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Bei dem Lebensalter der ausländischen Arbeitnehmer wirkt sich das z. Z. vor allem für die deutsche Rentenversicherung sehr günstig aus, weil sie weit höhere Beiträge von den ausländischen Arbeitnehmern einnimmt, als sie gegenwärtig an Rentenleistungen für diesen Personenkreis aufzubringen hat.

Ludwig Kattenstroth, Staatssekretär im Arbeitsministerium, März 1966, Bundesvereinigung der Dt. Arbeitgeberverbände, 1966

Türkische Presse Türkei

22.10.2010 – Athen, Erdogan, Wulff, Schavan, Deutsch-Türkische Universität

Die Themen des Tages sind: Erdogan Athen-Besuch; Schavan in Ankara; Christian Wulff setzt seine Türkei-Reise fort; Maliki sucht Unterstützung in Ankara

VONBYEGM, TRT

DATUM22. Oktober 2010

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Zweiter Athen-Besuch in fünf Monaten
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, der gestern Abend zur Teilnahme an der Mittelmeer-Klimawandelkonferenz in der griechischen Hauptstadt Athen nach Griechenland reiste, wurde an seiner Ankunft vom griechischen Außenminister Dimitris Droutsas empfangen. Ministerpräsident Erdogan kam im Rahmen seiner Kontakte zuerst mit dem griechischen Ministerpräsident Giorgos Papandreou beim Abendessen zusammen. Beide Führer werden ihre bilateralen Kontakte nach der Konferenz fortführen.
Unterdessen wird Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan auch mit dem maltesischen Premierminister Lawrence Gonzi zusammenkommen. (Hürriyet)

Schavan in Ankara
Am letzten Tag seines Staatsbesuches in der Türkei wird Bundespräsident Christian Wulff gemeinsam mit Staatspräsidenten Abdullah Gül an der Grundsteinlegung der Deutsch-Türkischen Universität (DTU) in Istanbul teilnehmen. Bei der Zeremonie am Nachmittag wird auch Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan (CDU) -die sich ebenfalls zu Gesprächen in der Türkei, um die bilaterale Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung auszubauen aufhält – anwesend sein. Prof. Dr. Schavan kam im Rahman ihrer Kontakte in Ankara mit Verkehrsminister Binali Yildirim zusammen. Beide unterzeichneten ein Absichtsabkommen im Bereich Kommunikationstechnologie. Die Einrichtung wird sowohl in der Universität von Berlin als auch in der Technischen Universität von Istanbul vertreten sein. Prof. Dr. Sahin Albayrak, Präsident der Abteilung für Künstliche Intelligenz an der TU-Berlin wird Direktor des türkisch-deutschen Forschungs- und Entwicklungszentrums. (Hürriyet)

Christian Wulff setzt seine Türkei-Reise fort
Gemeinsam mit Vertretern christlicher Konfessionen hat Bundespräsident Christian Wulff in der südtürkischen Stadt Tarsus an einem ökumenischen Gottesdienst teilgenommen. Der deutsche Bundespräsident Christian Wulff setzt seine Türkei-Reise fort. Im Rahmen seiner Türkei-Reise hat der deutsche Bundespräsident auch Adana besucht. In seiner Bewertung über den EU-Beitrittsprozess der Türkei sagte Wulff, seine Perspektive sei offen. Die Verhandlungen müssten gerecht und mit offenem Ende geführt werden. Außerdem forderte der Bundespräsident Wulff, die Wiedereröffnung des griechisch-orthodoxen Seminars in Heybeliada. (Hürriyet)

Maliki sucht Unterstützung in Ankara
Um die jüngsten Entwicklungen in der irakischen Politik zu erörtern kam der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki gestern nach Ankara. Funktionäre des Außenministeriums empfingen den irakischen Ministerpräsidenten. Nuri al-Maliki traf sich mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in Ankara. Die Tatsache, dass im Irak immer noch keine Regierung gebildet werden konnte und darunter der Kampf gegen den Terror beeinträchtigt wird, beunruhigt die Türkei. Ankara unterstützt die Bildung einer Regierung in der alle Gruppen vertreten sind. (Sabah-Hürriyet)

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Türkei wird Bereicherung für EU sein
Vatan berichtet unter der Schlagzeile „Türkei wird Bereicherung für EU sein“, Staatspräsident Abdullah Gül und seine Gattin Hayrünisa hätten gestern zu Ehren des deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff und seiner Gattin Bettina im Dolmabahce Palast ein Bankett gegeben. Staatspräsident Gül habe beim Bankett, an dem auch mehrere Persönlichkeiten aus der Arbeits- und Politikwelt teilgenommen hätten, gesagt, dass der EU-Beitritt der Türkei die Union stärken werde. In einer Zeit, in der das Mächtegleichgewicht im Nahen Osten und Asien liegt, werde der Beitritt der Türkei ein politischer Erfolg für die EU sein.

Karlspreis für Wulff und Gül
Hürriyet schreibt, die Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, habe gesagt, Staatspräsident Gül und Bundespräsident Wulff hätten den Karlspreis für ihre Beiträge zur Integration verdient.

Erdgasfelder im Irak
In Sabah lesen wir, Energieminister Taner Yildiz habe erklärt, die Türkei könne in die Erdgasfelder im Irak, deren Ausschreibung die Türkische Erdölgesellschaft gewonnen habe, 3,2 Milliarden Dollar investieren. Die Erdgasfelder würden zu den Zielen der Erdölgesellschaft gehören. Bis 2015 habe sich die Türkei ihre Energie garantiert.

Streiks in Frankreich
In einem weiteren Artikel derselben Zeitung lesen wir, die Streiks in Frankreich würden die französische Wirtschaft lahm legen. Der Schaden der französischen Eisenbahngesellschaft würden bei täglich 20 Millionen Euro liegen. Rund 4.000 Tankstellen sei der Sprit ausgegangen.

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