Gemeinde, verzichtet er. Auch, um nicht zu provozieren, wie er sagt. Dennoch blickt er „positiv und voller Hoffnung“ in die Zukunft: „Manche Veränderungen brauchen ihre Zeit.“

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40 Kommentare
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  1. Yilmaz Can sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    sie verschweigen, dass der bedeutsame Sieg des Erol Dora nur der kurdischen BDP und des Wahlblocks „Arbeit, Demokratie und Frieden“ zu verdanken ist.

    Weder die AKP, noch die CHP oder die MHP haben einen Christen aufgestellt.

    Die Situation der Minderheiten in der Türkei wird sich solange nicht verändern, solange

    – das Madimak Hotel kein Museum der Schande geworden ist (als Beispiel, siehe auch das Haus in Solingen, indem der Brandanschlag verübt wurde)

    – die Mörder des Brandanschlags vom türkischen Staat gedeckt werden

    – die Mörder des Hrant Dink vom türkischen Staat gedeckt werden

    – der Zwangsreligionsunterricht in der Türkei aufgehoben worden ist

    – die Cem-Häuser und die Kirchen vollkommen als Religionsstätte anerkannt werden

    – die Behörde für religiöse Angelegenheiten aufgelöst wird

    – Anerkennung aller religiösen Minderheiten und deren Einkommen und Vermögen

    – der Stadtteildruck (Mahalle Baskisi) muss aufhören

    – die Familienimame müssen abgeschafft werden

    – usw….

    Erst danach können die Minderheiten wirklich frei sein.

    Bis dahin soll niemand von Demokratie sprechen.

  2. Kritiker sagt:

    Schließe mich Yilmaz Cem uneingeschränkt an. Es ist geradezu lächerlich das die Türkei 50 Jahre gebraucht hat um mal ein christliches Männchen ins Parlament zu bekommen ohne gleich in Verschwörungstheorien zu versinken. Braucht bloss wieder so ein MHP Spinner kommen und der Mann ist Geschichte. Bei diesen Problemen sieht man noch nicht mal irgend ein Licht am Ende des Tunnels. Hoffentlich wandern in den nächsten Jahren viele Ausländer in die Türkei ein um diese monokulturell – faschistische Gesellschaft auf zu brechen. Nur so werden sie es lernen. Und wer Wohlstand will kommt auf Dauer eh nicht daran vorbei.

  3. Tuncay sagt:

    Ich will die Fehlentscheidungen des türkischen Staates nicht rechtfertigen, aber man soll auch mal neutral an die Sache rangehen.

    – Die Mörder von Anschlägen werden nicht in Schutz genommen. SIehe Verhandlungen Hrant Dink.

    – Zwangsreligionsunterricht: Warum wird der Religionsunterricht verurteilt, vorallem wenn man bedenkt, dass alle Religionen den Frieden, die Gleichberechtigung etc. befehelen.

    – Gesten der Türkei gegenüber Christen soll nicht außer Acht gelassen werden: Restaurierung und Wiederaufbereitung von Kirchen und Klostern.
    Die Kirchen in der Türkei gelten auch als Kirchen. Das Christentum ist in der Türkei als eine Religionsgemeinschaft anerkannt trotz der 100.000 Christen, was einen Prozentsatz von ca. 0,125 % ausmacht.
    Trotz der 4,5 Mio. Muslime in Deutschland, was einen Prozentsatz von 5,625 % ausmacht, wird der Islam nicht als eine Religionsgemeinschaft anerkannt.

    -Warum soll die Behörde für religiöse Angelegenheiten aufgelöst werden? Wenn dieser Wunsch Realität werden würde, wer würde dann den Menschen moralische und ethische Werte beibringen? Die Eltern? JA, aber die arbeiten. DIe Lehrer? Auch ja, aber wie wenn die Schule den Religionsunterricht auflöst? Außerdem man braucht sich die hiesigen Jugendlichen nur anzuschauen, wie deren Respekt gegenüber den Lehrern ist. Denkt ihr wirklich die Jugendlichen interessieren sich dafür was der Lehrer „predigt“?

    Von den Parteien zu erwarten, dass sie einfach einen Christen als Abgeordeneten aufzustellen nur weil er CHrist ist, ist nicht zu Ende gedacht. Der Kandidat mit den besten Qualifikationen wird genommen.

