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Migration und Integration in Deutschland

Erwerbsquoten der inländischen (43 %) und ausländischen (70,8 %) Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1970.

Friedrich Heckmann, Die Bundesrepublik als Einwanderungsland?, 1981

Bestandsaufnahme

Zugewanderte und ihre Nachkommen in Hartz IV

Die im Kontext des in den vergangenen Jahren intensiviert geführten Integrationsdiskurses immer wieder gehörte Aufforderung zur Integration und zum sozialen Aufstieg durch Bildung würde erheblich an Glaubwürdigkeit gewinnen, wenn …

VONMatthias Knuth / Martin Brussig

Martin Brussig - Dr. phil., geb. 1967, wissenschaft- licher Mitarbeiter am IAQ der Universität Duisburg-Essen. / Matthias Knuth - Dr. rer. pol., geb. 1949; Professor am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen, Leiter der Forschungsabteilung "Entwicklungstrends des Erwerbssystems".

DATUM15. April 2011

KOMMENTARE2

RESSORTAktuell, Meinung

QUELLE Erstveröffentlichung: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)

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Aktivierung durch Jobcenter?
Aufgrund der sprachlichen Verständigungsprobleme ist zu erwarten, dass Migranten weniger aktiviert werden. Ökonometrische Analysen zeigen in der Tat, dass für die Mehrheit der in den Geschäftsdaten der BA identifizierbaren Migranten die Zugangschancen in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen (Arbeitsgelegenheiten, Trainingsmaßnahmen,1 Förderung der beruflichen Weiterbildung sowie die Vermittlung durch Dritte) schlechter sind als für Deutsche ohne erkennbaren Migrationshintergrund.2 Dies gilt insbesondere für ausländische Leistungsbezieher. Bei Eingebürgerten und bei Aussiedlern ist die Benachteiligung im Zugang gegenüber Deutschen ohne Migrationshintergrund auf wenige Maßnahmearten beschränkt oder es ist sogar – wie beim Zugang von Aussiedlern zu Trainingsmaßnahmen zur Eignungsfeststellung – eine Bevorzugung zu beobachten. Diese Unterschiede in den Zugangschancen können nicht durch schlechtere Schul- und Qualifikationsabschlüsse der Leistungsbezieher mit Migrationshintergrund erklärt werden, denn diese individuellen Merkmale wurden – neben einer Vielzahl weiterer – im Rahmen der ökonometrischen Analyse berücksichtigt.

„Wie unsere repräsentative Befragung ergeben hat, sind in allen Herkunftsgruppen die meisten der im Ausland erworbenen Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt und damit formal wertlos.“

Untersucht man andererseits die Wirkung der Maßnahmeteilnahme auf eine spätere Integration in Beschäftigung und die Überwindung des Leistungsbezuges, so unterscheiden sich die Resultate zwar nach der Art der Maßnahme, aber nur graduell zwischen Hilfebedürftigen mit und ohne Migrationshintergrund. Beispielsweise haben „Ein-Euro-Jobs“ eine negative Wirkung auf die Integrationschancen und die Wahrscheinlichkeit, den Leistungsbezug zu überwinden; dies gilt aber für ALG-II-Bezieher mit und ohne Migrationshintergrund gleichermaßen. Berufsbezogene Weiterbildung hat positive Wirkungen, und dies gilt ebenfalls gleichermaßen für ALG-II-Bezieher mit und ohne Migrationshintergrund. Dieses ist ein wichtiges Ergebnis, denn es bedeutet, dass sich die geringere Zuweisung von Migranten in Maßnahmen nicht durch schlechtere Erfolgsaussichten rechtfertigen lässt.

Umgang mit ausländischen Qualifikationsabschlüssen
Nach offiziellen Statistiken verfügt die Hälfte aller Personen mit Migrationshintergrund über keine berufliche Ausbildung.3 Ebenso wie in den Statistiken der BA werden dabei nur Abschlüsse berücksichtigt, die in der Bundesrepublik anerkannt sind, weil sie entweder in Deutschland erworben wurden oder weil in einem Anerkennungsverfahren die Gleichwertigkeit mit den Abschlüssen deutscher Bildungseinrichtungen bescheinigt wurde.

