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Migration und Integration in Deutschland

Die Zerteilung der Arbeit in kurze und ständig zu wiederholende, gleichförmige Handgriffe ermöglicht es, Arbeiter ohne Qualifikation und ohne Kenntnis der deutschen Sprache einzusetzen; die Art der Arbeit erfordert es vielleicht sogar.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Klassenfahrten

Wichtig, verdammt wichtig!

Klassenfahrten unterliegen der allgemeinen Schulpflicht und erfüllen gleich mehrere pädagogisch sinnvolle Aufgaben, sofern sie durchdacht und von kompetenten Personen begleitet werden.

Nicht nur die Klassengemeinschaft wird gestärkt, den Schülerinnen und Schülern wird auch die Übernahme von Verantwortung für sich selbst und andere vermittelt. Für viele Kinder und Jugendliche ist die erste Klassenfahrt gleichbedeutend mit der ersten Trennung von den Eltern und vom gewohnten Heim – die erste Fahrt zur Selbstständigkeit, zur Emanzipation. Eine wichtige Erfahrung.

Geht es um die Teilnahme bzw. Nichtteilnahme muslimischer Mädchen und Jungen, erlangen Klassenfahrten besondere, ganz andere Dimensionen. Neben die pädagogischen kommen integrations- und kulturpolitische Aspekte hinzu. Bei Bekanntwerden solcher Fälle schöpfen Politiker nicht selten das gesamte integrationsrhetorische Arsenal aus, halten freie Reden über die Grundwerte der freiheitlich demokratischen Grundordnung, die Bedeutung der Integration und fordern bei Nichtteilnahme sogar Sanktionen für Eltern und Schüler. Die allgemeine Schulpflicht und der Bildungsauftrag des Staates avancieren zu juristischen Schwergewichten und erklimmen den Gipfel der Normenhierarchie. Weder das Selbstbestimmungsrecht der Eltern, noch die Religionsfreiheit können der künstlich aufgebauschten „neuen Werte-und Rechtsordnung“ dann noch das Wasser reichen.

Verkehrte Welt?
Das wäre weniger schlimm, wenn betroffenen Muslimen nicht das Gefühl vermittelt werden würde, es gehe tatsächlich um das Wohl ihrer Kinder als um deren Religion. Dass dem so ist, zeigt eine aktuelle Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Bremen (OVG). Dort mussten zwei in Deutschland geborene und aufgewachsene Jugendliche – von denen einer sogar aufgrund sehr guter schulischer Leistungen mit einem Stipendium ausgezeichnet wurde – ihre Teilnahme an einer Klassenfahrt gerichtlich erstreiten. Grund: Sie sind lediglich geduldet und könnten nach einer Ausreise nicht mehr zurück nach Deutschland.

Dass das nicht sein darf, erklärte das OVG und verpflichtete die Ausländerbehörde, dafür zu sorgen, dass die beiden Jugendlichen an der Klassenfahrt teilnehmen können. Außerdem sollen die beteiligten Behörden, so das Gericht, besser Zusammenwirken, um in der Zukunft Schülern in vergleichbaren Situationen eine Teilnahme an Schulveranstaltungen zu ermöglichen.

Einzelfall?
Hätte ein Oberverwaltungsgericht zwei muslimischen Schülern die Teilnahmepflicht an der Klassenfahrt auferlegt, wäre die Entscheidung bereits mehrfach begrüßt worden. Eins nach dem anderen hätten sich Politiker hingestellt, eine Arie vom Gipfel des Rechtsstaates gesungen und stolz ihre gesamte integrationspolitische Phrasensammlung präsentiert. Jetzt aber, wo es um zwei Schüler geht, die ihrer allgemeinen Schulpflicht nachkomme wollen aber nicht dürfen, schweigt die sonst leicht in Wallung geratende Politikerlandschaft. Kein Wort über das Wohl der Kinder, über den Bildungsauftrag des Staates oder über die Schulpflicht. Nichts. Vereinzelte Nachrichten geben den wesentlichen Inhalt der Rechtsprechung wieder ohne Zitate und Statements von den vermeintlichen Beschützern der hiesigen Werteordnung.

Einzelfall? Interessant wäre an dieser Stelle zu wissen, wie viele Jugendliche an einer Klassenfahrt – aus welchen Gründen auch immer – nicht teilnehmen wollen und wie viele nicht dürfen, um auch mal das Ausmaß des Problems und dessen Präsenz in der Öffentlichkeit gegenüberstellen zu können. Wer interessiert sich bzw. interessiert sich nicht für wessen (Nicht)Teilnahme an Klassenfahrten und vor allem wieso?

