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Migration und Integration in Deutschland

Niemand lässt sich so gut ausbeuten wie Mitglieder einer Gemeinschaft, die ohne Hilfe der anderen in Deutschland nicht überleben können – illegal und ohne Sprachkenntnisse.

Neske/Heckmann/Rühl, Menschenschmuggel, 2004

Nominierungen für April 2011

Wer wird Integrator und Integrationsverweigerer des Monats?

Für den Integrationsverweigerer des Monats April 2011 sind nominiert: SPD, Sıla Şahin sowie das Duo Silvio Berlusconi und Nicolas Sarkozy. Die Nominierungen für den Integrator lauten: Malu Dreyer, Kampagne: „Lesen macht Spaß“ und Bundespräsident Christian Wulff

VONMarcello Buzzanca

 Wer wird Integrator und Integrationsverweigerer des Monats?
Marcello Buzzanca, geb. 1972 in Frankfurt/Main. Studium der Romanistik, Amerikanistik und Germanistik in Frankfurt und Málaga. U.a. tätig als Autor, Texter, Redakteur, Übersetzer, Blogger und Kolumnist bei MiGAZIN. 2001 Gewann er den Studentenwettbewerb des Bundesinnenministerium zum Thema: Angekom- men! Aufgenommen? mit dem Essay: „Periodischer Patriotismus: Beobach- tungen einer geteilten Seele“

DATUM27. April 2011

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Die Nominierungen für den Integrator

Malu Dreyer (SPD)
Wer kennt es nicht, das Doppelte Lottchen von Erich Kästner? Dabei stoßen zwei durch die Trennung der Eltern auseinandergerissenen Zwillinge zufällig aufeinander. In einem Ferienlager. Am Ende der Geschichte finden nicht nur sie, sondern gar die Eltern wieder zusammen. Ganz so harmonisch sieht es bei einer anderen Spiegelung nicht aus. Beim Thema doppelte Staatsangehörigkeit stößt man nämlich immer noch auf taube Ohren bzw. auf fragende Gesichter. So wissen viele junge Migranten überhaupt nicht, wie, wann und wo sie welche Fristen für die Entscheidung einhalten und welche Vorschriften sie einhalten müssen, um am Ende in jeder Hand einen Ausweis zu halten. Insofern reichen wir beide Malu Dreyer (SPD) beide Extremitäten zum Dank dafür, dass sie mithilfe der Broschüre „Muss ich mich entscheiden?“ junger Migrantinnen und Migranten über deren Optionspflicht und Wege zur Einbürgerung informiert.

Kampagne: „Lesen macht Spaß“
Mit Illiteraten bezeichnet man gemeinhin jene, die weder lesen noch schreiben können. Mit Leseratten – und Würmer meinen wir die, die Bücher wahrhaftig verschlingen, bis nur noch die Stellen übrig bleiben, die sowieso langweilig waren. Und dann gibt es noch Lesefaulen, die Buchstabenreihen meiden und lieber auf Piktogramme setzen. Es gibt aber auch jene, die schlichtweg einen schlechten oder gar keinen Zugang zum Lesen, zu Büchern, zur Welt der Buchstaben haben. Diesen widmet sich die Aktion „Lesen macht Spaß“ der Robert-Bosch-Stiftung, Stiftung Lesen und Radyo Metropol FM. Hier sollen vor allem türkischstämmige Kinder Freude am Lesen erfahren und entwickeln und deren Eltern für die Wichtigkeit des Lesens sensibilisiert werden. Denn: Lesen ist Schlüssel und Grundstein zu besseren Bildungschancen- und ein Tor zur Fantasie und Vorstellungskraft. Die Kampagne wird anhand von Interviews mit Persönlichkeiten und Testimonials, durch Sondersendungen und die Vorstellung interessanter Kinderbücher durchgeführt. Wir sagen: Bunu şimdi daha iyi okuyabiliyormusun?

Bundespräsident Christian Wulff
Wer weiß ob es die besondere Atmosphäre Museums Deutsches Auswandererhaus (DAH) in Bremerhaven war, die Bundespräsident Christian Wulff dazu animierte, Innenminister Friedrich (unser Integrationsverweigerer im März) bezüglich der von ihm losgetretenen Islamdebatte zu schelten. Schließlich finden sich in diesem Museum bewegende Zeugnisse der deutschen Migrationsgeschichte. Dabei setzt Wulff Prioritäten hinsichtlich der Wichtigkeit der für eine erfolgreiche Integration bedeutenden Faktoren. Religion sei hierbei weniger die drängendere Frage als vielmehr die erfolgreiche Integration der Einwanderer in Deutschland. Sein hehrer Wunsch, dass diese Integration so erfolgreich verlaufen solle wie jene der Deutschen in den USA, wollen wir zum Anlass nehmen, unseren Bundespräsidenten mit einer Nominierung als Integrator des Monats zu unterstützen.

