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Migration und Integration in Deutschland

Letztlich haben einige Industriestaaten ihren Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften … dadurch gedeckt, dass sie bei der Einstellung von irregulären Arbeitsmigranten ein Augen zudrücken.

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Migration in einer interpedenten Welt, 2004

Leos Wochenrückblick

Sarrazin, Pierre Vogel, Sıla Şahin, die Wahren Finnen

In meinem Wochenrückblick geht es diesmal um Sarrazins neueste Täuschungen, Vogels Auftritt in Frankfurt, Sıla Şahin Rechtfertigung in BILD – und um Finnlands Muslime und Schweden

VONLeo Brux

 Sarrazin, Pierre Vogel, Sıla Şahin, die Wahren Finnen
Leo Brux, 1950 in München geboren, ist u. a. Integrationskurs-Lehrer bei der InitiativGruppe – Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V., einem großen Träger der Integrationsarbeit in München. Migrations- und Integrationsfragen beschäftigen ihn seit den frühen 70er Jahren sowohl praktisch als auch theoretisch, privat und beruflich. Für die InitiativGruppe schreibt er einen Migrationsblog.

DATUM26. April 2011

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RESSORTAktuell, Meinung

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Sarrazin macht, was er immer macht
– er täuscht.

Die SPD hat – aus Verzweiflung, nehme ich an – darauf verzichtet, sich ein monatelang hinziehendes Ausschlussverfahren gegen Sarrazin anzutun. Das Drittel der SPD-Anhänger, das mit Sarrazin geht, ist dadurch allerdings nicht versöhnt, das Drittel, das ihn verabscheut, ist darüber zurecht erbittert, die pragmatische Mitte dazwischen fragt sich wohl, womit sie dieses Fiasko verdient hat. Eine lose-lose-Situation. Sarrazin, der die SPD so, wie sie ist, verachtet, wird das nicht schmerzen.

Im Gegenteil, er spielt damit. Seine Erklärung an die Schiedskommission hat es in sich. Drei Punkte nennt er: Im ersten behauptet er, nicht gefordert zu haben, sozialdarwinistische Forderungen politisch umzusetzen; im dritten Punkt erklärt er, er habe nicht die Absicht gehabt, sozialdemokratische Grundsätze zu verletzen.

Wer sein Buch gelesen hat, wird den Kopf schütteln und sich fragen, ob er denn beim Lesen alles falsch verstanden hat. Bei Punkt zwei der Erklärung fragt man sich das nicht mehr – man fühlt sich in die Newspeak-Welt von Orwells 1984 versetzt:

2. Mir lag es fern, in meinem Buch Gruppen, insbesondere Migranten, zu diskriminieren. Vielmehr sollten meine Thesen auch der Integration von Migrantengruppen dienen, die bislang aufgrund ihrer Herkunft, sozialen Zusammensetzung und Religion nicht bereit oder in der Lage waren, sich stärker zu integrieren. Es entspricht nicht meiner Vorstellung, dass diese Gruppen bei eigenen Anstrengungen und einer ergänzenden Bildungspolitik etwa aus genetischen Gründen nicht integriert werden könnten. Mir ging es also darum, schwerwiegende Defizite der Migration, Integration und Fehlentwicklungen der Demografie in Deutschland anzusprechen, eine fördernde Integrationspolitik und Demografiepolitik zu entwickeln und dafür insbesondere die vorhandenen Defizite des Bildungssystems zu überwinden.
Quelle

Die Millionen, die Sarrazin zugejubelt hatten, die gemeint hatten, endlich sagt „es“ mal jemand von der politischen Elite, wie „es“ mit den Muslimen in Deutschland steht, und dass man denen den Riegel vorschieben muss … sie alle haben Sarrazin missverstanden? Hat nicht Sarrazin selbst bei jeder öffentlichen Debatte das ressentimentgesattelte Pferd geritten, sich tragen lassen von der massiven öffentlichen Zustimmung zu seinem Muslim-bashing? Welche Vorschläge zur besseren Integration (!) meint er denn gemacht zu haben?

In seinem Buch und bei seinen Auftritten hat er von überwiegender Integrationsunfähigkeit gesprochen, die Muslime würden dazu beitragen, dass Deutschland verdumme, Deutschland islamisiere sich demographisch; er hat ein sozialdarwinistisches (!) Programm vorgeschlagen, das unter den Migranten die viele Spreu vom wenigen Weizen trennen soll.