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17 Kommentare
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  1. Sugus sagt:

    „Das wäre weniger schlimm, wenn betroffenen Muslimen nicht das Gefühl vermittelt werden würde, es gehe tatsächlich um das Wohl ihrer Kinder als um deren Religion“
    Umgekehrt wird ein Schuh draus, Herr Senol. Es mag unzählige deutsche und nichtmuslimische Schüler geben, die sich von Klassenfahrten befreien lassen, weil sie krank sind oder nicht das nötige Geld aufbringen können. Die Gruppe der Muslime ist aber meines Wissens nach die einzige, die unter Hinweis auf religiöse Vorschriften Klassenfahrten blockiert bzw. nicht daran teilnimmt. Ich sehe Religion in diesem Sinne als ideologie; und es darf nicht sein, daß eine Ideologie den Lehrplan beeinträchtigt, zu dem auch das Erlebnis einer Klassenfahrt gehört.

  2. zwiebel sagt:

    das argument ist schon sehr interessant: „das erlebnis einer klassenfahrt“. wovon reden wir hier eigentlich?
    es gibt mehrere möglichkeiten der definition:
    A: die klassenfahrt ist für alle ein erlebnis, weil alle integriert sind und aktivitäten stattfinden, die niemanden ausschließen. da allen anderen schülern die gepflogenheiten verschiedener kulturen und religionen bekannt sind, finden sie es nicht erwähnenswert, dass der jüdische schüler koscher isst, der muslimische hala und der veganer fleischlos. sie erinnern den muslimischen, wie christlischen schüler ans gebet. sie sind rücksichtsvoll und belächeln das gebt nicht. sie fahren auch nicht über einen samstag weg, ist ja sabbat für den jüdischen mitschüler, versteht sich. und das ein kopftuchtragendes muslimsches mädchen alleine duschen möchte versteht sich von selbst. logo, seit jahren praktizieren sie toleranz und akzeptanz unter anleitung der klassenlehrer.

    B: die klassenfahrt ist ein erlebnis, weil man am tisch der einzige ist, der kein schweinefleisch in der bolognese-soße isst, und der klassenlehrer seufzt dazu: ihr muselmannen müsst auch immer eine extrawurst haben. zum fußballspielen kommt der muslimsche schüler zu spät, weil er noch beten musste. als er das sagt, lachen sich seine mitschüler schlapp: wie beten, oh mann alter wie bist du denn drauf?! die mädchen geben sich mit fatima besonders viel mühe, sie tut ihnen so leid, weil sie allein duschen muss, als einzige! alle anderen dürfen als gruppe unters wasser! und das kopftuch ist bestimmt auch ganz schlimm für sie, da müssen sie erst mal mit ihr reden, ob sie ihr helfen können oder so. fatima versteht sie nicht ganz und erklärt zum 3.mal, dass sie eigentlich kein problem mit dem tuch hat (wenn sie nicht permanent was dazu sagen müsste!) und es für sie als muslima dazu gehört. aber keiner glaubt ihr, sie wissen es doch besser…….

    so eine klassenfahrt ist anstrengend, weil mehr ausgrenzung als integration stattfinden kann.
    denn assimilation war ja nicht erwünscht, oder?

  3. Sugus sagt:

    Ja, wovon reden wir? Ich rede davon: wer mit Berufung auf seine Religion dauernd eine Sonderbehandlung einfordert, darf sich nicht wundern, wenn er von seiner Umgebung auf seine Religion reduziert wird.
    PS: Assimilation ist von meiner Seite aus durchaus erwünscht. Und die Berufung auf religiöse Vorschriften ist da ziemlich nervig. Glauben Sie, daß alle Juden koscher essen? Nö – und trotzdem fühlen sie sich als Juden. Können die Muslime sich daran kein Beispiel nehmen? Probieren Sie doch mal die Bolognese-Soße! Echt lecker!

  4. zwiebel sagt:

    das heisst also die menschen werden entmündigt, weil sie sich wie alle verhalten sollen?
    wie siehts denn damit aus: leben und leben lassen? ich habe kein problem damit, wenn an meinem tisch jemand koscher essen will oder schwein möchte oder eben halal-food. ich finde es interessant, unterschiedliche meinungen, lebenswegeund ansichten kennenzulernen. es ist farbig und eine bereicherung für mich, in meiner entwicklung als persönlichekeit. daher meine symphatie für eine plurale gesellschaft.

    muslime fordern übrigens kaum sonderbehandlungen ein, dazu gibt es meine menge wissenschaftlicher untersuchungen zu lesen, es werden ihnen allerdings eine menge dinge ZUGESCHRIEBEN, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen.

    ich habe übrigens als lehrerin eine klassenfahrt an einer deutschen schule im ausland organisiert und durchgeführt. die christlichen schüler haben in ruhe am abend ihr gebet verrichten können, die muslimischen schüler auch und wer eben nicht gebetet hat, hat fußball gespielt, war überhaupt kein thema und definitiv kein problem. es gab respekt und und nicht problematisierungen von dingen, die EINFACH zu regeln sind.
    im kunstunterricht haben die einen karten fürs opferfest und die anderen für weihnachten gebastelt, wo liegt hier das problem????? flexibilität im denken und handeln machen das leben sehr einfach!