Wer ist Ihr Integrator des Monats April 2011?
    Lesen macht Spaß (66%)
    Christian Wulff (26%)
    Malu Dreyer (8%)
     
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    Die Nominierungen für den Integrationsverweigerer

    SPD
    Eigentlich finde ich Ingo Appelt weder lustig noch hintersinnig. Eigentlich ist er nur peinlich. Ein Comedian eben, wie es von ihm Hunderte gibt. Aber: Als er Thilo Sarrazin als eine Mischung aus Didi Hallervorden und Adolf Hitler bezeichnete, musste ich laut lachen. Denn, ja, Thilo Sarrazin ist ein Geschwür und sein Wirt, die SPD, eine Truppe unentschlossener Grimassenreißer, die im Zuge des Schiedsverfahrens um den Parteiausschuss des ehemaligen SPD-Spitzenmanns über ein müdes Palim-Palim! Ich hätte gerne eine Flasche Pommes Frites nicht mehr hinauskommt. Dabei sollte die Ladentür doch weit offen sein, um Sarrazin hochkantig hinauszuwerfen. Falsch gedacht: Er distanziert sich von einen „sozialdarwinistischen und diskriminierenden Äußerungen“ – angeblich – und schon sind sich alle einig, dass er doch eigentlich ein ganz Netter ist. Wir sagen: SPD tut Migranten weh!

    Sıla Şahin
    Sıla Şahin ist stolz. Auf sich, ihren Körper und darauf, dass sie sich als erste Quotentürkin für den Playboy ausziehen durfte. Dass sie prominent ist, weil sie in der Lindenstraße der Privatsender, Gute Zeiten – Schlechte Zeiten, spielt, mag daher entschuldigen, dass sie das Hüllenfallenlassen mit einer Befreiung aus kulturellen Zwängen vergleicht. Was gibt es da noch zu sagen außer einem Zitat aus Forrest Gump: Dumm ist, der dumme Dinge tut! Sich nackt ablichten zu lassen, ist nicht dumm. Es aber als mehr zu sehen als einfach nur als geschmackvolle Nacktfotos, ist dämlich.

    Silvio Berlusconi und Nicolas Sarkozy
    Zwei Platzhirsche treffen sich in Europa. Meint der eine: Mein Land ist voll von Flüchtlingen. Ich sage ihnen, dass sie zu dir kommen können. Sagt der andere: Kannst du vergessen. Mit dem Papier, das du ihnen ausgestellt hast, können sie sich meinetwegen den Angstschweiß von der Stirn wischen! Die Rede ist von Silvio Berlusconi und Nicolas Sarkozy. So hatte der Premier und Gottkaiser des Stiefels einen genialen Plan entwickelt: Er stellte den 23.000 tunesischen Flüchtlingen einfach Sondervisa aus. Damit konnten die von ihm wenig geschätzten Gäste in andere EU-Länder – vor allem nach Frankreich, wo ja bekanntlich viele Tunesier leben – weiterreisen. No, c’est pas possible, sagte daraufhin Sarkozy Narkozy und rügte den Freund jenseits der Alpen. Va bene, caro Nicolas, sagte daraufhin Silvio B. Wir finden eine Lösung. Bunga-Bunga? Nein, viel besser: Wir sagen einfach, dass die Reisefreiheit ab heute nicht mehr gilt und schon ist Schengen passè. Passé composé? Ja, genau, auf den Kompost mit den fehlenden Grenzzäunen! Wir schaffen sie wieder an, zumindest für uns und für die Tunesier. Wir werden sehen, wie diese amour fou ihre Fortsetzung beim nächsten Treffen der EU-Kommission am 4. Mai ihre Fortsetzung findet. Bis dahin sagen wir: Integrazione ist nicht ohne-Intégration ganz ohne Pardon.

    Wer ist Ihr Integrationsverweigerer des Monats April 2011?
      SPD (51%)
      Berlusconi & Sarkozy (29%)
      Sıla Şahin (20%)
       
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      14 Kommentare
      Diskutieren Sie mit!»

      1. leila sagt:

        „Denn, ja, Thilo Sarrazin ist ein Geschwür und sein Wirt, die SPD, ….

