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Deutsche Presse

21.01.2011 – Migrationsbericht, Zwangsheirat, Sarrazin, Ausländer, Türkei

Die Themen des Tages sind: Deutschland ist Auswanderungsland; Fast alle bestehen den Einbürgerungstest; FDP glaubt an Lösung im Fachkräftestreit; Regierung will die Zahl der Zwangsehen reduzieren; Forscherteam hat Sarrazin-Thesen überprüft; Ausländer muss Integrationskurs machen; Polizei hätte Neonazi-Aufmarsch ermöglichen müssen; Mohammed-Karikaturist beschimpft Attentäter vor Gericht; Israel hält die Türkei für verloren für den Westen

Deutschland ist nach den Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kein Zuwanderungsland, sondern ein Auswanderungsland. +++ Die Bundesagentur für Arbeit hat einen Zehn-Punkte-Plan für Deutschland aufgestellt, um den drohenden Fachkräftemangel in den kommenden Jahren zu verhindern. +++ Der Bundestag hat kontrovers über einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung von Zwangsheirat und Scheinehen diskutiert. +++ Eine Forschungsgruppe der Berliner Humboldt-Universität hat Thilo Sarrazins Thesen zur Ausländerintegration genauer unter die Lupe genommen. +++ Ausländer mit Sprachdefiziten in Deutsch können zu Integrationskursen verpflichtet werden. +++ Die Polizei hätte nach einem Gerichtsurteil den Aufmarsch von Neonazis am 13. Februar 2010 in Dresden ermöglichen müssen. +++ Wann Rumänien und Bulgarien in die grenzkontrollfreie Schengen-Zone aufgenommen werden, bleibt ungewiss. +++ Gut ein Jahr nach dem Mordanschlag auf den dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. +++ US-Botschaftsberichte zeigen, wie sehr sich Palästinenserpräsident Abbas über die Türkei ärgert. +++ In der Regierungskrise im Libanon haben die Türkei und Katar ihre Vermittlungsbemühungen ausgesetzt.

Integration und Migration

Regierung will die Zahl der Zwangsehen reduzieren

Forscherteam hat Sarrazin-Thesen überprüft

Ausländer muss Integrationskurs machen

Deutschland

Polizei hätte Neonazi-Aufmarsch ermöglichen müssen

Berlin gegen Schengen-Beitritt Bulgariens und Rumäniens

Ausland

Mohammed-Karikaturist beschimpft Attentäter vor Gericht

Regierungspartei in Tunesien zerfällt

Türkei

http://www.fr-online.de/fr-online/politik/islam-institut-setzt-dialog-mit-dem-vatikan-aus/-/1472596/6554276/-/index.html