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Migration und Integration in Deutschland

Es gab vor allem in der Anfangsphase der Anwerbung von Türken häufige Klagen der deutschen Arbeitskollegen darüber, dass die Türken … an ihrem Arbeitsplatz wie verrückt arbeiten und dadurch die Akkordsätze verderben.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Elifs Couch

Neulich bei einer Fortbildung in der Ärztekammer

Wir befinden uns in einem hübschen Hotel in der Umgebung von München, es nehmen ca. 60 Ärzte teil. Dieses Mal sind es KollegInnen in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin und Internisten, also sogenannte Entscheidungsträger und Multiplikatoren des Gesundheitswesens.

VONElif Cindik

 Neulich bei einer Fortbildung in der Ärztekammer
Sie wurde 1970 in Istanbul geboren und wuchs in Frankfurt a.M. auf. Sie lebte 3 Jahre in den USA und führte ihre Dissertation und einen Zusatzstudiengang an der Harvard University durch. Mittlerweile ist sie als Psychiaterin und Therapeutin in München niedergelassen und engagiert sich sehr für die interkulturelle Öffnung des deutschen Gesundheits- wesens. Weiterhin ist sie stellvertr. Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Deutschland und Mitglied des Integrationsrates in Bayern.

DATUM22. Juni 2011

KOMMENTARE8

RESSORTAktuell, Meinung

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Es geht heute um die besonderen Bedingungen der Behandlung von Migranten im deutschen Gesundheitssystem. Nach den üblichen einführenden Worten zur Bevölkerungsentwicklung durch Migration in der Nachkriegszeit in Deutschland möchte ich von den Teilnehmern im Raum wissen, wie viele von ihnen Migranten sind. Zögerlich gehen ca. 8 Arme hoch. Danach definiere ich den Begriff nach Mikrozensus und aus 8 werden 14. Das ist ganz beachtlich für Absolventen eines sehr schwierigen Numerus Clausus Faches, die dieses ja schon vor mehr als 10 Jahren begonnen haben müssen. So schlimm kann es um die Bildung der Migranten in Deutschland ja doch nicht stehen.

Ich absolviere den Pflichtdurchgang mit Fakten aus einigen bisher durchgeführten Studien über Krankheitshäufigkeiten, beschreibe die bekannten Zugangsbarrieren zur medizinischen Versorgung und vergleiche mit dem Gesundheitswesen von Ländern wie den USA. Das monokulturell orientierte deutsche Gesundheitssystem ist bisher in keiner Weise auf die Anforderungen der Behandlung von Menschen mit Migrationshintergrund eingestellt.

Die Zukunft mit einer stetig wachsenden und alternden Bevölkerung mit Migrationshintergrund wird noch viel mehr Lücken in der Versorgung offenlegen. Z.B. ein an Demenz erkrankter herkunftsfremder Deutscher wird wieder vergessen Deutsch zu sprechen, auch wenn er die Sprache in den letzten Jahren gut beherrschte. Er wird im Alter nicht nur mit den typischen Gedächtnisstörungen zu kämpfen haben, sondern auch nicht mehr verstehen, was ihm das deutsch sprechende Pflegepersonal sagt.

Insgesamt gibt es im Gesundheitssystem noch viel zu verbessern. Viele Migranten sind immer noch bei der Prävention von Erkrankungen deutlich schlechtergestellt, in der akutmedizinischen Versorgung sind sie fraglich überversorgt. Sie stehen schlechter da bei volksgesundheitlichen Parametern wie Säuglingssterblichkeit, Zahngesundheit, Durchimpfraten, Arbeits- und Verkehrsunfällen. Die Kinder von Migranten nehmen seltener an den Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 teil. Auch sind Migranten in der Regel schlechter informiert über spezielle Serviceleistungen wie Suchtberatung, Angebote von Frauentherapiezentren, auch wenn sie es wüssten, würden sie diese seltener in Anspruch nehmen.

Migranten haben andere Krankheitsrisiken wie z.B. Krebs, kardiovaskuläre Erkrankungen und Morbus Bechterew etc. Sie haben andere Infektionsraten z.B. häufigere Hepatitisinfektionen. Aufgrund der körperlich harten Jobs, die Migranten meist machen, haben sie mehr Krankheiten des Bewegungsapparates und sind auch bei psychischen Erkrankungen häufiger betroffen. Über die Ursachen dieser Ergebnisse lässt sich natürlich spekulieren, gibt es ein Entwurzelungssyndrom, gibt es ethnische Unterschiede, ist das alles eher ein sozio-ökonomisches Phänomen und damit ein Problem der Schichtzugehörigkeit? Es ist wohl ein wenig von allem.

