MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.

Bundespräsident Christian Wulff, Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010

Türkische Presse Türkei

20.01.2011 – Gül, Libanon, Davos, Erdoğan, Sarkozy

Die Themen des Tages sind: Gül empfing Gouverneure; Davutoğlu: „Wir erzielen Stabilität in Libanon“; Lawrow in der Türkei; Venezuela-Besuch von Taner Yıldız; Durmuş Yılmaz und Mehmet Şimşek werden sich in Davos beteiligen; Babacan: „Eine Krisenwelle könnte auch die Türkei treffen“; Aufmerksamkeit auf die Türkei gerichtet

VONBYEGM, TRT

DATUM20. Januar 2011

KOMMENTAREKeine

RESSORTTürkische Presse Türkei

QUELLE Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara und der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.

SCHLAGWÖRTER

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Gül empfing Gouverneure
Staatspräsident Abdullah Gül empfing Innenminister Beşir Atalay und die Gouverneure der 81 Städte der Türkei zu einem Mittagessen in der Residenz zu Çankaya. Darüber hinaus befindet sich die argentinische Präsidentin Cristina Fernández als Ehrengast des Staatspräsidenten Abdullah Gül zu Besuch in Ankara. Es wurde erläutert, dass der Besuch des argentinischen Präsidentin Cristina Fernández nach neunzehn Jahren der erste Besuch auf Staatspräsidentenebene ist. (Sabah)

Davutoğlu: „Wir erzielen Stabilität in Libanon“
Außenminister Ahmet Davutoğlu, der gestern zur Überwindung der Regierungskrise im Libanon nach Beirut reiste gibt sich große Mühe, um eine gemeinsame Plattform zwischen den Parteien zu finden. Davutoğlu kam zuerst mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri zusammen und führte danach -der Reihe nach- Gespräche mit Staatspräsidenten Michel Suleiman und Parlamentspräsident Nebih Berri. Bei den Gesprächen war auch der Ministerpräsident von Katar Casim bin Cabir Es Sani anwesend.

Davutoğlu kam auch mit Hisbollah Führer Hasan Nasrallah zusammen und erklärte nach dem Treffen sie haben das Thema in aller Ausführlichkeit in die Hand genommen. Außenminister Davutoğlu erklärte nach seinen Kontakten gegenüber den Journalisten folgendes: „Wir ziehen alle Parteien in Betracht bei unseren Kontakten um die Krise zu überwinden. Die Sache betrifft ganz Libanon. Unsere Bemühungen erzielen den Frieden und Stabilität in Libanon.“

Unterdessen gab Außenminister Davutoğlu auch bekannt, dass der Wille von Saad Hariri nicht ignoriert werden dürfe und eine Ausschließung der Hisbollah zu Auseinandersetzungen führen werde. Es werde nach einer beide Parteien umfassenden Lösung gesucht. Die Türkei wird in diesem Prozess den Iran nicht ausschließen. Es ist nicht richtig den Iran von dem Prozess auszuschließen, so Davutoğlu. (Türkiye-Akşam)

Lawrow in der Türkei
Außenminister der Russischen Föderation Sergei Lawrow, der einen zwei-tägigen Arbeitsbesuch in der Türkei plant, traf gestern in İstanbul an. Lawrow wird laut Angaben des Außenministeriums am 19. und 20. Januar -im Rahmen des am 12. Mai 2010 zwischen der Türkei und der Russischen Föderation gegründeten Hochrangigen Kooperationsrates- an der Konferenz der Gemeinsamen Strategischen Planungsgruppe teilnehmen.

Die erste Konferenz der Gemeinsamen Strategischen Planungsgruppe, die unter dem Vorsitz von Außenminister Ahmet Davutoğlu und seinem russischen Amtskollegen Lawrow stattfinden wird, ist zugleich eine Vorbereitung für die hochrangige Kooperationsratskonferenz, die in kürzester Zeit veranstaltet wird. Im Rahmen der Gespräche werden Fortschritte in den bilateralen Beziehungen und Möglichkeiten neuer Kooperationen erörtert und ferner Meinungsaustausch zu wichtigen regionalen und internationalen Entwicklungen geführt. (Hürriyet-AA)

Venezuela-Besuch von Taner Yıldız
Während des Besuchs von Minister für Energie und Bodenschätze Taner Yıldız in Venezuela gab das venezolanische Außenministerium bekannt, dass die Projekte, die im vergangenen November mit dem Außenminister Nicolas Maduro in Ankara besprochen wurden, in Kraft treten werden.