Das Ausmaß der „Ausbildungslosigkeit“ unter Zuwanderern wird dadurch in der amtlichen Statistik überschätzt. Unter Berücksichtigung der im Ausland erworbenen und in Deutschland nicht anerkannten Abschlüsse verringert sich der Anteil der ALG-II-Bezieher mit Migrationshintergrund ohne Berufsausbildung erheblich. Wie unsere repräsentative Befragung ergeben hat, sind in allen Herkunftsgruppen die meisten der im Ausland erworbenen Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt und damit formal wertlos. Besonders deutlich wirkt sich das bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen aus, die Aussiedler sind oder aus mittel- und osteuropäischen Ländern (einschließlich GUS) kommen: Zwischen einem Drittel und knapp der Hälfte aller erwerbsfähigen Hilfebedürftigen dieser Herkunftsgruppen hat einen beruflichen Abschluss, der für den deutschen Arbeitsmarkt nicht anerkannt ist. Umgekehrt verfügt – auch unter Berücksichtigung vorhandener, aber nicht anerkannter Berufsabschlüsse – drei Viertel der türkischen und über die Hälfte der südeuropäischen Leistungsbezieher (jeweils ab 25 Jahre) nicht über einen Berufsabschluss.

„Der deutsche Arbeitsmarkt ist offensichtlich nach wie vor in starkem Maße durch Zertifikate und nicht durch Kompetenzen strukturiert.“

Wenn ein Berufsabschluss im Ausland erworben wurde, der in Deutschland nicht anerkannt ist, sind die Integrationschancen ebenso schlecht wie die von Personen, die ohne Berufsabschluss sind. Wenn hingegen ein im Ausland erworbener Berufsabschluss in Deutschland anerkannt wurde, sind die Integrationschancen ebenso hoch wie bei Leistungsbeziehern mit Migrationshintergrund, die ihren Abschluss direkt in Deutschland erworben haben. Der deutsche Arbeitsmarkt ist offensichtlich nach wie vor in starkem Maße durch Zertifikate und nicht durch Kompetenzen strukturiert.

Vor diesem Hintergrund sollten sich die politischen Anstrengungen nicht nur darauf richten, Zuwanderer und ihre Nachkommen besser in das Bildungs- und Ausbildungssystem zu integrieren, sondern ebenso darauf, die bereits vorhandenen beruflichen Kompetenzen besser auszuschöpfen. Doch die Fachkräfte in den Jobcentern verfügen nur in Ausnahmefällen über das notwendige Fachwissen, um die Zuwanderer bei der Anerkennung vorhandener Abschlüsse zu unterstützen. Die IT-Systeme in den Ämtern verfestigen die Nichtberücksichtigung von erworbenen, aber nicht anerkannten Abschlüssen. Erworbene, aber nicht anerkannte Qualifikationen konnten allenfalls in „Beratungsvermerken“ erfasst werden, die bei einem automatisierten Suchlauf nach qualifizierten Arbeitnehmern für eine offene Stelle nicht berücksichtigt werden und folglich nicht zur Einbeziehung der betreffenden Person in die Bewerberauswahl führen konnten. Dadurch wurden Personen mit Migrationshintergrund von Stellenangeboten abgeschnitten, auf die sie von ihrem Kompetenzspektrum her möglicherweise gepasst hätten.

Fazit und Folgerungen
Die Jobcenter sind auf ihren Integrationsauftrag gegenüber Kunden mit Migrationshintergrund zum großen Teil unzureichend vorbereitet. Um dies zu ändern, bedarf es sowohl der Impulse des Gesetzgebers als auch organisatorischer Innovationen in den Jobcentern.

So sollte die Zielbestimmung der Grundsicherung für erwerbsfähige Hilfebedürftige (§1 Abs. 1 SGB II) um eine Aussage zur Integration von Zuwanderern und ihrer Nachkommen ergänzt werden: „Die Leistungen der Grundsicherung sind insbesondere darauf auszurichten, dass (…) 6. Nachteile aufgrund der Staatsangehörigkeit, der ethnischen Herkunft oder mangelnder Beherrschung der deutschen Sprache überwunden werden und die Integration dieser Personen unter Beachtung ihrer Qualifikationspotenziale gefördert wird.“ Diese Formulierung vermeidet es, generell alle Personen mit Migrationshintergrund zur Zielgruppe zu erklären und dadurch womöglich einer Etikettierung oder gar Stigmatisierung aufgrund der Abstammung Vorschub zu leisten. Die Bestimmung stellt vielmehr – ähnlich wie die bereits vorhandenen Formulierungen „geschlechtsspezifische Nachteile“ und „behindertenspezifische Nachteile“ – auf konkrete Nachteile ab, die mit einem Migrationshintergrund verbunden sein können, aber nicht zwingend verbunden sein müssen.