Meine Zuhörer folgen meinen Ausführungen und nicken immer mal wieder oder haben hier und da eine Rückfrage und schreiben sich die Quellenangaben zum genaueren Studium auf. Sie wirken zufrieden weil angenehm mit Wissen gefüttert, wie es sich für typische Ärzte gehört.

Ich schildere dann im Anschluss, wie transkulturelle Behandlungskonzepte definiert werden, wie die verbreiteten Patchwork-Identitäten der Migranten entstanden und was Forscher wie Sluzki und Berry zu Assimilation, Integration, Segregation und Marginalisation sagen. Eine interkulturelle Öffnung des Gesundheitswesens ist längst überfällig und eine gut eingesetzte Pluralität von Mitarbeitern im Krankenhaus würde viele behandlungstechnische und wirtschaftliche Vorteile bringen.

Nun kommt der von mir am liebsten durchgeführte kreative Abschnitt, die Fallarbeit und Anwendung des interkulturellen Wissens. Die TeilnehmerInnen sollen nun ihre Erfahrungen mit Patienten mit Migrationshintergrund schildern und was für sie schwierig war. Ziel ist es in der Gruppe herauszufinden, wie sie denn Fall hätten besser lösen könnten.

Eine Internistin, die als Notärztin arbeitet, schildert, dass es sie irritiert, wenn sie bei einem Notarzteinsatz in der Wohnung einer türkischen Familie bei ihrer Ankunft erst mal ihre Schnürschuhe ausziehen soll. Ich muss schmunzeln und sage: „Das ist aber eine sehr disziplinierte Hausfrau, die sogar in der Not ihre Teppiche sauber wissen will. Ist das nicht eine typisch deutsche Tugend, Ordnung und Disziplin?“ Alle lachen, die Atmosphäre lockert sich. Es werden lustige Anekdoten erzählt.

Eine Kollegin, die einige Zeit in England gearbeitet hat, berichtet darüber, dass sie immer verunsichert war, wenn sie besonders von Patienten aus karibischen Kolonien mit „my dear oder love“ angesprochen wurde und nicht wusste, ob das eine plumpe „Anmache“ oder kulturelle Floskel war. Nun geht es also um den Beziehungsaufbau und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient und ob man pikiert sein sollte, wenn man nicht so behandelt wird, wie man es gewohnt ist.

Eine Kollegin erzählt, dass sie, als sie einen Patientenwunsch zur längeren Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder zum Beantragen von Schwerbehinderungsprozenten beim Versorgungsamt abgelehnt habe, als Rassistin beschimpft wurde. Ich antworte, dass man selbstverständlich nicht jedem Patientenwunsch nachgeben kann, wenn er medizinisch eben nicht vertretbar ist. Ein falsch verstandenes Gutmenschentum würde den sachlich disziplinierten Blick trüben und ethnisches Loyalitätsempfinden und zu starke „Verbrüderung“ mit Patienten sei für alle beteiligten nicht sinnvoll. Die Kollegin dürfe aber keinesfalls Unterschiede zwischen unterschiedlichen Ethnien, Schichtzugehörigkeiten etc. machen. Wichtig ist es, einen ethnozentristisch-kolonialistischen Blick zu vermeiden. Der Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen bietet vor allem auch die Chance, sich selbst bewusster wahrzunehmen, die eigenen Kommunikationscodes und die Werte und Normen, nach denen man seine therapeutischen Interventionen gestaltet zu identifizieren. Hier ist es wichtig, sich den gegebenenfalls andersartigen Erwartungen der Patienten zu öffnen, andere Krankheitskonzepte und Beziehungsangebote zu verstehen und in die eigene Behandlungsplanung einzubeziehen.

Migranten erwarten häufig eine freundschaftliche Beziehung mit viel Nähe, wünschen aber auch eine richtungsweisende ärztliche Autorität, die ihnen sagt, was sie tun sollen. Migranten schildern mehr körperliche Beschwerden und wollen im Kontakt häufiger lebenspraktische Hilfen und eine Art Sozialberatung. Das Arbeiten mit Metaphern und Geschichten ist sehr hilfreich. Migranten sind häufiger verheiratet und haben eine funktionierende Großfamilie, daher sollte diese als Ressource genutzt und hinzugezogen werden.