        Das ist die Sprache von Faschisten. Thilo Sarrazin ist ein Mensch wie es auch Herr Buzzanca für sich in Anspruch nimmt. Die Diskussion ist mittlerweile völlig entgleist, von Sarrazin-Anhängern habe ich das erwartet, von seinen Gegnern erhoffe ich mir etwas mehr Niveau. Die sachliche Auseinandersetzung sollte nicht zur Dämonisierung beitragen.

        Ob Sıla Şahin dumm ist oder nicht, kann weder der Autor noch ich beurteilen, auf alle Fälle ist sie keine Integrationsverweigerin. Sie als solche vorzuschlagen ist dumm.

      2. bogo70 sagt:

        Bei den Integrationsverweigeren hätte ich gern alle Rechtspopulisten Europas in einem Feld.

      3. Leon sagt:

        @Leila
        Vielen Dank für diese klaren Worte! Leider ist die Stimme der Vernunft und der Zivilisiertheit völlig untergegangen in der hemmungslosen Polarisierung.
        Vielleicht erkennen doch einige Leute, dass nur ein halbwegs gepflegter Umgang den Weg aus der Sackgasse weist.

      4. Marcello Buzzanca sagt:

        @leila und Leon: Und, finden Sie die restlichen Nominierungen genauso gut?

        @bongo70: Gute Idee, nur müssen wir den Preis jemandem übergeben und das ist bei den Rechtspopulisten Europas bisschen schwierig…

      5. Nur negativ sagt:

        Wenn man hier so die Artikel durchliest, dann fragt man sich wirklich, wieso nicht schon lange jeder Migrant fluchtartig das Weite gesucht hat – bei diesem furchtbaren Land mit seinen schrecklichen Einwohnern.

        Und dass der Auto hier Frau Sahin als dumm bezeichnet, weil sie ein Motiv für ihre Fotos genannt haben, das ihm nicht passt, das ist der Gipfel. Weiss er denn, wieviel Hasspost diese junge Frau schon erhalten hat, weil sie sich „unislamisch“ oder „untürkisch“ verhalten hat?

      6. leila sagt:

        @Marcello

        ich halte die Nominierungen von Malu Dreyer und Kampagne: „Lesen macht Spaß“ für ausgesprochen gut, vielleicht hätte ich mit dem positiven beginnen sollen.

        Mit Christian Wulff kann ich nichts anfangen. Ich halte das für Show für die Galerie, zumal er zu denjenigen zählt, der die Integration unter religiöse Aspekte gestellt hat und damit all diejenigen vor den Kopf gestoßen hat, denen Religion den Buckel herunterrutschen kann.

        Wenn er jetzt seine Meinung ändert, ist das begrüßenswert, aber ich befürchte , dass ihm die höhere Einsicht fehlt. Es würde uns viel dummes Zeug erspart bleiben, wenn Religion völlige Privatsache bleibt und nicht gegeneinander ausgespielt wird, Das gilt sowohl für Sarrazin wie auch Wulff, aber auch für Mayzek und Friedrich und wer sonst für eine Religionisierung der Debatte die Stimme erhebt. Die Betonung von Religion ist grundsätzlich desintegrativ.

        Zu Berlusconi und Sarkozy fehlen mir sowieso die Worte, man hätte sie auch einzeln nominieren können, aber als Duo erleichtert es mir natürlich mein Kreuzchen zu machen.

      7. Europa sagt:

        „Sıla Şahin ist stolz. Auf sich, ihren Körper und darauf, dass sie sich als erste Quotentürkin für den Playboy ausziehen durfte. Dass sie prominent ist, weil sie in der Lindenstraße der Privatsender, Gute Zeiten – Schlechte Zeiten, spielt, mag daher entschuldigen, dass sie das Hüllenfallenlassen mit einer Befreiung aus kulturellen Zwängen vergleicht. Was gibt es da noch zu sagen außer einem Zitat aus Forrest Gump: Dumm ist, der dumme Dinge tut! Sich nackt ablichten zu lassen, ist nicht dumm. Es aber als mehr zu sehen als einfach nur als geschmackvolle Nacktfotos, ist dämlich.“

