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Projekt „DaZNet“ startet

Deutsch als Zweit- und Bildungssprache, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz

Das Projekt „DaZNet“ steht für „Deutsch als Zweit- und Bildungssprache, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz“ und soll in verschiedenen Regionen Niedersachsens in unterschiedlichen Schulformen Unterstützung bei Sprachbildung und Sprachförderung leisten.

Im Mittelpunkt des neuen Projekts „DaZNet“ stehen Sprachbildung und Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. „Sprache ist der Schlüssel zum Bildungserfolg. Gesellschaftliche, kulturelle und sprachliche Vielfalt sind in unserem Land längst Realität geworden“, sagte der Niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) bei der Auftaktveranstaltung zu „DaZNet“ gestern in Hannover.

„Einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftssicherung unseres Landes sehe ich darin, den Bildungserfolg von Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu steigern – unabhängig von ihrer sozialen, kulturellen und sprachlichen Herkunft. Diese Herausforderung haben wir angenommen: Das Projekt ‚DaZNet‘ ist auf dieses Ziel hin ausgerichtet.“

Für das in diesem Schuljahr gestartete Projekt „Deutsch als Zweit- und Bildungssprache, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz“ („DaZNet“) sollen bis 2013 in verschiedenen Regionen Niedersachsens 15 regionale Zentren entstehen. Diese sollen in einem zugehörigen Netzwerk von je sechs bis acht Schulen unterschiedlicher Schulformen Unterstützung bei Sprachbildung und Sprachförderung leisten.

Althusmann: „Bereits heute hat etwa jedes vierte Kind unter 15 Jahren einen Migrationshintergrund, bei den bis 6-jährigen bereits fast jedes dritte. Noch zu viele verlassen die Schule ohne Abschluss und zu wenige erreichen höhere Bildungsabschlüsse. Hier setzen wir mit ‚DaZNet‘ an.“