Die Grundsicherungsstellen als die wichtigsten Ansprechpartner für einen relevanten Teil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund sollen insoweit einen ausdrücklichen gesellschaftspolitischen Auftrag erhalten. Das schließt ein, dass sie ihren Beitrag dazu leisten, dass aus dem Herkunftsland mitgebrachte, aber in Deutschland formal nicht anerkannte Qualifikationen und Fähigkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt verwertet oder durch ergänzende Qualifizierungen verwertbar gemacht werden. Einen gesetzlichen Anspruch auf die Anerkennung von Qualifikationen einzuführen, die im Ausland erworben wurden, reicht nicht aus, solange nicht geregelt wird, wie dieser Anspruch geltend gemacht werden kann. Schon heute haben Aussiedler einen Rechtsanspruch auf die Anerkennung ihrer ausländischen Abschlüsse, und trotzdem liegt – soweit es die ALG-II-Empfänger unter ihnen betrifft – eine Anerkennung überwiegend nicht vor. Hier kann nur ein auf die Begleitung von Anerkennungsverfahren spezialisiertes Fallmanagement helfen, das gegebenenfalls auch durch die Beauftragung Dritter zu realisieren ist. Entscheidend ist, dass die Jobcenter für die Bemühungen um die Anerkennung von Abschlüssen „ihrer“ Kunden Verantwortung übernehmen.

„Einen gesetzlichen Anspruch auf die Anerkennung von Qualifikationen einzuführen, die im Ausland erworben wurden, reicht nicht aus, solange nicht geregelt wird, wie dieser Anspruch geltend gemacht werden kann.“

Auf der organisatorischen Ebene empfehlen wir, in Jobcentern, deren Kundenschaft einen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund von 15 Prozent oder mehr aufweist, eine(n) Integrationsbeauftragte(n) zu bestellen. Ab einem Anteil von 30 Prozent und mehr – also bei einem Migrantenanteil über dem Bundesdurchschnitt – sollte die Bestellung von hauptamtlichen Integrationsbeauftragten gesetzlich verpflichtend sein. Die Integrationsbeauftragten sind an Verfahren zur Personaleinstellung mit dem Auftrag zu beteiligen, bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber auf die Berücksichtigung von kulturspezifischem „Humankapital“ zu achten und Möglichkeiten aufzuzeigen, den Anteil von Fachkräften mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Sie können verlangen, dass in Ausschreibungen Personen mit Migrationshintergrund ausdrücklich zur Beteiligung am Bewerbungsverfahren ermutigt werden, die Entwicklung von Fortbildungsprogrammen sowohl im Bereich diversity-Kompetenz als auch zur Aufstiegsqualifizierung von Migranten anstoßen und bei der Konzeption von Maßnahmen der Arbeitsmarktintegration für spezielle Zielgruppen mitwirken.

Wir empfehlen weiterhin eine stärkere Berücksichtigung von Personen mit Migrationshintergrund bei der Rekrutierung des Personals in den Jobcentern. Es fehlt noch weitgehend an der Vorstellung, dass eine angemessene Repräsentanz von Zuwanderern in den öffentlichen Verwaltungen auch eine Frage der Chancengerechtigkeit, der Vorbildfunktion für private Arbeitgeber und der gesellschaftlichen Zugehörigkeit der diesen Verwaltungen gegenüberstehenden Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund ist.

Die im Kontext des in den vergangenen Jahren intensiviert geführten Integrationsdiskurses immer wieder gehörte Aufforderung zur Integration und zum sozialen Aufstieg durch Bildung würde erheblich an Glaubwürdigkeit gewinnen, wenn in qualifizierten Funktionen in den öffentlichen Verwaltungen mehr Vorbilder anzutreffen wären, die durch ihren persönlichen Lebensweg demonstrieren, dass eine solche Strategie erfolgversprechend ist.

