MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit.

Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg, Trauergottesdienst nach dem Terroranschlag im norwegischen Oslo und Utoya, 2011

Türkische Presse Türkei

03.11.2010 – Gül, Erdoğan, Terror, Zypern, BDP, Istanbul

Die Themen des Tages sind: Gül-Eroğlu treffen; Erdoğan: „Der Terror ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“; Çavuşoğlu in Zypern; Demirtaş: “Gewalt darf nicht Legitimiert werden”; Finanzmetropole Istanbul; Champions League

VONBYEGM, TRT

DATUM3. November 2010

KOMMENTAREKeine

RESSORTTürkische Presse Türkei

QUELLE Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara und der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.

SCHLAGWÖRTER

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Gül-Eroğlu treffen
Im Treffen zwischen Staatspräsident Abdullah Gül und dem Präsidenten der Türkischen Republik Nordzypern Derviş Eroğlu wurde die Eigentumsfrage auf Zypern näher erörtert. Im Anschluss daran sagte Eroğlu, dass die Gespräche in Ankara sehr gut verlaufen seien und in Puncto Eigentum mit Ankara Konsens bestehen würde. Zudem würdigte Eroğlu dass Interesse von Gül in dieser Angelegenheit. (Hürriyet)

Erdoğan: „Der Terror ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat in der Fraktionssitzung seiner Partei, über die jüngsten Anschläge in Istanbul geäußert. Er sagte, dass der Terror, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei und seine Regierung im Kampf gegen den Terror keinerlei Zugeständnisse machen werde. Erdoğan sagte zudem, dass, das eigentliche Ziel des Terrors sei, die Fundamente der Toleranz und des gemeinsamen Zusammenlebens zu vernichten. Er betonte, dass sich jeder gegen den Terror einsetzen müsse. (Akşam)

Çavuşoğlu in Zypern
Der Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und Abgeordneter der AK-Partei, Mevlüt Çavuşoğlu, besuchte gestern auf Einladung des griechischen Parlamentspräsidenten Marios Karoyan den griechischen Teil von Zypern. Çavuşoğlu sagte in seiner Erklärung im Anschluss, dass der griechisch-zyprischer Präsident Dimitris Christofias, vorhabe, mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan sowie den Zuständigen in dieser Sache weitere Gespräche zu führen.

In seiner Bewertung des Zypern-Problems sagte Çavuşoğlu, dass die Erwartungen der griechischen Seite, vor allem, im Rückzug der türkischen Truppen von der Insel liegen würde. Çavuşoğlu besuchte im Anschluss daran die Türkische Republik Nordzypern. (Hürriyet)

Demirtaş: “Gewalt darf nicht Legitimiert werden”
Der Vorsitzende der Partei des Friedens und Demokratie (BDP) Selahattin Demirtaş hat in seiner Rede in der Fraktionssitzung seiner Partei, den Terroranschlag von Sonntag aufs schärfste verurteilt. Demirtaş sagte: „Aus welchem Grund auch immer, Gewalt darf niemals zur Erreichung von Zielen legitimiert werden. Im Wege der Lösung des Kurden-Konfliktes können andere wichtige Schritte getan werden. Dafür sollten vor allem demokratisch-politische Instrumente im Vordergrund stehen. Eines der wichtigsten Schritte in dieser Richtung ist die Meinungsfreiheit und die Aufhebung der 10-Prozent-Hürde.“ (Milliyet)

Finanzmetropole Istanbul
Als Gast von Finanz Minister Mehmet Şimşek, besuchte der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden die Türkei. Hinsichtlich der Umwandlung der Stadt Istanbul zu einer Finanzmetropole äußerte sich der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden und sagte, dass die Kooperation zwischen beiden Ländern in dieser Sache verstärkt werden kann. Der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden unterstützt die Türkei in ihren Bemühungen um den EU-Beitritt. „Die Türkei kann vieles von Luxemburg lernen und beide Länder erhöhen das Allgemeinwohl, indem sie enger miteinander kooperieren“, sagte Şimşek am Ende der Gespräche mit Frieden. Luc Frieden hob unter anderem hervor, dass die EU, durch den Beitritt der Türkei politisch und wirtschaftlich gestärkt werde. (Hürriyet)

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Schwarzmeer-Anrainerstaaten
Zaman schreibt, dass die Schwarzmeer-Anrainerstaaten, des am schnellsten wachsenden Gebiets, in Trabzon zusammen gekommen sind. Im Detail berichtet das Blatt; das von der Konföderation türkischer Unternehmer und Geschäftsleute, kurz TUSKON organisierten Wirtschaftsforum 650 Investoren teilgenommen und das regionale Handelsvolumen von über 1 Billionen Dollar in die Hand genommen hätten. Die Türkei erwarte nach über 2 Tausend Gesprächen ein Handelsvolumen von 100 Milliarden Dollar.

Strategische Partnerschaft mit China
Dieselbe Zeitung berichtet in einer anderen Berichterstattung über die sich vertiefende strategische Partnerschaft mit China. Demnach sollen erste Schritte mit neuen Konsulatseröffnungen gesetzt werden. Das erste Konsulat werde in der chinesischen Stadt Guangzhou eröffnet werden, dem sollen laut Meldung neue folgen. Weiter heißt es in der Meldung, das die Flugdestinationen und Zahl der Flüge zwischen beiden Ländern erhöht werde.

Historische Partnerschaft mit China
Sabah schreibt unter der Schlagzeile, „Historische Partnerschaft mit China“ über dieselbe Meldung, dass um die zwischen der Türkei und China mit einem gemeinsamen Manöver in Angriff genommene Zusammenarbeit auf strategische Partnerschaft auszubauen, hätten Außenminister Ahmet Davutoglu und sein chinesischer Amtskollege Yang Jiechi sich über einen gemeinsamen Aktionsplan geeinigt.

US-Zentralbank (FED) wird die künftige Geldpolitik bekannt geben
Milliyet schreibt, dass die US US-Zentralbank (FED) heute Abend ihre Entscheidung über die künftige Geldpolitik bekannt geben wird. Nach Schätzungen werde die FED innerhalb von fünf Monaten Staatsanleihen in Höhe von 500 Milliarden Dollar erwerben. Wenn diese Zahl überschritten werde könne laut Erwartungen der Dollar sinken, die Aktien und Warenpreise steigen.

Bombenpanik in Europa
Bombenpanik in Europa titelt die Zeitung Star und schreibt im Detail, während in Griechenland nacheinander Bombenpanik erlebt worden sei, habe der Bombenalarm die deutsche Hauptstadt Berlin erschüttert. Der Sprecher der Berliner Polizei habe mitgeteilt, dass im Kanzleramt ein verdächtigstes Paket aufgespürt worden sei.

Türkischen Nationalvolleyballerinnen in der 2. Runde
Cumhuriyet berichtet auf ihrer Sportseite über den Erfolg der türkischen Nationalvolleyballerinnen. Beim vierten Spiel hätten die türkischen Damen die kanadische Mannschaft mit 3-2 besiegt und den Einzug in die 2. Runde geschafft. Das letzte Gruppenspiel werde die türkische Auswahl gegen Südkorea bestreiten.

Champions League – Bursaspor verliert gegen Manchester United
Hürriyet berichtet über das gestrige Spiel zwischen Bursaspor und Manchester United in der Champions League. Die Gastgeber hätten das Spiel gegen die britischen Vertreter mit 3-0 verloren.

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:
Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...