    Ein christlicher Kandidat in der Türkei sagte: „95% aller in der Türkei lebenden CHristen werden für die AK Parti stimmen.“
    Das zeigt doch wie zufrieden diese Minderheit ist mit der aktuellen Regierung.

    Wenn Demokratie die Volksherrschaft ist, soll man die Meinung des Volkes respektieren.

    Mit freundlichen Grüßen

  4. Kritiker sagt:

    @Tuncay

    Zuerst muss mal die Verfassung so geändert werden das jeder was davon hat.
    Das Christentum ist mitnichten umfassend geschützt in der Türkei. Anerkannt sind nur die Armenier und griechisch-orthodoxen Christen. Alle anderen haben faktisch keine Rechte, können nicht einmal Besitz anmieten geschweige denn kaufen. Und die Teilenteignung vom Kloster Mor Gabriel vor kurzem zeigt auch nicht das Kirchen „wiederaufbereitet“ werden sondern eher beschnitten. Solange man noch in Todesangst leben muss und das zum Teil vor der eigenen Familie wenn man Christ werden möchte, solange stimmt gar nichts in der Türkei. Und darf das griechisch-orthodoxe Patriarchat schon Priester ausbilden oder nicht? Und wie sieht es aus mit offiziellen Gottesdiensten in der Hagia Sophia Kirche?
    Und eine Religionsgemeinschaft die gerade mal vor 50 Jahren nach Deutschland kam kann nicht mir nichts dir nichts Rechte die gleichen Rechte einfordern. Da kommt es nicht auf die Anzahl oder Prozente an sondern im Falle der islamischen Glaubensgemeinschaften hängt die Akzeptanz von der Überzeugungsfähigkeit bezüglich Friedlichkeit immens zusammen was sich nicht nur auf Andersgläubige auswirkt sondern auch auf z.B. Schiiten und Aleviten. Es herrscht ja noch nicht einmal Frieden innerhalb des Islams. Erst wenn das geklärt ist, können wir überhaupt ansatzweise von einer Normalisierung in Religionsfragen sprechen.

  5. MoBo sagt:

    „Und wie sieht es aus mit offiziellen Gottesdiensten in der Hagia Sophia Kirche?“

    Die Hagia Sophia ist seit hunderten von Jahren keine Kirche mehr – Muslime in al-Andalus fordern doch auch nicht eine Rück-Widmung der Kirchen. Außerdem handelt es sich bei der Hagia Sophia heute um ein Museum und da darf jeder rein (außer ich, war nämlich an nem Montag da, und da sind bekannterweise Museen geschlossen.)

    „Und eine Religionsgemeinschaft die gerade mal vor 50 Jahren nach Deutschland kam kann nicht mir nichts dir nichts Rechte die gleichen Rechte einfordern. Da kommt es nicht auf die Anzahl oder Prozente an sondern im Falle der islamischen Glaubensgemeinschaften hängt die Akzeptanz von der Überzeugungsfähigkeit bezüglich Friedlichkeit immens zusammen was sich nicht nur auf Andersgläubige auswirkt sondern auch auf z.B. Schiiten und Aleviten. Es herrscht ja noch nicht einmal Frieden innerhalb des Islams.“

    Erstens gibt es seit 300 Jahren Muslime in Detuschland. Und warum dürfen Muslime nicht dieselben Rechte haben wie Christen? Würde ganz gut zum Grundgesetz passen. Juden haben ja auch inzwischen dieselben Rechte bekommen können.
    Ich sehe keine Fälle in Deutschland, wo Muslime in Deutschland gegen andere Konfessionen unfriedlich vorgegangen sind, und sich untereinander Uneinig sind doch auch die Christen, Katholiken können z.B. Leute die sich auf Ökumenische Gottesdienste einlassen rausschmeißen. Erwarten Sie also von Muslimen nicht mehr als von den Christen…

    „Erst wenn das geklärt ist, können wir überhaupt ansatzweise von einer Normalisierung in Religionsfragen sprechen.“

    Das ist eine Maximalforderung die so generiert ist, dass sie nie erfüllt sein kann, da keine andre Religion sie erfüllt. Naja, gut dass Sie nicht zu den Entscheidern gehören…

  6. Tuncay sagt:

    Die jetzige türkische Regierung hat nach 95 Jahren die Akdamar Kirche in Van restauriert und Christen für Gottesdienste zur Verfügung gestellt.

