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Deutsche Presse

26.03.2011 – Islamkonferenz, Rechtsextremismus, Moschee, Landtagswahl, Türkei

„Friedrich als Chef der Islamkonferenz untragbar“; Rechtsextremisten sind größte Gefahr; Rechtsextremisten vertreiben Kinderkleidung im Internet; Vor den Landtagswahlen; Brüderle-Affäre; Atomkrise in Japan; Jagd auf ein ungelesenes Buch; NATO übernimmt Leitung des Libyen-Kriegs

Die Themen des Tages sind:

Kurz vor der Islamkonferenz gerät Bundesinnenminister Friedrich wieder in die Kritik: NRW-Integrationsminister Guntram Schneider, sagt Friedrich sei der falsche Mann als Chef der Konferenz.

Der Verfassungsschutzbericht 2010 dokumentiert Erfolge im Kampf gegen Rechtsextremismus in Brandenburg.

Die Doku „Halbmond über Köln“ (Sa, 16.55 Uhr, Arte) komprimiert den Konflikt um einen Moscheebau.

Der deutsche Privatsender Sat.1 hat die Kritik türkischer Medien an dem Drama «Marco W. – 247 Tage im türkischen Gefängnis» am Freitag zurückgewiesen.

Neonazis haben im Internet einen Versandhandel mit NS-beeinflusster Kinderkleidung aufgezogen. Der Verfassungsschutz beobachtet zunehmende „Propaganda-Aktivitäten“ des rechtsextremen Spektrums.

Die Atomkatastrophe in Japan hat Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Stefan Mappus im Wahlkampf hart getroffen.

Der Abgang des BDI-Geschäftsführers lenkt noch mehr Aufmerksamkeit auf Brüderles Äußerungen zur Atomwende.

Islamexperte Olivier Roy über die gefährliche Zuspitzung des Generationenkonflikts in Nordafrika und das Desinteresse junger Revolutionäre an Ideologien.

Die Lage in Fukushima bleibt unübersichtlich. Im Wasser um Reaktor 3 ist eine 10.000-fach erhöhte Strahlung festgestellt worden. Ursache könnte ein kaputter Kern sein.

Die Istanbuler Polizei hat das Manuskript eines mutmasslich polizeikritischen Buchs beschlagnahmt. Autor Ahmet Şık ist bereits Anfang Monat wegen Terrorverdachts festgenommen worden.

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