Ferner deutete die Regierung in Venezuela darauf hin, dass im Rahmen der Kontakte von Yıldız Themen sowie für die Bauprojekte benötigten Finanzierungsquellen verschaffen auf der türkischen Seite als auch die vorgesehenen Energie-Projekte behandelt werden. (Sabah)

Durmuş Yılmaz und Mehmet Şimşek werden sich in Davos beteiligen
Nach dem Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan der Podiumsdiskussion beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit Wut verlassen hat, hat sich die Türkei an dem Forum letzen Jahres nicht beteiligt. Zu diesem Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums in Davos werden aber Finanzminister Mehmet Şimşek und Zentralbankpräsident Durmuş Yılmaz teilnehmen.

Desweiteren organisierte Şimşek in London und in New York Konferenzen über Investitionen und kam in diesem Rahmen mit rund 140 Investoren zusammen. (Milliyet-Türkiye)

Babacan: „Eine Krisenwelle könnte auch die Türkei treffen“
Staatsminister und Stellvertretender Ministerpräsident Ali Babacan wies darauf hin, dass eine neue und große Krisenwelle in Europa auch die Türkei treffen könnte und sagte: „Darum sind aller Art Entwicklungen in Europa von großer Bedeutung für uns. Wir haben wohl die nötigen Maßnahmen, damit es uns nicht zutiefst trifft, genommen aber heutzutage gibt es keine Garantie.“ (Türkiye)

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Aufmerksamkeit auf die Türkei gerichtet
Sabah meldet unter der Schlagzeile „Aufmerksamkeit auf die Türkei gerichtet“, Außenminister Ahmet Davutoglu führe intensive Kontakte im Libanon, um die Regierungskrise nach dem Rücktritt der Hisbollah zu lösen. Nachdem Saudi Arabien seinen Verzicht auf die Vermittlungsrolle bekannt gegeben habe, sei die ganze Aufmerksamkeit auf die Türkei gerichtet.

Davutoglu habe seine Gespräche in Beirut vor libanesischen Journalisten bewertet und dabei betont, nach dem Minigipfel in Syrien sei er am Vortag und Gestern gemeinsam mit dem katarischen Ministerpräsidenten Hamad Bin Dschassim Al-Thani zu Gesprächen mit dem libanesischen Präsidenten Michel Suleiman, dem Parlamentspräsidenten Nabih Berry und dem Ministerpräsidenten Saad Hariri zusammengekommen. Ferner habe Davutoglu eigenen Angaben zufolge auch ein „ausgiebiges“ Gespräch mit Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah geführt und dabei die Lage ausführlich erörtert.

Erdoğan wird Ukraine besuchen
Aus Yeni Şafak erfahren wir, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan werden zwischen dem 24. und 25. Januar offizielle Kontakte in der Ukraine führen. Im Mittelpunkt würden die Aufhebung der Visumpflicht sowie der weitere Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen stehen.

Sarkozy wird am 25 Februar Türkei besuchen
Haber Türk schreibt, der französische Präsident Nicholas Sarkozy werde mit seiner Ehefrau Carla Bruni am 25. Februar zu einem zweitägigen Besuch in die Türkei kommen. Sarkozy folge einer offiziellen Einladung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Dem Blatt nach werde Sarkozy in Ankara mit Staatspräsident Abdullah Gül, Ministerpräsident Erdogan, Außenminister Ahmet Dautoğlu, Staatsminister und Chefunterhändler Egemen Bagis zusammenkommen. Im Mittelpunkt der Gespräche würden unter anderem die EU, Zypern, der Nahe Osten und das Nabucco-Projekt stehen. Sarkozy sei gleichzeitig auch der Ratspräsident der G-20 berichtet die Zeitung.

Yıldız in Venezuela
Aus Star erfahren wir, Minister für Energie und Bodenschätze Taner Yıldız führe in Venezuela Verhandlungen, um für Wohnungsbau billiges Erdöl zu erhalten. Yıldız sei gestern mit dem venezolanischen Außenminister Nicolas Maduro Moros zusammengekommen. Dabei seien Verhandlungen über den Bau von Wohnungen und anderen Infrastrukturprojekten und im Gegenzug der Erwerb von billigem Erdöl geführt worden.

In 2011 werden 31 Millionen Touristen in die Türkei kommen
Zaman meldet unter der Schlagzeile „in 2011 werden 31 Millionen Touristen in die Türkei kommen“, der Vorsitzende der türkischen Hotelier-Föderation (TÜROFED) Ahmet Barut habe für 2011 ein Wachstum von 5 Prozent voraus gesagt. Für dieses Jahr würden 31 Millionen Touristen und 25 Milliarden US-Dollar Einkommen angestrebt.

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:
Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...