Weitere Situationen der Überforderung werden geschildert. Eine Ärztin war sehr bedrückt, als eine Patientin laut schluchzend in ihrem Wartezimmer zusammenbrach und den plötzlichen Unfalltod des Sohnes beklagte. Sie konnte die lauten Schreie und die Intensität der Trauer nicht verstehen. Hier gilt es, sich nicht verunsichern zu lassen. Diese Patientin trauert eben, wie es für ihren Kulturkreis üblich ist, und ist eigens zu der Ärztin gekommen, um mit ihr zusammen ihre Trauer zu teilen, was eigentlich ein Zeichen von großem Vertrauen ist.

Das Wichtigste an diesen Fortbildungen scheint mir den KollegInnen ihr Unsicherheit im Umgang mit den sogenannten „Fremden“ zu nehmen, denn manche verlassen sich nicht mehr auf ihr Intuition und ihre jahrelange Erfahrung, sobald ein Patient einen etwas andersartigen Umgangskode an den Tag legt. Sicher wird Depression oder eine abhängige Persönlichkeitsstruktur in einer anderen Kultur anders ausgedrückt. Auch gibt es das typisch westlich-karthesianische Körperbild, was einen Leib-Seele-Dualismus zugrunde legt und dem holistischen Konzept anderer Kulturen widerspricht, aber insgesamt sollte einem individuellen Beziehungsaufbau nicht entgegenstehen. Im Zweifelsfall muss nachgefragt werden, warum der Patient dieses oder jenes tut. „Warum nennen sie mich immer „Love“. Sie irritieren mich, ich verstehe nicht was sie mir sagen wollen.“

Insgesamt sollten die universell geltenden Gesprächsregeln nach Rogers Anwendung finden, das heißt eine bedingungslose positive Wertschätzung, Empathie und eine authentische Haltung gegenüber dem Patienten.

Zum Schluss frage ich die KollegInnen, die ja nun eine bessere Behandlung von Migranten hinbekommen sollen: „Was hat sich für sie durch diesen Tag verändert?“ Die Kollegen sagen, dass sie teilweise neue Fakten gehört hätten und einige Studien genauer anschauen wollten. Das Beste seien aber die persönlichen Geschichten gewesen, die Rollenspiele zu konkreten Fällen und dass sie eine neue permissivere Haltung zu der Sache bekommen haben. Ein Kollege sagte, seine Oberärztin in Florida hätte ihm eine ähnliche Haltung mit „tough love“ beschrieben. Dieser Begriff umschreibt es ganz gut.

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8 Kommentare
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  1. Sinan A. sagt:

    Ärzte brauchen kein interkulturelles Wissen. Es reicht völlig aus, wenn sie ihre Arbeit tun. Dann klappt’s auch mit dem Patienten. Die Beobachtungen, die ich im Kinderkrankenhaus Köln gemacht habe, sehen so aus:
    Angehörige verhalten sich betont defensiv und genügsam. Sie haben gar keine andere Wahl. Aus einem Krankenhaus kann man nicht einfach heraus gehen wie aus einem Kaufhaus. Es geht um das elementarste Gut, die Gesundheit, das Leben des Kindes. Um die zu bewahren, lassen die Menschen viel über sich ergehen.
    Die Angestellten nutzen diese Machtposition genüsslich aus. Ihr Verhalten ist oft zynisch und hämisch. Man spürt die negative Haltung.(Stichwort: Schalterhygiene) Hinweise der Eltern gehen bei Ärzten in ein Ohr rein und zum anderen wieder raus. Diese Selbstgefälligkeit führt regelmäßig zu Fehleinschätzungen.

    Ein Migrantenthema ist das nur bedingt. Iranische Ärzte streben nach meiner Erfahrung nach maximalem Profit und haben ein ausgeprägtes Desinteresse am Wohl des Patienten. Schwestern mit Kopftuch habe ich oft als rhetorisch aggressiv und wenig teamfähig erlebt.