  1. Trainingsmaßnahmen zur Vermittlung von Kenntnissen, zur Eignungsfeststellung, zur Überprüfung der Verfügbarkeit sowie Kombinationen davon wurden jeweils separat betrachtet. []
  2. Vgl. Stephan Thomsen/Thomas Walter, Der Zugang zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende von Personen mit und ohne Migrationshintergrund im Vergleich, in: M. Knuth (Anm. 2), S. 161-183; IAQ et al. (Anm. 2), S. 155-182. []
  3. Vgl. Konsortium Bildungsberichterstattung, Bildung in Deutschland. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration, Bielefeld 2006. []
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2 Kommentare
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  1. Miro sagt:

    Diese Studie, oder was immer das sein soll, ist wirklich unfassbar. Wähnt man sich auf der ersten Seite noch auf einem guten Weg, den eine ehrliche Bestandsaufnahme beinhaltet die Aufschlüsselung welche Migrantengruppen wie stark auf Kosten des Staates leben. Nur Seite 2 und 3 machen dann deutlicht was in Wahrheit dahinter steckt.

    „Dies schließt freilich nicht aus, dass eine prozedural gleiche Behandlung unter ungleichen Voraussetzungen zur Benachteiligung, also zur institutionellen Diskriminierung führt.“
    Die GLEICHBEHANDLUNG von allen Hartz4-Empfängern reicht den Verfassern dieses Werkes also nicht mehr aus und führt zu Diskriminierung. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen, Gleichbehandlung führt zu Diskriminierung. 😀
    Um konkreter zu werden, die neue gutmenschliche Gleichbehandlungdoktrin zeichnet sich dadurch aus das Ali, der schlecht Deutsch spricht und ohne Abschluß oder Ausbildung Hartz4 bezieht, da die Schule einfach nicht so sein Ding war, nun also bevorzugt werden muss damit wieder Chancengleichheit mit einem anderen Arbeitslosen, der Schulabschluß und Ausbildung hat, herrscht. Es ist übrigens egal ob Ali in der Türkei oder in Deutschland kein Bock auf Schule und Ausbildung hatte. Hier schiebt die Gutmenschenideologie den letzten Funken Selbstverantwortung über die Klippe. Mit solchen Forderungen und Leuten schafft sich Deutschland tatsächlich langsam ab.
    Also ob das nicht schlimm genug wäre, soll das gleiche Prinzip dann auch bei der Einstellung von Jobcentermitarbeitern Anwendung finden, wenn sich also nicht genug Migranten im fairen und offiziellen Bewerbungsverfahren für eine Stelle durchsetzen können, dann müssen sie eben bevorteilt werden, wie Berlin das jüngst eingeführt hat. Und das nennt man dann die neue Chancengleichheit? Unfassbar! Glauben diese Leute tatsächlich das sich die Deutschen und die wettbewerbsfähigen Migranten sowas gefallen lassen? Wenn ich von dieser neuen Benachteiligung betroffen wäre, würde ich sofort vors Bundesverfassungsgericht ziehen.

    „Aufgrund der sprachlichen Verständigungsprobleme ist zu erwarten, dass Migranten weniger aktiviert werden“
    Ach ne wirklich? Vielleicht deswegen weil arbeispolitische Maßnahmen, wie Weiterbildungen etc., auf Deutsch stattfinden und weil man sich vielleicht erhofft das nach diesen Maßnahmen der Weg in die reguläre Arbeitswelt gefunden wird? Wohlmöglich schlägt diese Studie bald vor Unternehmen zu zwingen Arbeitsplätze in Türkisch, Arabisch oder sonst welchen Sprache anzubieten, damit endlch diese Ungleichbehandlung aufhört.
    Die Uni Duisburg-Essen sollte sich ernsthaft überlegen ob sie die hart erarbeiteten Steuergelder der Bürger wirklich für die richtigen Projekte ausgibt.

  2. Manfred O. sagt:

    Nun, im oft so gelobten Dänemark gab es 2009 eine ähnlichte Studie. Ergebnis:

    40% der Sozialleistungen gingen an 5% der Gesamtbevölkerung, nämlich Migranten.

    Folge:

    Dänemark beschloss, die „Türen“ zuzumachen.



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