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Migration und Integration in Deutschland

Es waren vor allem die übrig gebliebenen einheimischen Geringqualifizierten, die die Gastarbeiter als ungeliebte Konkurrenten empfanden.

Stefan Luft, Staat und Migration, 2009

Berlin

Erneuter Brandanschlag auf Moschee

In der Nacht zum Sonntag wurde ein weiterer Brandanschlag auf eine Neuköllner Moschee verübt. Eine politische Tatmotivation schließen die Ermittler nicht aus. Die CDU verurteilt den Anschlag.

Nur wenige Tage nach der Warnung des Koordinationsrates der Muslime (KRM) vor einem rasanten Anstieg von gewalttätigen Übergriffen auf Muslime und Moscheen haben Unbekannte in der Nacht zum Sonntag erneut einen Brand an einer Berliner Moschee gelegt.

Ein Mitarbeiter der Moschee in Neukölln entdeckte Sonntag früh gegen 7 Uhr an einem sehr selten genutzten Nebeneingang eine durch Ruß und Hitze beschädigte Stelle und alarmierte die Polizei.

„Offensichtlich hatte der oder die Täter eine leicht brennbare Flüssigkeit an die Tür gekippt und entzündet“, teilte das Berliner Polizeipräsidium am Sonntag mit. Die Flammen waren selbstständig erloschen.

Da eine politische Tatmotivation nicht auszuschließen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Einen Zusammenhang mit der Brandlegung am 19. November an der Sehitlik Moschee in Neukölln schlossen die Ermittler bereits wenige Stunden nach Bekanntwerden des Brandanschlags ohne nähere Begründung aus.

Hilfe: Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die in der Zeit zwischen Samstag Abend 19 Uhr und Sonntag früh 5 Uhr 30 in der Haberstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Landeskriminalamt unter der Telefonnummer (030) 4664 – 909 040 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

CDU verurteilt Angriff
Die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth, verurteilte den Angriff. „Es ist hinterhältig, wenn mit gezielten Angriffen auf Stätten, die anderen heilig sind, verschiedene Gruppen unserer Gesellschaft gegeneinander aufgehetzt werden sollen. Es steht völlig außer Frage, dass die Moscheen unserer muslimischen Mitbürger denselben Schutz und Respekt genießen wie die Kirchen und Synagogen in unserem Land auch“, so die CDU-Politikerin. Dieser Angriff sei genauso schändlich wie der Anschlag, zuvor auf die Sehitlik-Moschee.

KRM-Sprecher Erol Pürlü hatte am Mittwoch erklärt, dass „die Übergriffe parallel mit populistischen Äußerungen und dem starken Sinneswandel der Politik gegenüber der muslimischen Minderheit zugenommen hat.“ (eb)

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  1. […] am 1. und 10. August und am 19. November war die Sehitlik-Moschee am Columbiadamm Tatort und in der Nacht vom 27. zum 28. November die Al-Nur-Moschee in der Haberstraße in […]



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