  5. Und wer Bolognese-Soße ohne Schweinefleisch essen möchte, wie ich es vorziehe, dem empfehle ich, jeweils zu einem Drittel Kalbs-, Rind- und Lammgehacktes zu benutzen. Übrigens ist dies eine Mischung, die bei italienischen Köchen nicht ungewöhnlich ist.

    Ein kräftiger Rotwein zur Bolognese ist ein Muss – meiner Meinung nach. Wer aber auf das Alkohol verzichten möchte, der kann einen ordentlichen Schuss Rotwein in die Soße beimischen. Das Alkohol verdampft aber das Aroma bleibt. Wer auch dies nicht haben möchte, verzichtet einfach auf den Rotwein. Ich persönlich würze meine Bolognese-Sauce übrigens mit einem scharfen Paprika-Gewürz, das ich von meinem Onkel-Mehmet-Laden kaufe.

    Diejenigen, die gerne in ihren Argumenten hinter den Juden sich verstecken, scheinen wenig von Juden zu verstehen oder diese wenig zu kennen. Zum einen organisiert die jüdische Gemeinde in Deutschland die Einfuhr und den Einkauf vom koscheren Essen, wie es die jüdischen Religion es vorgibt. Die Lieferanten befinden sich dabei überwiegend in Holland. Zum anderen beten Frauen und Männer auf jüdischen Gottesdiensten getrennt. Die Männer sitzen vorne, während die Frauen hinten sitzen müssen.

    Und genau wie es Juden gibt, die mit dem koscheren Essen und den Gebeten nicht so streng nehmen, gibt es unter Türken, die auf die Gebete verzichten und Schweinefleisch essen. Manche können sich offenbar nicht vorstellen, dass in einer großen Gemeinschaft unterschiedliche Lebenskonzepte existieren können.

  6. Sugus sagt:

    „das heisst also die menschen werden entmündigt, weil sie sich wie alle verhalten sollen?“
    Nein, es ist die penible Einhaltung religiöser Vorschriften, die den Menschen entmündigt.

    „muslime fordern übrigens kaum sonderbehandlungen ein“
    Ach ja? Das sehen ich und viele andere nicht so.

    „ich habe übrigens als lehrerin eine klassenfahrt an einer deutschen schule im ausland organisiert und durchgeführt. die christlichen schüler haben in ruhe am abend ihr gebet verrichten können, die muslimischen schüler auch“
    Als ich meine Klassenfahrten machte (Baden-Württemberg, 80er Jahre), waren 99% der Schüler formal religiös gebunden und viele waren in christlichen Einrichtungen aktiv. Niemals habe ich einen beten sehen! Vielleicht haben einige gebetet – alleine, für sich, so daß es niemandem auffiel. Kein normal entwickelter gesunder Fünfzehnjähriger bzw. Fünfzehnjährige sollte in diesem Alter der Religion übertriebene Beachtung schenken. Tut er es dennoch, und tut er es auch noch demonstrativ, trifft ihn völlig berechtigt die Verachtung der Mitschüler. Denn das ist dann meistens nicht „gelebter Glauben“ sondern eher die Attitüde „seht her, ich was Besonders und Besseres“.

    „flexibilität im denken und handeln machen das leben sehr einfach!“
    Wem erzählen Sie das? Meiner Erfahrung nach sind es Menschen aus dem Orient und eines bestimmten Glaubens, die nicht flexibel sind und sich in Diskussionen und Standpunkten keinen Millimeter bewegen.

  7. zwiebel sagt:

    „Tut er es dennoch, und tut er es auch noch demonstrativ, trifft ihn völlig berechtigt die Verachtung der Mitschüler. Denn das ist dann meistens nicht “gelebter Glauben” sondern eher die Attitüde “seht her, ich was Besonders und Besseres”.

    menschen, die sich also anders verhalten, als SIE es für gut und richtig empfinden, verdienen also verachtung. aha.
    woher wissen sie, dass diejenigen, die beten oder andere regeln beachten WOLLEN, dies tun, weil sie sich als etwas besonderes empfinden? können sie in die menschen hineinsehen?? oder bewerten sie eben mal so nach IHREM maßstab und ihrer skala was gut, gesund und richtig ist?

