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Türkische Presse Türkei

05.11.2010 – Gül, Kosovo, Teheran, Israel, NATO, Venezuella, Erdoğan

Die Themen des Tages sind: Erdoğan in Kosovo; Nato-Gipfel-Treffen; Überraschender besuch aus Teheran; Apakan appelliert an Israel; Kooperation mit Venezuella im Energie Bereich

VONBYEGM, TRT

DATUM5. November 2010

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RESSORTTürkische Presse Türkei

QUELLE Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara und der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.

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Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Treffen mit Gül
Staatspräsident Abdullah Gül wird vor dem Nato-Gipfel-Treffen in zwei Wochen in Lissabon, heute, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan, Außenminister Ahmet Davutoğlu und Generalstabschef General Işık Koşaner zu einem Beratungsgespräch in seiner Residenz in Çankaya empfangen. Im Treffen, soll unter anderem das Raketenabwehrschirm, über die, in Lissabon ein Entschluss gefasst werden soll und das Vorgehen der Türkei im Zuge des neuen Konzeptes der NATO näher erörtert werden. Staatspräsident Abdullah Gül werde die Türkei in Lissabon vertreten. (Türkiye)

Erdoğan in Kosovo
Im Rahmen seines Kosovo Besuches wurde Erdoğan mit einem Ehrendoktortitel der Universität Priština gewürdigt. Während der Zeremonie sagte Erdoğan, dass im 21. Jahrhundert Glaubenskämpfen kein Platz eingeräumt werden dürfe. Anschließend wurde Erdoğan vom Übergangspräsidenten Jakup Krasniqi empfangen. Nach dem Treffen, gaben beide eine gemeinsame Pressekonferenz. (Hürriyet-Akşam)

Überraschender besuch aus Teheran
Ali Bagheri, der Gehilfe des iranischen Verhandlungsführers für Nuklearfragen Said Jalili, stattete gestern Ankara einen überraschenden Besuch ab. Bagheri führte Gespräche mit Außenminister Ahmet Davutoğlu und weiteren Vertretern des Auswärtigen Amtes. Davutoğlu riet seinem Besuch, sofort mit den Verhandlungen zu beginnen und den Uran-Austausch zeitgleich abzuschließen. Bagheri, beteuerte, dass Teheran, die durch Vermittlung der Türkei zustande gekommenen Abmachungen als Grundlage für die Verhandlungen nehmen würde und für sie derzeit keine neuen Verhandlungen in Frage kommen würde. Zum Vorschlag der Türkei, die Verhandlungen ab dem 10. November wieder aufzunehmen sagte Bagheri, dass dieser Datum für sie nicht sehr günstig sei, sie jedoch zu Verhandlungen bereit wären. (Sabah)

Apakan appelliert an Israel
Der ständige Vertreter der Türkei in den Vereinten Nationen (UNO), Ertuğrul Apakan betonte in seiner Rede in der Generalversammlung der Vereinten Nationen, dass Israel seine Fehler einsehen und dementsprechend handeln müsse. Apakan sagte in seinen Apell an Israel: „Erfüllt die vom UN-Menschenrechtsrat zu den Ereignissen auf der „Mavi-Marmara“ gefassten Beschlüsse.“ Auch unterstrich Apakan, sollten diese Beschlüsse nicht bis März kommenden Jahres erfüllt werden, sie diese auf die Tagesordnung des Sicherheitsrates bringen werden. (Star)

First Ladies treffen in Ankara
Unter dem Vorsitz der Gattin des Staatspräsident Abdullah Gül, Hayrünnisa Gül, trafen sich die First Ladys aus fünf Ländern in Ankara zusammen. Zum Auftakt des internationalen Kongresses über Kulturerbe und Musik kamen, Mehriban Aliyeva aus Aserbaidschan, Lilita Zatlere aus Republik Lettland, Maja Ivanova aus der Republik Mazedonien und die First Lady der Republik Slowenien Barbara Miklic in die Türkei. Die Eröffnungsrede wurde durch die Gattin des Staatspräsident Abdullah Gül, Hayrünnisa gehalten. (Hürriyet)

Kooperation mit Venezuella im Energie Bereich
Türkei unternimmt den ersten Schritt zur Kooperation mit Venezuela im Bereich Erdölförderung und Verkauf. Minister für Energie und Bodenschätze Taner Yıldız sagte, dass durch dieses Abkommen zwischen Venezuela und der Türkei, sich für türkische staatlichen Erdölgesellschaft TPAO, eine Tür zu den größten Erdölbecken der Welt in Venezuela eröffnen werde. Auch bekräftigte Yıldız, das sich die Türkei weiterhin ihre Initiativen im Energiebereich fortsetzen werde. (Milliyet)

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Erdoğan in Kosovo
Hürriyet berichtet, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan habe seine Kontakte in Kosovo fortgesetzt. In Prishtina habe er von der Universität der Stadt den Ehrendoktortitel bekommen. Anschließend sei er mit dem amtierenden Staatspräsidenten und Parlamentspräsidenten Yakup Krasniqi zusammengekommen. Bei dem Treffen sei Erdogan mit dem höchsten Verdienstorden Kosovos ausgezeichnet worden.

Nach einem Gespräche unter vier Augen hätten Erdogan und Krasniqi ihre Ansichten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt gegeben. Dabei habe Erdogan gesagt, dass die Türkei sich ein Ende der bedeutungslosen Spannungen und Kriege in der Balkanregion wünscht.

Nato-Gipfel
Milliyet schreibt, knapp zwei Wochen vor dem Nato-Gipfel in Lissabon habe Russland dem Verteidigungsbündnis eine bessere Zusammenarbeit in Afghanistan versprochen.
Bei einem Besuch von Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen in Moskau hätten der russische Präsident Dimitri Medwedew und Außenminister Sergej Lawrow zudem die Absicht ihres Landes bekräftigt, an einem gemeinsamen Raketenabwehrsystem-Projekt in Europa teilzunehmen. Medwedew habe nach dem Treffen mit Rasmussen gesagt, dass die Beziehungen zur Nato ergiebiger und stabiler würden.

Türkei und Venezuela unterzeichnen Energie-Abkommen
Yeni Safak meldet, zwischen der Türkei und Venezuela sei ein Energie-Abkommen unterzeichnet worden. Minister für Energie und Bodenschätze Taner Yildiz habe gesagt, dass das Abkommen den Weg zu einer Zusammenarbeit mit Venezuela in vielen Bereichen ebnen werde. Das Abkommen umfasse mehrere gemeinsame Projekte. Der venezolanische Außenminister Maduro habe gesagt, dass sein Land von der Technologie und Erfahrung der türkischen Firmen Gebrauch machen wolle.

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Ein Kommentar
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  1. Klara sagt:

    Die Schreibweise fuer Prishtina, die Sie benutzen, ist inkorrekt und hoechst tendenzioes. Bitte halten Sie sich an die Schreibweise der Mehrheit – Prishrina – oder an die aufgezwungene internationale Schreibweise – Pristina. Keinesfalls akzeptabel ist jedenfalls die ausschliesslich serbische Schreibweise, die Sie im Artikel benutzen.



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