Schon in der FAZ zu Weihnachten 2010 hat Sarrazin vorgeführt, wie er mit der Wahrheit spielt: „Die von mir genannten Statistiken und Fakten hat keiner bestritten.“ Angesichts der tausendfachen Widerlegung einiger seiner irreführenden Statistiken und zweifelhaften Fakten braucht man hier nicht mehr verwundert den Kopf zu schütteln. „Ist es auch Irrsinn, so hat es doch Methode“, heißt es im Hamlet – welche Methode steckt hinter Sarrazins provokanten Lügen? Das Bewusstsein der „höheren Wahrheit“ erlaubt es ihm, offen zu täuschen.

Keiner der Sarrazin-Fans wird die Stirn runzeln wegen der Erklärung vor der Schiedskommission. Sie werden grinsen und mit den Augen zwinkern. Sarrazins Publikum versteht schon richtig …

Pierre Vogel und die „Islamkritiker“
Gilt bei uns gleiches Recht für alle?

Die Auflagen des Gerichts an die Frankfurter Salafisten-Veranstaltung sind berechtigt:

Die als Hassprediger kritisierten Redner dürfen nach den Auflagen der Gerichte „nur solche Reden, Sprechchöre und Transparente zulassen, die den öffentlichen Frieden wahren“, heißt es in der Mitteilung des Verwaltungsgerichts.
„Die Aufstachelung zum Hass gegen Bevölkerungsgruppen oder zu Gewalt oder Willkürmaßnahmen wird untersagt.“
Und: „Die Menschenwürde anderer darf nicht dadurch verletzt werden, dass Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden.“
Quelle

Gelten solche Auflagen auch für „Islamkritiker“, wenn sie auf öffentlichem Grund eine Veranstaltung abhalten? Was würde das konkret bedeuten? Inwieweit müssten sie sich in ihren Attacken auf Islam und Muslime mäßigen?

BILD, Sex und Migranten
Sıla Şahin hat sich für den Playboy ausgezogen – BILD meinte, daran die bescheuerte Frage knüpfen zu müssen, ob denn Türken sowas dürfen …

Natürlich dürfen sie, nicht nur in Deutschland, auch in der Türkei dürfen sie. Interessant ist etwas anderes. Sıla Şahin rechtfertigt im BILD-Interview nämlich ihren Striptease als Befreiung aus dem kulturellen Mief der türkischen Tradition:

„Für mich sind diese Fotos eine Befreiung von den kulturellen Zwängen meiner Kindheit. Zu lange wollte ich es immer allen recht machen. Ich will mit diesen Fotos jungen Türkinnen zeigen, dass es okay ist, wenn man so lebt, wie man ist. Dass es nicht billig ist, wenn man Haut zeigt. Dass man seine Ziele verfolgt, anstatt sich unterzuordnen.“

Die ZEIT kommentiert dies kritisch:

Eine Migrantin bedient hier aktiv Klischees, um sie zu ihrem vermeintlichen Vorteil zu nutzen.
Die gesellschaftlichen Diskussionen über Migration, Islam und den Stellenwert der Frau in der Einwanderer-Community werden zur Kulisse einer PR-Strategie in eigener Sache.
Kein Hahn mit oder ohne türkischen Migrationshintergrund würde danach krähen, dass sich eine Schauspielerin auszieht.
Es sei denn, sie konstruiert daraus einen Konflikt – in diesem Fall ohne Halt zu machen vor der Privatsphäre ihrer Familie.

Gibt es in Finnland Muslime?
Rechtspopulisten waren nun auch in Finnland erfolgreich. Ihre Partei, die „Wahren Finnen“, so schreibt die Süddeutsche,

ist Sammelbecken für Nationalisten, Islamfeinde, Sozialromantiker. Die Mischung ist instabil; es kann gut sein, dass die Partei bald zerfällt und die finnischen Populisten wieder verschwinden.

