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Deutsche Presse

14.04.2011 – Ausländer, Migranten, Imam, Kosovo, Sarrazin,Türkei

Auswärtiges Amt weist fünf libysche Diplomaten aus; Merkel fordert schnellere Integration von Migranten; Neues Gutachten zur Migration; Schavan für Anstellung von Imamen als Religionslehrer; Sarrazin-Auftritt mit Gegendemo; Kein Abschiebestopp für Roma aus Kosovo; Neuer V-Mann-Skandal; Mubaraks Verhaftung; Erdogan verteidigt Pressefreiheit in der Türkei

Die Themen des Tages sind:

Nach einem Brandanschlag auf fünf Ausländer in Winterbach (Rems-Murr-Kreis) hat die Polizei am Mittwoch eine großangelegte Durchsuchungsaktion in der rechten Szene gestartet.

Nach den Irritationen bei der Islamkonferenz Ende März müht sich Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) um versöhnliche Töne gegenüber den Muslimen in Deutschland.

Deutschland braucht nach Ansicht von Experten mehr Zuwanderer. „Deutschland muss attraktiver werden – nicht nur für ausländische, sondern auch für heimische Spitzenkräfte“, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Klaus Bade.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat vorgeschlagen, islamische Geistliche ähnlich wie christliche Pfarrer zum Religionsunterricht an Schulen zuzulassen.

In wenigen Tagen will die Berliner SPD über Thilo Sarrazins Verbleib in der Partei beraten. Dem ehemaligen Finanzsenator droht nach seinen Thesen zu Migranten in Deutschland der Ausschluss.

Vertreter von Flüchtlingsgruppen, Diakonie und Politik haben gestern am Düsseldorfer Flughafen gegen eine Sammelabschiebung von Roma in den Kosovo protestiert und ein Bleiberecht gefordert.

Im Prozess gegen acht mutmaßliche islamistische Propagandisten will die Verteidigung zwei Vertreter der Bundesanwaltschaft als Zeugen vernehmen.

Der frühere Verteidigungsminister zu Guttenberg stimmt offenbar der Veröffentlichung der Untersuchung seiner Doktorarbeit zu.

Bei der Abstimmung am kommenden Sonntag dürften die Rechtspopulisten zulegen. Ihr Erfolg verdankt sich auch einer Reihe politischer Skandale.

Angesichts der andauernden Kämpfe in Libyen rückt die Suche nach einer politischen Lösung des Konflikts wieder stärker in den Vordergrund.

Mubarak sitzt in Untersuchungshaft, er und seine Söhne werden verhört: Es geht um Korruption und Bereicherung auf Kosten des Staates.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat vor dem Europarat Vorwürfe über die Einschränkung der Pressefreiheit in seinem Land zurückgewiesen.

Integration und Migration

Merkel fordert schnellere Integration von Migranten

Neues Gutachten zur Migration

Sarrazin-Auftritt mit Gegendemo

Schavan für Anstellung von Imamen als Religionslehrer

Kein Abschiebestopp für Roma aus Kosovo

Deutschland

Neuer V-Mann-Skandal

Untersuchung der Plagiatsvorwürfe

Ausland

Nato und Libyen

Mubaraks Verhaftung

Türkei