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Türkische Presse Türkei

20.02.2010 – Terror, Kosovo, Russland

Der Nationale Sicherheitsrat habe im Kampf gegen den Terror seine Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht. Des weiteren habe der kosovarische Verteidigungsminister Fehmi Mujota gesagt, die Türkei habe der Unabhängigkeit und Entwicklung eine sehr große Rolle gespielt.

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Anti-Terrorkampf und die Brüderlichkeit
In der Tageszeitung Sabah lesen wir, der Nationale Sicherheitsrat habe im Kampf gegen den Terror seine Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht. Nach der fünfstündigen Sitzung unter Vorsitz von Staatspräsident Abdullah Gül sei eine vier Punkte umfassende Erklärung veröffentlicht worden. Der Nationale Sicherheitsrat habe den anhalten Anti-Terrorkampf und die Brüderlichkeit betont. In der Erklärung heißt es, man sei davon überzeugt, dass die Bürger im Rahmen des Anti-Terrorkampfs eine die Brüderlichkeit fördernde Haltung beziehen werden. Außerdem habe der Nationale Sicherheitsrat, während die Verhandlungen auf Zypern anhalten, sämtliche Einrichtungen, wie die Europäische Union, die nicht gemäß den Parametern der Vereinten Nationen ihre Aktivitäten fortsetzen würden, ermahnt.

Kosovo feiert zweiten Jahrestag ihrer Unabhängigkeit
Zaman schreibt, der kosovarische Verteidigungsminister Fehmi Mujota habe gesagt, die Türkei habe bei der Proklamation der Unabhängigkeit und Entwicklung der noch sehr jungen Republik Kosovo, die vor ein paar Tagen den zweiten Jahrestag ihrer Unabhängigkeit feierte, eine sehr große Rolle gespielt. Die türkischen Soldaten im Kosovo würden in mehreren Bereichen, von der Infrastruktur bis zu sozialen Aktivitäten, Arbeiten auf sich nehmen.

Türkei und Russland setzten Handel in 100 Milliarden Höhe
In einer Meldung in dem Blatt Star heißt es, in Istanbul sei der erste Schritt für einen Handel in 100 Milliarden Höhe in fünf Jahren zwischen der Türkei und Russland gesetzt worden. Bei dem Gespräch zwischen der Delegation unter der Leitung von Energieminister Taner Yildiz und dem russischen Vizepremier Igor Secin seien in mehreren Bereichen Fortschritte verzeichnet worden. Nach Angaben von Secin würden die Verhandlungen über eine Zusammenarbeit im Nuklearsektor am 9. März in Moskau fortgesetzt werden.

Bericht des IAEA-Chefs Yukiya Amano
Milliyet schreibt, die Internationale Atomenergiebehörde IAEA habe zum ersten Mal einen möglichen Bau von Atomwaffen durch den Iran zur Sprache gebracht. In dem Bericht des IAEA-Chefs Yukiya Amano, der seit Dezember das Amt inne hat, heiße es, die nachrichtendienstlichen Angaben der Behörde würden die Besorgnis über geheime Aktivitäten zur Entwicklung von nuklearem Material zum Einsatz in Raketen unterstützen. Dem Bericht zufolge habe Teheran keine Beweise zur friedlichen Absicht der nuklearen Aktivitäten vorgelegt und die Zusammenarbeit zwischen dem Iran und der IAEA würde nach und nach abnehmen.

USA will Raketenabwehrsystems in der Türkei bauen
In Hürriyet lesen wir, dass die USA den Bau eines Raketenabwehrsystems in der Türkei angesichts der regionalen Bedrohungen, darunter an erster Stelle der Iran, in Erwägung ziehen. Ankara allerdings habe Bedenken, da sich damit die bilateralen Beziehungen mit Teheran verschlechtern könnten. Der Meldung unter Berufung auf die Zeitung Financial Times zufolge, haben die USA beschlossen, dass angesichts der Bedrohung von Kurz- und Langstreckenraketen aus dem Iran die Türkei in der Region das geeignetste Land für ein Raketenabwehrschild sei. Nach Angaben türkischer Diplomaten sei ein Projekt mit einer umfangreichen NATO-Unterstützung angemessener.

Turkish Airlines vergrößert ihre Ziele
Zaman meldet die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines habe ihre Ziele vergrößert. Nach Angaben der Generaldirektors des Unternehmens, Temel Kotil würde die Beförderung von 31 Millionen Fluggästen und in 2012 40 Millionen Passagiere angestrebt.

Hinweis: Die “Türkische Presse Türkei” (Türkeiausgaben türkischer Tageszeitungen) wird von der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und von der MiGAZIN-Redaktion unverändert übernommen.