Hoffentlich.
Islamfeindschaft soll tatsächlich ein Grund gewesen sein für den Wahlerfolg. – Gibt es in Finnland überhaupt Muslime? – Es sind ca. 20 000. Davon 15 000 Immigranten. Bei 5,3 Millionen Einwohnern. Macht keine 0,4 Prozent.
Es muss an den Muslimen liegen …

In Finnland gibt es eine finnlandschwedische Minderheitheit von ca. 5 Prozent. Manfred Bleskin kommentiert die „schwedisch-kritische“ Position der „Wahren Finnen“ bei n-tv:

Das Schwedische, in der Verfassung als zweite Amtssprache festgeschrieben, soll nicht mehr Pflichtfach sein. Das zeugt nicht nur von grobem Nationalismus gegen die Finnlandschweden mit ihrem knapp sechsprozentigen Anteil an der Gesamtbevölkerung, sondern auch von ziemlicher Dummheit: Das zur finno-ugrischen Sprachfamilie gehörige Finnisch wird außerhalb des Landes nicht verstanden. Das Schwedische hingegen ermöglicht eine problemlose Kommunikation mit allen anderen skandinavischen Ländern. Apropos: Den Löwenanteil am Zuwachs der „‚Wahren‘ Finnen“ geht auf das Konto wenig gebildeter, junger männlicher Wähler auf dem Lande.

Was sagt eigentlich die rechtspopulistische Partei in Schweden (die „Schwedendemokraten“) über die antischwedischen Forderungen der rechtspopulistischen Partei in Finnland („Die Wahren Finnen“)?

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73 Kommentare
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  1. Bassa Selim sagt:

    @Leo Brux
    Ich weiß gar nicht, wo Sie mir ein fantasiertes Schreckbild herauslesen wollen. Was habe ich nicht verstanden ?
    Die Scharia umfasst ein Strafgesetz, das von der körperlichen Züchtigung bis zur Todesstrafe reicht. Das ist kein Märchen, sondern Realität vom Sudan bis Indonesien. Was an der Scharia habe ich nicht verstanden, Herr Brux ?

    Und ich weiß durchaus, dass die meisten Moslems hier sowas nicht wünschen, dass viele gerade deswegen hier sind, WEIL sie vor solcher Barbarei verschont werden wollen.

    Sie sind doch, wie ich annehme, ein linker progressiver Mensch. Wie können Sie ernsthaft göttliches Recht befürworten ? Ich meine nicht nur das Strafrecht, da sind wir uns wohl einig. Göttliches Recht, Herr Brux, das haben wir hier zw. 1789 und 1803 erfolgreich beseitigt.

    Ich verstehe ernsthaft diese Sympathie linker Kreise für reaktionäre Islam-Verfechter nicht, das ist mir ein großes Rätsel. Bei der katholischen Kirche wird geschrien, beim Islam wird gestreichelt. Es ist eigenartig…

  2. Fritz sagt:

    Die Verhüllungsvorschrift für Frauen und das Verbot von Schweinefleisch gehört genauso zur Scharia wie das Steinigen von Ehebrecherinnen und das Handabhacken bei Dieben. Mir ist nicht ganz klar, wie man fordern kann, das eine müsse man tolerieren und das andere nicht?

    Ich denke die Scharia muss als ganzes abgelehnt werden.

  3. Mika sagt:

    Genau deshalb hatte ich nach der Scharia gefragt! Die meisten Menschen verstehen ja nicht, was genau dahinter steckt. Es wird wahllos von den Medien übernommen ohne dass man das mal recherchiert hätte….

    Und wie viele Länder peitschen oder steinigen ihre Mitmenschen? Ihrer Ansicht nach sind es ja VIELE Länder, Bassam Selim? Welche Länder sind das?

  4. keton sagt:

    Die übergriffige Art und Weise wie sich die islamischen Regeln in die privaten Angelegenheiten der Menschen einmischen, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Und gerade da schneiden religiöse Moslems denkbar schlecht ab. Wie weit her ist es denn mit der Toleranz religiöser islamischer Familien, insbesondere wenn es um die weiblichen Familienmitglieder geht?

  5. Bassa Selim sagt:

    Mika, Saudiarabien allein wäre schon zuviel für meinen Geschmack. Hinzu treten jedoch Iran, Somalia, Sudan, Hamas-Gasa, Wasiristan und andere talibanisierte Gebiete in Afghanistan-Pakistan. Tschetschenien vermeldet in letzter Zeit verstärkt Übergriffe und Drohungen gegen unverschleierte Frauen
    Und auch in dem so viel gelobten Indonesien, bspw. in Bandar Aceh, wird bei „Unkeuschheit“ oder Biertrinken von Moslems mittlerweile zur Peitsche gegriffen, eine Muta-Religionspolizei schiebt Wache, dass alles seinen korrekten halal-Weg geht, wie in Saudiarabien.