  2. Fikret sagt:

    Medinische Versogungung Deutschland ist nicht schecht. Deswegen werden Verbesserungsmöglichkeiten werden wenig diskutiert. Die meisten Ärzte handeln nach Gleichbehandungprizip ( in einzenen Fällen veilleicht bie Priveten weniger). Dabei werden weniger die Unterschiede gesehen. Kaum ein deutscher Arzt kann rassitisch angesehen werden. Vorurteile über bestimmte Gruppen bestehen wie in übrigen Gesellschaftsgruppen. Frauenärzte reden mit Frauen dementsprechend, Jugendäzte reden mit den Jugendlichen anders. Dass man mit den Migranten (eine inhomogene Gruppe) gegebenfalls anders reden und manchmal anders handeln muss ist einigen Ärzten nicht klar. Sprich: interkulturelle Kompotenz. Das müsste man schon im Studium beibringen. Viele Ärzte sehen das als eine zusätzliche Arbeit. Interkutltelle Kompotenz kan aber das tägliche Leben erleichtern,das wissen einige Ärzte nicht. Manche Ärzte im Ausland gelebt haben handeln vom Gefühl aus meistens gut. Die medizinischen Unterschiede sind bei den Neu
    zugewanderten sichtbar. Man muss zusätztlich auf einige medizinische Unterschiede achten, später sollte man über diese Leute Bescheid wissen. Verstehen und Verstanden werden ist natürlich in der Medizin wichtig. Häufig, bei banalan Erkrankungen gibt es keine Unterschiede. Aber man muss damit rechnen dass die Unterschiede (z:B. erblich kulturell) existieren können. Die Kultur kann bei manchen medizinischen Verhalten eine Rollle spielen, manchmal spielt Sie keine Rolle. Eine einseitige Kulturalsierung findeich eher hinderlich.Benachteiligt werden auf jeden Fall teilweise Asylanten, aber an erster Stelle sog. nicht Registrierte ( Menschen)

  3. Sinan A. sagt:

    Vieles, was an „interkultureller Kompetenz“ vermittelt wird, ist nicht mehr zeitgemäß oder komplett überflüssig. Dem einen die Hand reichen, dem anderen nicht. Mal langer Blickkontakt, mal kurzer. Da werden Trennlinien gesetzt, wo es nichts zu trennen gibt. Wer mit anderen einigermaßen sensibel, offen und freundlich umgeht, wird niemals Probleme haben. Die Ärzte dagegen, die sich in diesem Seminar beklagt haben, werden immer wieder mit den gleichen Leuten Schwierigkeiten haben. Es liegt an ihnen selbst. Da hilft auch kein Benimm-Kurs.

    Die Beispiele, die da genannt wurden, mögen an sich unangreifbar sein – klar, ein Notarzt soll schnell helfen und sich nicht die Schuhe ausziehen – aber allein die Tatsache, dass und wie so etwas vorgetragen wird, zeigt, wie einige gestrickt sind. Bei uns kam übrigens ein 4-Mann-Team mit schweren Stiefeln wie ein SEK-Kommando rein. Der Körperhaltung und den Blicken nach zu urteilen, haben sie sich wahrscheinlich gewünscht, ich würde sie bitten die Schuhe auszuziehen, um mir dann mal richtig die Meinung zu geigen. Unser 2-jähriger Sohn lag da, fast tot und steif wie Brett, und der Notarzt fragte uns: „Ist das seine Art sich auszudrücken?“

    Ich könnte noch viel mehr zitieren. Mir scheint einige haben eher zuviel interkulturelle Wahrnehmung als zuwenig. Wie gesagt, die sollen ihre Arbeit tun, das reicht völlig aus.

  4. Fikret sagt:

    Ein Arzt/ Ärztin sollte von der Art und Weise der Lebensweise eine gewisse Ahnung haben bevor er/ sie „sensibel“. reagiert. Sie haben insofern Recht, man kann Menschlichkeit nicht mit Benimm-Dich -Kursus trainiren. Wozu einige Ärzte im III. Reich fähig waren haben wir gesehen. So weit wollen wirnicht gehen. Sie behaupten wirklich nicht dass die Ärzte Vorurteils- u. Sterotypie frei sind. Manche Vorurteile können ärztliche Sicht trüben und zumindest die Anamnese verblenden. Das sollte man schon wissen. Auch die Compliance ist von unserer komminikationsweise abhängig. Viele verschrieben Medikamente werden nicht eingenommen. Man soolte schon wissen warum,Manche nehmen VitaminD wegen nicht Gelatine ein usw. Wenn man Diabetiker behandelt sollte man sc hon wissen das bei Inder indisches Brot weniger Kohlenhydrate enthält als eine deusche Broteinheit. Oder als ausländischer Arrzt sollte man schon wissen dass für die Leute hier taufen wichtig is. Wenn ein Kind vorher stirbt dann wollen einige Leute das Kind taufen bevor das Kind beerdigt wird. Also Beispiele sind sehr viel, wenn Sie wollen. Also das Kind Badewanne schütten. Die Qualität der Transkulturellen Kompetenz kann differieren. Notfallmedizin kann gleich sein aber die Versogung der Patienten erfodern gegebefalls ensprechendee Kentnisse.