        Hier spricht doch der blanke Hass. Wie kommt man überhaupt auf die Idee, dieses Mädchen als Integrator oder Intgrationsverweigerer zu nominieren? Das hat doch mit Integrationsdebatte überhaupt nichts zu tun und ausserdem klingt es eher so als ob der Autor ein ziemlich grosses Problem damit hat, wenn türkische Frauen sich nackt ablichten lassen und dann auch noch ihre persönliche Meinung dazu haben und äussern. Wenn Sıla Şahin der Meinung ist dass es in ihrer Kultur Zwänge gibt, dann ist Sie mit sicherheit nicht die Einzige, schliesslich ist die Türkei nicht gerade wegen ihrer Liberalen Haltung gegnüber Frauen bekannt und auch in Deutschland gibt es Frauen die sich Zwängen aussetzen müssen. Die Wehe-du-sagst-was-gegen-die-Türkei-Haltung des Autors ist mehr als nur typsich.
        Vor kurzem wurden erst Kopftücher in Universitäten wieder erlaubt. Es wird also nachweislich Zwangsbelasteter in der Türkei.
        Na klar ist die Sıla Şahin dämlich, das hat der Sarrazin uns ja schon erklärt! Sie kommt doch aus der Türkei, oder?

      8. schneider sagt:

        Heute saß ich nachmittags in einem Mc-Donalds-Restaurant, neben mir am Tisch zwei vielleicht 15-jährige Mädchen mit Kopftuch, die sich mit Burgern und Eis vollstopften, wie es Kinder in dem Alter halt gerne machen.

        Wie sollen diese beiden Mädchen jemals vollwertig in der (deutschen) Gesellschaft anerkannt werden, dachte ich mir? Es ist ja quasi eine Art Makel irgendwie. Wie sollen diese beiden Mädchen jemals eine vernünftige Lehrstelle bekommen, wer wird sie einstellen? Oder wollen sie gar nicht an der Gesellschaft teilhaben? Wollen sich ausgrenzen? Beim Verlassen warfen sie mir noch einen abfälligen Blick zu, der mir sagen sollte, ja, schau her, wir sind was besseres!

      9. Sonata sagt:

        Liebe Frau Sıla Şahin,
        bis jetzt glaubten sie wohl gut integriert zu sein. Sie sprechen gut deutsch, kleiden sich deutsch und sind im deutschen Fernsehen erfolgreich. Sie sind eine emanzipierte junge Frau, stolz auf das was sie geschafft haben und auch auch stolz auf ihre weibliche Seite. Sie wollen sich von niemanden mehr unterdrücken lassen. Man kann es kurz und knapp sagen, sie sind im Herzen Deutschlands angekommen. Dazu gratuliert ihnen die Mehrheit der Menschen aus Deutschland und natürlich auch ich. Sie sind der Beweis, wie gut Menschen in Deutschland integriert und erfolgreich werden.

        Nun kann ich mir vorstellen, wie sehr sie ihre Nominierung zur Integrationsverweigerer des Monats erstaunen mag. Sie verstehen es vielleicht gar nicht. In Deutschland gibt es eine Minderheit, denen empanzipierte Frauen ein Dorn im Auge sind. Nicht nur Frauen, die sich nicht auf Geheiß eines Mannes hinter einem Sack verstecken wollen, sondern Frauen, die ihr Leben erfolgreich in die Hand nehmen und leben. Frauen, die selber mit der Bahn fahren können und nicht in türkisch ihre deutschen Mitbürger aus Frust über ihre eigenen Unfähigkeit beschimpfen müssen.

        Der Hass der ihnen entgegen schlägt, gilt ihrer integrierten Persönlichkeit. Sie zeigen, wie Integration möglich ist, wie man auch als muslimischer Migrant in Deutschland viel Erfolg haben kann. Damit strafen sie diese hassenden Menschen und ihrer Behauptungen Lügen, überführen sie ihrer Manipulationen. Genau dafür schlägt ihnen der Hass dieser Menschen entgegen, belegt man sie mit Begriffen wie „Dummheit“ und „Dämlichkeit“. Sie passen nicht zu dem Frauenbild, was diese hassenden Mensch in sich tragen.

        Aber seien sie sich versichert, die Menschen aus Deutschland wünschen sich mehr Frauen wie sie, Frauen die die Grenzen ihrer Herkunft überwinden. Mehr türkische Frauen die sich im Playboy ausziehen. Ihr: „Ich bin ein freier und starker Mensch und habe mich aus meinen Fesseln befreit“ war für niemanden zu überhören.

        Hochachtungsvoll Sonata.

      10. Mika sagt:

        Was hat denn der Playboy mit Integration zu tun? Sehen Sie? Rein gar nichts! Es sei denn man verbindet beides irgendwie, macht es publik und schon schafft man sich genug Verhör, um damit die Auflagen in die Höhe schnellen zu lassen. Da freut sich doch der Verlag und das Konto von Frau Sahin sowieso!

        Und was hat Emanzipation mit Nacktsein zu tun? Einer Frau Alice Schwarzer würden bei diesem Vergleich die Haare zu Berge stehen!


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