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Türkische Presse Türkei

21.03.2011 – Newroz, Libyen, Dschidda Wirtschaftsforum, Erdoğan, Nato

Die Themen des Tages sind: Newroz-Fest; Erdoğan: Die Gefechte in Libyen müssen sobald wie möglich beendet werden; Dschidda Wirtschaftsforum; Arınç: „Die Türkei wird an den Operationen nicht teilnehmen“; Sondersitzung in Ankara; Türkei Einspruch gegen Nato Militäraktion

VONBYEGM, TRT

DATUM21. März 2011

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Newroz-Fest
Im Rahmen des Newroz-Festes wurden zahlreiche Mitteilungen verschiedener Politiker ausgesendet. Anlässlich des Newroz feier sagte Staatspräsident Abdullah Gül, „Jeder in der Türkei ist ein untrennbarer und gleichwertiger Bürger dieses Landes unabhängig von seiner ethnischen Herkunft, Religion, Sprache und politischen Meinung,“ Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan sagte gestern: „Der Newroz erinnert die Menschen daran, dass sie alle Brüder und Schwestern sind und aus gleichem Wurzeln stammen.“ Anlässlich der Feierlichkeiten haben verschiedene Künstler Konzerte gegeben.

Erdoğan: Die Gefechte in Libyen müssen sobald wie möglich beendet werden
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan vermerkte in seiner Rede auf dem Wirtschaftsforum in Dschidda, dass der militärische Einsatz in Libyen so schnell wie möglich beendet werden solle. Ministerpräsident Erdoğan rief Gaddafi dazu auf zurückzutreten. “Wenn in Libyen Blut vergossen wird, können wir nicht mit verschränkten Händen dasitzen“, sagte Erdoğan am Sonntag bei einem Wirtschaftsforum im saudischen Dschidda.

Dschidda Wirtschaftsforum
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat an dem „Dschidda Wirtschaftsforum“ in Saudi Arabien teilgenommen. Erdoğan hat auf dem Forum eine Rede gehalten.Im Rahmen seiner Kontakte in Saudi Arabien eröffnete Ministerpräsident Erdoğan die Filiale der Ziraatbank in Dschidda.

Arınç: „Die Türkei wird an den Operationen nicht teilnehmen“
Stellvertretender Ministerpräsident Bülent Arınç besuchte gestern die Stadt Denizli. Auf die Frage der Journalisten ob die Türkei an den Operationen in Libyen teilnehmen wird sagte Arınç: „Die Türkei wird an den Militäraktionen in Libyen nicht teilnehmen. Das Außenministerium hat einen Krisenstab gebildet um die Entwicklungen in Libyen zu folgen.“

Sondersitzung in Ankara
In einer Sondersitzung im Außenministerium unter der Führung von Außenminister Ahmet Davutoğlu wurden die Militäraktionen gegen die Führung Libyen bewertet. An der Sitzung waren unter anderem, Zweiter Generalstabschef Aslan Güner und Geheimdienstschaf Hakan Fidan anwesend.

Nach seiner Ankunft von Saudi Arabien wird Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan mit Funktionsträgern im Außenministerium zusammen kommen um Informationen über die Operation in Libyen zu bekommen.

Türkei Einspruch gegen Nato Militäraktion
Die Botschafter der 28 NATO-Staaten versammelten sich gestern in Brüssel. Nach stundenlangen Sitzungen konnten Botschafter nicht auf ein Mandat für die Überwachung der Flugverbotszone über Libyen einigen. „Vor allem die Türkei blockiert“, sagte ein NATO-Diplomat am späten Sonntagabend in Brüssel.

Die Türkei hat eine erneute Überprüfung der möglichen Strategie der NATO in Libyen gefordert. Ständiger NATO-Vertreter der Türkei Haydar Berk habe bei den Diskussionen in Brüssel verlangt, mögliche zivile Opfer stärker zu berücksichtigen.

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Erdoğan: „Wir können nicht tatenlos zusehen, während die Libyer Blut weinen“
Zaman meldet unter der Schlagzeile „wir können nicht tatenlos zusehen, während die Libyer Blut weinen“, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan habe bei der Sitzung unter dem Motto „Dialog der globalen Führer“ am Rande des Dschidda Wirtschaftsforums in Saudi-Arabien eine Rede gehalten. Die Türkei könne den Ereignissen in der Region nicht mit Desinteresse und tatenlos zusehen, während die Libyer Blut weinen. Der Brudermord müsse endlich ein Ende haben, habe Erdogan weiter gesagt. Das Blatt meldet zudem, der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei Kemal Kilicdaroglu und der Vorsitzenden der Nationalistischen Bewegungspartei Devlet Bahceli würden die Libyen-Politik der Regierung unterstützen.

Unsere Tore sind weit geöffnet
Star meldet unter der Schlagzeile „unsere Tore sind weit geöffnet“, Ministerpräsident Erdogan habe beim Wirtschaftsforum in der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda die Geschäftsmänner zu Investitionen in der Türkei aufgerufen. Erdogan habe Informationen über den jüngsten Stadt der türkischen Wirtschaft gegeben und betont, die umgesetzten Reformen und die aktive internationale Politik hätten dem Wohlstand der Türkei und der Region einen großen Beitrag geleistet. Die Zeitung zitiert Erdogan: „Die Türkei ist Europa, die Türkei ist Asien. Mit einem vierstündigen Flug aus Istanbul können mehr als 50 Staaten erreicht werden, also ein Markt, der ein viertel der Weltwirtschaft darstellt.

Neun Milliarden Dollar Handelsvolumen im Schmuck
In Yeni Safak lesen wir unter der Schlagzeile „Neun Milliarden Dollar Handelsvolumen im Schmuck“, die 32. Istanbuler Schmuckmesse habe vor drei Tagen ihre Toren geöffnet und bereits den Besucherrekord gebrochen. Die Besucherzahl habe am dritten Tag 27 000 erreicht. Die Schmuckmesse finde jeweils im März und im Oktober jährlich zweimal statt. Der Schmucksektor habe in der Türkei ein Handelsvolumen von etwa neun Milliarden US-Dollar.

Die tägliche Erdölfördermenge ist auf täglich 400 000 Barrel gesunken
Aus Sabah erfahren wir unter der Schlagzeile „die tägliche Erdölfördermenge ist auf täglich 400 000 Barrel gesunken“, angesichts der seit einiger Zeit in Libyen anhaltenden Unruhen und der vor einigen Tagen eingeleiteten UN-Militäroperation gegen Libyen sei die Erdölfördermenge des Landes auf weniger als 400 000 Barrel gefallen. Ein weiterer Grund dafür sei auch die Ausreise der Mitarbeiter von ausländischen Erdölunternehmen in Libyen unmittelbat nach Beginn der Unruhen.

Naturkatastrophe in Japan
Habertürk berichtet in einem Artikel über die Naturkatastrophe in Japan. Dem Blatt zufolge sei neun Tage nach dem schweren Erdbeben und dem verheerenden Tsunami ein Wunder geschehen. Eine 80-jährige Frau und der 16-jährige Enkel seien lebend aus den Trümmern gerettet worden. Zudem heißt es in dem Artikel, offiziellen Angaben nach habe die Opferzahl 8132 erreicht. Aber die Zahl der Todesopfer könne noch weiter steigen. Unterdessen sei in einigen Lebensmitteln erhöhte Radioaktivität festgestellt worden.

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