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Buchtipp zum Wochenende

Manifest der Vielen – Deutschland erfindet sich neu

Das „Manifest der Vielen – Deutschland erfindet sich neu“ ist Gegengift und Pflichtlektüre. „Um sich nicht abzuschaffen, muss Deutschland sich neu erfinden“, so dreißig profilierte Autorinnen und Autoren einstimmig.

„Wir leben heute schon in der Welt von Morgen“, so die Ankündigung „der Vielen“ auf dem Buchcover – eine Kampfansage von dreißig profilierten Autorinnen und Autoren.

Sie schreiben über ihr Leben in Deutschland, über Heimat und Identität, über ihr Muslim- oder Nicht-Muslim-Sein anlässlich der Sarrazin-Debatte. Begriffe wie Migrant, Moslem, Deutscher, Fremder lösen sich dabei immer mehr auf, in den Vordergrund treten kritische Analysen und persönliche Geschichten. Ergebnis ist eine Vielfalt der Stimmen für „das Eigenrecht gelebten Lebens“

Das „Manifest der Vielen“ ist Gegengift und Pflichtlektüre. Denn Feridun Zaimoglu, Naika Foroutan, Ilija Trojanow, Hatice Akgün, Hilal Sezgin, Navid Kermani, Lamya Kaddor, Ekrem Senol und viele andere sind sich einig: Um sich nicht abzuschaffen, muss Deutschland sich neu erfinden.

Erscheinungs- termin: Samstag, 26. Februar 2011.

Buchpremiere: Donnerstag, 24.02.2011, im Maxim Gorki Theater in Berlin – u.a. mit Ekrem Senol, Chefredak- teur des MiGAZIN.

Das Manifest der Vielen