    „Kein normal entwickelter gesunder Fünfzehnjähriger bzw. Fünfzehnjährige sollte in diesem Alter der Religion übertriebene Beachtung schenken. “ wer sagt das? SIE? aha.
    15jährige betende sind also unnormal? aha. gibts dafür igendwelche wissenschaftliche untersuchungen? nein? aha. ist also nur so ein gefühl von ihnen. bisschen wenig, oder? und eine wenig friedfertige einstellung!

    ich empfehle ihnen mal ein gutes buch: the spiritual life of children, von robert coles, einem psychologen und professor der harvard university, er hat jüdische, muslimische und christliche kinder untersucht und befragt und sehr viele kinder gefunden, die gläubig sind und beten (WOLLEN) und auf ihre eigene art ihre religion praktizieren.
    sie sind übrigens alle normal, die kinder!

    ich bin übrigens nicht aus dem orient und meine erfahrungen sind, dass sich menschen jeden glaubens oder nichtglaubens bewegen können, wenn sie nur WOLLEN und respekt haben, vor anderen.
    vielleicht habensie ja noch nicht genug geredet, mit denen, die sie so als anders uund unnormal empfinden. tuns sie`s! sie werden staunen!

    viele grüße

  8. Hans Werth sagt:

    @sugus

    Haben Sie sich vielleicht vertippt in Ihrem Beitrag und wollten schreiben „trifft ihn völlig berechtigt die BEachtung der Mitschüler“? Folgerichtig schreiben Sie ja „seht her ich (bin) was Besonders und Besseres“.
    Dass würde ich jedem Kind als Erfahrung wünschen, dass es die Beachtung seiner MitschülerInnen und durch alle anderen findet, denn jeder Mensch ist etwas Besonderes und etwas Besseres, als dass ihn Verachtung treffen darf. DAS ist wichtig – sehr wichtig!
    Alle aufgeworfenen Fragen lassen sich in der Klassenfahrt-Vorbereitung gemeinsam erörtern und in den Unterricht so einbauen, dass die Klassengemeinschaft aus SchülerInnen und LehrerInnnen erfährt, was die Klassenfahrt für alle Schüler zu einem integrierenden Erlebnis werden lässt. Dazu gehören durchaus Abgrenzungen und konkrete Vereinbarungen, wie in bestimmten Situationen zu verfahren ist. Das größte Problem liegt allerdings oft im inakzeptablen Betreuungsschlüssel, der den gesamten Schulbetrieb und demzufolge Gemeinschaftsaktivitäten wie z.B. Klassenfahrten obstruiert. Eine nicht ausreichende Anzahl von erwachsenen Verantwortung tragenden Begleitpersonen führt zu wechselseitigen Rigiditäten (siehe Migazin: „Signale gegen Frust und Unverständnis“), die sowohl SchülerInnen wie Lehrkräfte eigentlich gerne vermeiden würden.
    SchülerInnen (und LehrerInnen!) eines offenen Klassenklimas verachten sich nicht gegenseitig. Internationale Kindergärten und Schulen beweisen das. „BEachtete Kinder“ zeigen sich von klein an neugierig gegenüber den anderen in der Gemeinschaft und lernen und leben im weiteren Verlauf gegenseitige Rücksichtnahme.
    Nur wer selbst anerkannt wird, kann auch andere anerkennen. Dieses unverzichtbare gesellschaftliche „Axiom“ – ist der Wert einer Gemeinschaft. In einer Gemeinschaft ist das Leben aber nie sehr einfach, sondern individuell und gemeinschaftlich in allen Ebenen mehr denn je komplex, vielschichtig eben.

  9. Sugus sagt:

    Herr Werth, ich meinte explizit VERachtung. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Klassengemeinschaft Paradiesvögel durchaus akzeptierte (konnten auch Krawattenträger sein und nicht nur Punks), wenn diese authentisch waren und sich nicht selbst abgegrenzt haben. Dann gab es aber auch die Typen, die durch Wesen und Verhalten schon früh klar machten, daß sie was Besseres waren. Die ließ man – zu Recht! – links liegen.
    Sie haben sehr schön das übliche Pädagogenlarifari aufgezählt: Anerkennung, Beachtung, Rücksichtnahme…
    Tatsache ist, daß es immer Außenseiter gibt, die selber Außenseiter sein möchten, und Außenseiter, die von anderen dazu gemacht werden. Bei den Muslimen überwiegt wohl das erstere. Und ich glaube, wer demonstrativ betet, demonstrativ Speisetabus einhält und demonstrativ nicht mit anderen duscht, wird wohl eher als Schnösel betrachtet.

  10. Perdita Durango sagt:

    Super Artikel! Der Autor hat den Nagel auf den Kopf getroffen!


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