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08.06.2011 – Einbürgerung, Grauen Wölfe, Nazi, Ehec, Merkel, Türkei

Die Themen des Tages sind:

Erstmals seit 2000 steigt die Zahl der Einbürgerungen wieder leicht an, wie Anfragen der Linkspartei ergeben. Den höchsten Zuwachs gibt es in Hamburg nach einer Kampagne.

Die rechtsextremen Grauen Wölfe wollen in Frankfurt ein „Kulturzentrum“ bauen. Integrationsdezernentin Eskandari-Grünberg hält Widerstand aber für unangebracht.

Es wird viel geredet über Ausländer und deren Integration in Deutschland. Auch für Aachen wurde attestiert, dass es Probleme mit der gesellschaftlichen Eingliederung von Migranten – etwa im Ostviertel – gebe.

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer (CDU), hat mehr Chancengleichheit für Migranten auf dem Wohnungsmarkt gefordert.

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin feiert diesen Mittwoch ihr zehnjähriges Bestehen. Finanziell steckt die Beratungsstelle in Schwierigkeiten.

Rechte Partei in Bayern gegründet. Landesvorsitzender arbeitete in Ausländerbehörde.

Für Opfer von sexuellem Missbrauch soll es auch künftig eine unabhängige Anlaufstelle geben. Wie sie entschädigt werden, ist aber hoch umstritten.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Medien den Rücken gestärkt und den Abdruck des Fotos eines Terroristen in der „Bild“-Zeitung für zulässig erklärt.

In Sachsen hat sich die Zahl der registrierten EHEC-Fälle mit nicht so schwerem Verlauf um einen auf 17 erhöht.

Militärische Ehren, Staatsbankett, die amerikanische Freiheitsmedaille – US-Präsident Barack Obama überschüttet Kanzlerin Angela Merkel in Washington mit höchsten Ehren.

Bei einem Tag der offenen Tür in der General-Konrad-Kaserne in Bad Reichenhall konnten Kinder und Jugendliche angeblich auf eine Modellstadt schießen. Die Bundeswehr prüft die Vorwürfe, die Staatsanwaltschaft erwägt Ermittlungen.

Militärische Taktik statt religiöser Akt: US-Forscherin identifiziert Entwicklungsschritte, an deren Ende Selbstmordattentäterinnen stehen.

Die Wirtschaft hat Migranten als Zielgruppe erkannt. Mit der Studie „Die neuen Österreicher 2011“ wurden Dienstag, die ersten Ergebnisse einer groß angelegten Ethno-Marktforschung präsentiert.

Die britische Regierung will in ihrem Programm zur Abwehr islamistischen Terrors stärker die muslimischen Strafgefangenen, aber auch Universitäten und den staatlichen Gesundheitsdienst in den Blick nehmen.

Der Sohn eines der populärsten kurdischen Politiker in der Türkei ist in den Bergen bei der PKK. Der Vater versteht ihn, sieht seinen Platz aber trotzdem im Parlament.

Auch türkische Staatsbürger im Ausland dürfen bei der Wahl am 12. Juni mitstimmen. Doch da die Stimmabgabe in Österreich nicht möglich ist, ziehen im Vorfeld ganze Wahlkonvois in Richtung Heimat.

Der türkische Premier Tayyip Erdogan will die Parlamentswahl am Sonntag als Sprungbrett benutzen, das ihn ins höchste Staatsamt katapultieren soll.

Während die EU-Staaten gegen die Schuldenkrise kämpfen, droht der Wirtschaft am Bosporus eine Überhitzung. Nach der Wahl dürfte die Regierung auf die Bremse steigen

Außenminister Spindelegger über das türkische OSZE-Veto gegen Plassnik und seine von Kardinal Schönborn bezeugte Vereinbarung mit Präsident Gül.

Integration und Migration

Deutschland

Terrorist muss Veröffentlichung von Foto dulden

Die Suche nach der EHEC-Quelle geht weiter

Kanzlerin in den USA

Kinder spielten in Kaserne Krieg

Ausland

Westjordanland: Brandanschlag auf Moschee

Aufstand in Syrien

Türkei