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Ein Vertreter der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Weber, 1974

Türkische Presse Türkei

14.02.2011 – Davutoğlu, Gül, Iran, Ägypten, Algerien, Israel

Die Themen des Tages sind: Davutoğlu in Tiflis; Davutoğlu: „Prioritaeten werden nicht nach Israel gesetzt“; Gül besucht Teheran; Ergün in Saudi-Arabien; Çağlayan: „Wir werden die Wirtschaft mit USA weiter entwickeln“; Parlament aufgelöst; In Algerien Demonstrationen eingeleitet

VONBYEGM, TRT

DATUM14. Februar 2011

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RESSORTTürkische Presse Türkei

QUELLE Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara und der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.

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Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Davutoğlu in Tiflis
Außenminister Ahmet Davutoğlu, der die georgische Hauptstadt Fiflis besucht, hat nach Gesprächen mit seinem Gegenpart Grigol Waschadse eine gemeinsame Presseerklärung abgegeben. Herrin teilte Davutoğlu die freudige Botschaft mit, dass man bald lediglich mit dem Ausweis nach Georgien reisen könne. Auch würden im Rahmen der Intensivierung beiderseitigen Beziehungen, die arbeiten hinsichtlich weiterer Grenzübergänge weiterlaufen, so Davutoğlu. (Akşam-Milliyet)

Davutoğlu: „Prioritaeten werden nicht nach Israel gesetzt“
Außenminister Ahmet Davutoğlu sagte in seiner Erklärung, den er über Twitter machte, dass Prioritäten nach dem derzeitigen Stand, dass sich im Nahost abzeichnet, nicht nach Israel gesetzt werden könnten. Sonst hätte auch Israeli Nachteile davon. Dass was sich in Ägypten derzeit abzeichnet, so Davutoğlu, sei von historischer Bedeutung. Jedoch müssten die Belange des ägyptischen Volkes berücksichtigt werden und eine möglicher Chaos im Land verhindert werden. (Türkiye)

Gül besucht Teheran
Staatspräsident Abdullah Gül sagte bei seinem Teheran besuch den Journalisten gegenüber, dass sich sein Besuch in Lichte wichtiger Ereignisse in der Region gestalten würde. Gül unterstrich die guten nachbarschaftlichen Beziehungen der Türkei zu Iran und bekräftigte ihren Willen, bei den Verhandlungen, um die Lösung des Nuklearprogramms, die in Istanbul fortgeführt werden sollen, Iran unterstützend zur Seite zu stehen. Zu den Ereignissen in Ägypten sagte Gül, dass die Region auf ein starkes Land wie Ägypten angewiesen sei und darauf hoffe, dass dort bald faire und gerechte Wahlen abgehalten werden. (Türkiye- Sabah-Milliyet-Hürriyet)

Ergün in Saudi-Arabien
Minister für Industrie und Handel, Nihat Ergün ,der im Rahmen eines Arbeitsbesuches Dschidda besucht, sagte im seiner Rede, dass sie vorhaben, die Handelsbeziehungen mit Saudi-Arabien zu intensivieren. Ergün betonnte, dass mittelfristig gesehen das Handelsvolumen mit Saudi-Arabien auf 20 Milliarde Dollar erhöht werden könnte. Dazu müsste, so Ergün, die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern intensiviert werden. Das Außenhandelsvolumen der Türkei, dass 2002 bei 1,3 Milliarden Dollar lag, stieg 2010 auf 4,6 Milliarde Dollar. (Akşam)

Çağlayan: „Wir werden die Wirtschaft mit USA weiter entwickeln“
Staatsminister Zafer Çağlayan teilte mit, dass die Türkei den Handel mit den USA auf Landesebene weiter entwickeln wird. Çağlayan sagte: „Der Import zu den US Bundesländern Kalifornien, Georgia, Illions, New York, Florida und Texas beträgt 60 Prozent des gesamten Imports der USA. Aber die Türkei hat fast kein Handel mit diesen Ländern.“ Die Türkei werde versuchen den Handel mit diesen US Ländern und den Bundesstaaten anderer Länder wie Kanada, China und Deutschland zu erweitern. (Türkiye)

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Gül besucht Iran
In Sabah lesen wir über die Erklärungen von Staatspräsident Abdullah Gül vor seinem Abflug nach Iran. Der Staatspräsident habe erklärt, die islamische Welt durchlebe einen außerordentlichen Wandel. Diesen Wandel hätten nicht die Staats- und Regierungsoberhäupter vollzogen, sondern das Volk. Gül sei der erste türkische Staatspräsident, der dem Iran nach neun Jahren einen Besuch abstatte. Gül zufolge werde sein Besuch dem Ausbau der bilateralen Beziehungen beitragen und auch den Bemühungen um einen Frieden, einer Ruhe und Stabilität in Zeiten der kritischen Entwicklungen im Gebiet einen Beitrag leisten. Der Stand der Beziehungen zwischen beiden Ländern seien Gül zufolge sowohl zu Gunsten des Gebietes, als auch der internationalen Staatengemeinschaft.

Parlament aufgelöst
In Habertürk lesen wir unter der Schlagzeile „Parlament aufgelöst“, die neue militärische Regierung in Ägypten habe am ersten Arbeitstag der Woche das Parlament aufgelöst und die als undemokratisch gewertete Verfassung suspendiert. Die Auflösung des Parlaments, dessen Mehrheit Abgeordnete der Nationalen demokratischen Partei von Hosni Mubarak bilden, sei von einem Teil der Demonstranten begrüßt worden.

In Algerien Demonstrationen eingeleitet
In Vaten heißt es, nach Ägypten und Tunesien seien auch in Algerien Demonstrationen eingeleitet worden. Rund 30tausend Menschen hätten gegen Präsident Bouteflika protestiert. Bei der Demonstration seien 400 Personen in Polizeigewahrsam genommen worden. Zudem sei gestern auch der Internetzugang eingeschränkt worden. Auch im Jemen und in Bahrain hätten tausende von Menschen gegen das Regime protestiert.

Tahrir-Plan im Jemen durch Polizei gescheitert
Star berichtet unter der Schlagzeile „Tahrir-Plan im Jemen durch Polizei gescheitert“, bei den Protestaktionen in Jemen sei es zu Gefechten zwischen dem Volk und den Demonstranten gekommen. Die Polizei habe ähnliche Ausschreitungen wie auf dem Tahrir-Platz in Kairo befürchtet und sei hart gegen die Demonstranten vorgegangen. Dabei seien zahlreiche Demonstranten verletzt worden.

Frauen fordern Rücktritt von Berlusconi
In einer weiteren Meldung von Vatan heißt es unter der Schlagzeile „Frauen fordern Rücktritt von Berlusconi“, hunderttausende Frauen in Italien hätten den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi aufgefordert, sein Amt niederzulegen. Der Zeitungsmeldung zufolge hätten die Frauen bei Protestaktionen in Mailand und Neapel mehr Ehre und Respekt gefordert. Nicht nur in Italien, sondern auch in anderen europäischen Städten hätten Demonstranten den Rücktritt von Berlusconi gefordert.

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