    Welcher Christ lebt in der Türkei in Todesangst? Warum sind dann die Zahlen der christlichen Besucher sehr hoch. İch verurteile den Anschlag auf Hrant Dink und anderen Christen. Aber diese Anschläge können sie nicht auf die türkische Regierung und schon gar nicht auf den İslam zuschieben. Dann dürften Muslime ja gar nicht aus dem Haus in Deutschland.

    A propos Überzeugungsfähigkeit des İslams hinsichtlich Frieden: İhre Aussage der İslam überzeuge nicht nehme ich İhnen und jedem anderen nicht ab. Jeder, der wirklich wissen möchte wie der İslam zu Gewalttaten und zum Frieden steht, soll in der Quelle die Antwort suchen. Und das sind der Kur’an und die Lebensweise des Propheten Muhammed (s.a.v).

    İch will hiermut klarstellen, dass meine Aussagen nicht als persönliche Angriffe aufgefasst werden sollen. İch will nur Vorurteile und falsche Behauptungen abschaffen.

    Mit freundlichen Grüßen

  7. Iranopoly sagt:

    @Yilmaz Can

    sie sollten sich vielleicht mal mit dem demokratiebegriff auseinander setzen, bevor sie ein ganzes land als nicht-demokratisch verunglimpfen.

    in der türkei werden herrscher von beherrschten legitimiert. so wie bei uns auch. punkt, aus, basta! alles andere ist hinzudichtung und ideologisierung.

    @kritiker

    muss jedes land jede christliche abspaltung als religionsminderheit akzeptieren? wo kommen wir denn dahin bei den aberdutzenden splitterkirchen.

    auch sind die von tuncay erwähnten kirchen die historischen kirchen der türkei. diejenigen die nicht akzeptiert werden sind oft kirchen aus dem anglikanischen und amerikanischen raum. da könnte man dann auch scientology als religionsgemeinschaft bezeichnen.

    nochmal an alle:

    immer erst an die eigene nase packen. in deutschland ist der islam mit millionen von anhängern noch lichtjahreweit entfernt vom status einer religionsgemeinschaft.

    nun ja. – wir arroganten und aufgeblasenen deutschen lassen gerne unseren frust am türken aus.

    @tuncay

    verschwenden sie keine energie mit türkei-gegnern. heben sie sich das auf für die richtigen kritiker, die an einer türkei interessiert sind, wie es das türkische volk sich vorstellt .

    PS: es geht nur die türken etwas an, ob sie in einem „islamisierten“ (was immer das auch heisst) oder laizistischen staat leben möchten. was wir deutschen dazu zu sagen haben, ist jacke wie hose.

  8. Europa sagt:

    „auch sind die von tuncay erwähnten kirchen die historischen kirchen der türkei. diejenigen die nicht akzeptiert werden sind oft kirchen aus dem anglikanischen und amerikanischen raum. da könnte man dann auch scientology als religionsgemeinschaft bezeichnen.“

    Ach so, die Türkei kann sich die Religionen raussuchen, welche sie, als zu minderwertig erachtet, oder was? Scientology ist in vielen europäsichen Ländern genauso erlaubt wie der Islam und seine radikalen Splittergruppen. Das ist halt Freiheit!
    Man merkt, dass du mit dem Begriff „Freiheit“ nicht viel anfangen kannst, du scheinst es immer wieder mit „Vernunft“ zu verwechseln.

  9. Iranopoly sagt:

    @europa

    selbstverständlich darf sich die türkei die religionsgruppen aussuchen. das darf jedes land dieser erde. deutschland sucht sich doch auch aus, dass die muslime hier keine religionsgemeinschaft sein dürfen, da sie sonst zum größten konkurrenten identitätsloser europäer werden könnten.

    die nicht erlaubten splittergruppen sind meistens anglikanische und amerikanische kirchen, die keinerlei fundament in der türkei haben. warum sollten solche hobbykirchen anerkannt werden?

    freiheit ist immer kontextbedingt und hat grenzen. sowohl in der türkei, als auch in deutschland.

  10. Fikret sagt:

    Glaube schützt nicht vor rechtsextremen Einstellungen – egal, in welcher Religion. Im Gegenteil: Der Anteil jener, die davon ausgehen, dass Menschen unterschiedlich viel wert sind, ist unter Religiösen signifikant höher als unter Nicht-religiösen ( nach http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0609/meinung/0046/index.html). Chriristen in der Türkei sind auch nur Menschen genauso wie diem anderen Menschen, sie haben keine Extra-Rechte.


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