  5. Madeleine Rau sagt:

    Selbst erlebt: „“Hoher Durchmischungsgrad“: Rassismus auf dem Leipziger Gesundheitsamt“

    … und dokumentiert unter
    http://www.chronikle.org/ereignis/hoher-durchmischungsgrad-rassismus-leipziger-gesundheitsamt

    Darüber hinaus kreuzt die Amtsärztin bei der Pflchtschuluntersuchung auf einem Vordruck den (vermeintlichen/vermuteten) Migrationshintergrund des Kindes an – ohne ihn bei dem Vater/derMutter abzufragen!

  6. MKA sagt:

    Habt Ihr schon mal diese Zeilen und Bedingungen gelesen?
    „1. In dieser Arztpraxis gilt ein striktes Verbot von Kopftüchern bei islamistischen Frauen und Mädchen!
    2. Es werden Grundkenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift und Aussprache zwingend vorausgesetzt!
    3. Kinderreiche islamistische Familien mit mehr als 5 leiblichen Kindern werden in dieser Arztpraxis nicht behandelt!“
    Das sind keine Forderungen aus der NS Zeit. Nein, das sind Forderungen aus heutigem Deutschland. Ein Arzt Namens Dr. med. Rainer Peters in Hessen (Roland Koch Land) stellt unverschämter Art, ganz offiziell diese Forderungen. Das Schlimme ist, Ärzte die so vorgehen, wurden bei „Hart aber unfair“ quasi als Helden vorgestellt. Wenn ich mich an die deutsche Geschichte erinnere, so begann doch die Juden-Verfolgung in diesem Land. Zuerst wurden die Läden, Schulen, Wohngebiete usw. strikt getrennt und danach kamen die Konzentrationslager auf ganz Europa. Made in Germany Tötungssysteme.
    Diesem törichten, unverschämten, hirnverbrannten, kranken, braunen Gehirne gibt es auch heute noch. Damals Mengele und heute sind das genuin deutsche Ärzte, mit einem deutschen Abschluss, mit einem hippokratischen Eid, der nur die genuin Deutsche beinhaltet.
    Gegen aller Grundrechte, Menschenrechte und Menschlichkeit überhaupt, werden hier rassistische und faschistische Forderungen gestellt. Ich könnte stundenlang Kotzen.
    Ich rufe alle auf, diesen angeblichen Arzt zu boykottieren. Man muss diesen kranken Kopf anzeigen.

  7. Achim Söllner sagt:

    In meinem beruflichen Werdegang (Krankenpfleger, Rettungsassistent Berufsfeuerwehrmann) hat sich leider nie jemand damit befasst mich auf kulturelle Probleme im Einsatz vorzubereiten. Auch in den Ausbildungsvorschriften der einzelnen Berufssparten ist hierfür keine Notwendigkeit erkannt und dies obwohl jedem klar sein müsste dass Krankheit und Not vor keiner Nationalität halt macht.

    Die Frage jedoch ist was ist ein Angriff? Menschen die in ihrer Not verbal aggressiv oder laut sind? Sie sehen lieber Leser essen gibt viel Nachholbedarf und dies bereits in den Anfängen einer Berufsausbildung, denn wegen dem vielen Geld wird wohl kaum ein Mensch einen Beruf in sozialen Bereich oder der Medizin Gewalt haben, sondern der Wunsch oder das Bedürfnis helfen zu wollen.

  8. Achim Söllner sagt:

    auf den Kommentar von Sinan A.
    „…. Schwestern mit Kopftuch habe ich oft als rhetorisch aggressiv und wenig teamfähig erlebt.“ dies kann ich nicht bestätigen.

    Meine Ausbildung zum Krankenpfleger habe ich in einem Krankenhaus mit lauter Schwestern mit Kopftuch absolviert. Diese Frauen haben oftmals 10 bis 14 Stunden gearbeitet, waren jedoch niemals aggressiv oder nicht teamfähig, na ja etwas anders vielleicht schon, immerhin waren alle mit dem gleichen Mann verheiratet. Na ja es waren Ordensschwestern. Kopftuchträgerinnen gibt es in Deutschland schon lange bevor der erste Gastarbeiter zu uns nach Deutschland kam und keiner auch kein Gericht hatte jemals damit ein Problem.



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