    Mika, es ist fucking Totalitarismus was in diesen Ländern marschiert. Und Leute wie Sie und der Herr Brux sind die heutigen Verharmloser vom Dienst.

  6. Bassa Selim sagt:

    Tschuldigung, „Hisbah“ heißt die schariatische Gestapo, die auch in Bandar Aceh patroulliert, nicht „Muta“, mein Fehler. Letzteres ist die Scheinprostitution, bzw. „Zeitehe“ im Iran.

  7. Leo Brux sagt:

    Bassa Selim,
    Sie phantasieren, was die Scharia anbelangt.
    Wer oder was sagt Ihnen, dass eine Scharia, die wie Sie erwähnen, im Sudan gültig ist, zum Beispiel für Muslime in der Türkei oder gar in Deutschland gültig ist? Das ist so, als ob Sie sagen würden, das Rechtssystem von Nordkorea ist koreanisch, also auch auf Südkorea anzuwenden …

    Was ich fordere, ist der Respekt vor der Religion – der christlichen wie der islamischen und der jüdischen, etc.. Was ich anerkenne, ist, dass ein gläubiger Christ Gottes Wort über die politische Mehrheitsentscheidung stellt. Was nicht bedeutet, dass er sich nicht an irdisches Recht und Gesetz zu halten hat. Das tun gläubige Christen und gläubige Juden und gläubige Muslime in Deutschland ganz ohne Zweifel.

    Es gehört zu einer progressiven Position, dass man das Recht auf Religion und Religionsausübung ebenso verteidigt wie das Recht auf freie Meinung, auf Versammlungsfreiheit u, a. — SIE aber, Bassa Selim, greifen dieses Recht an.

  8. Leo Brux sagt:

    Bassa Selim,
    wir verteidigen die Muslime in Deutschland. Was haben Sie den Muslimen in Deutschland vorzuwerfen?
    Warum machen Sie die Muslime in Deutschland haftbar für etwas, das Menschen in Afghanistan zu verantworten haben? Dürfen wir SIE, Bassa Selim, verantwortlich machen für Abu Ghreib, Falluja, Guantanamo, und andere Schandtaten des Westens?

  9. Leo Brux sagt:

    keton,
    wie weit ist es her mit den Rechten der Mädchen in asiatischen Familien – unabhängig von der Religion? Oder von lateinamerikanischen Mädchen in lateinamerikanischen Familien – auch unabhängig von der Religion?
    Es hat mit der Religion wenig zu tun – aber sehr viel mit der Kultur, die die Menschen nun mal aus ihren Herkunftsgebieten mitbringen. Im Laufe von zwei, drei Generationen gibt sich das.
    Es handelt sich hier nicht um islamische Regeln, sondern um gesellschaftliche. Genauso, wie es in meiner Familie nicht das Christentum war, das meinen Vater autoritär und meine Mutter unemanzipiert gemacht hat. Oder sehen Sie das anders? Glauben Sie, in den 50er Jahren waren in Deutschland nur die Familien autoritär, die – wie die meine – betont christlich waren?

  10. Leo Brux sagt:

    Fritz,
    die Scharia als Ganzes abzulehnen ist ungefähr wie das Recht als Ganzes abzulehnen. Scharia beschreibt den Weg des Gläubigen zu Gott. Soll also jeder Weg eines Gläubigen zu Gott abgelehnt werden?
    Sie übertragen perverserweise eine Schariavorstellung, wie sie von Extremisten vertreten wird, auf alle Muslime. Sie machen sich zum Erfüllungsgehilfen von islamistischen Extremisten, indem Sie das tun. Das Steinigen von Ehebrechern oder das Handabhacken von Dieben gehört ganz offensichtlich nicht zur Scharia. Es gibt viele islamische Länder, die ihr Rechtssystem nach der Scharia ausrichten – aber Steinigung und Handabhacken gehören offensichtlich nicht dazu.

    Für die Muslime in Deutschland gilt – auch nach deren eigener Überzeugung – das deutsche Rechtssystem. Scharia ist Privatsache, und wird offensichtlich ganz anders verstanden, als SIE, Fritz, es verstehen (wollen).


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