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Friedrich Landwehrmann, Strukturfragen der Ausländerbeschäftigung, 1969

Türkische Presse Türkei

14.01.2010 – Israel, Russland, Visumspflicht

Die türkischen Tageszeitungen räumen der diplomatischen Krise zwischen Israel und der Türkei sowie den Kontakten von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan breiten Platz ein. Des Weiteren betont Ministerpräsident Erdogan, dass zwischen der Türkei und Russland Arbeiten zur Aufhebung der Visumspflicht eingeleitet worden seien.

VONTRT & BYEGM

DATUM14. Januar 2010

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Israel entschuldigt sich bei Türkei
Haber Türk meldet, Staatspräsident Abdullah Gül habe gestern Israel bis Mitternacht eine Frist gewährt, um sich bei Ankara zu entschuldigen. Nach diesem Ultimatum habe der israelische Staatspräsident Simon Peres den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu aufgefordert, die Krise beizulegen. Daraufhin habe der israelische Vize-Außenminister Danny Ayalon, der die Krise ausgelöst hatte, sich sowohl beim türkischen Botschafter in Tel Aviv, Oguz Celikkol als auch beim türkischen Volk entschuldigt.

In Vatan lesen wir, der israelische Vize-Außenminister, Danny Ayalon habe keinen Schritt Rückwärts setzen wollen. Ayalon habe sich erst nach Einschaltung des israelischen Staatspräsidenten beim türkischen Botschafter und beim türkischen Volk entschuldigt.

Türkei und Russland arbeiten zur Aufhebung der Visumspflicht
Yeni Safak schreibt, Ministerpräsident Erdogan habe während seinen zweitägigen Kontakten in Russland betont, dass zwischen der Türkei und Russland Arbeiten zur Aufhebung der Visumspflicht eingeleitet worden seien. Die Zusammenarbeit mit dem strategischen Partner Russland im Energiebereich werde anhalten, habe Erdogan gesagt. Vatan benutzt bezüglich der Moskau Kontakte von Ministerpräsident Erdogan die Überschrift „Kernkraftwerk Abkommen mit Russland“, die Türkei und Russland hätten im Zusammenhang mit dem Bau eines Nuklearkraftwerks eine gemeinsame Partnerschaftsdeklaration unterzeichnet.

Ministerpräsident Erdogan habe auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem russischen Amtskollegen Putin betont, dass zur Aufhebung der Visumspflicht zwischen beiden Ländern Arbeiten eingeleitet würden. Zudem sei ein Ziel gesetzt worden, das bilaterale Handelsvolumen innerhalb von 5 Jahren auf 100 Milliarden Dollar auszubauen.

Hinweis: Die “Türkische Presse Türkei” (Türkeiausgaben türkischer Tageszeitungen) wird von der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und von der MiGAZIN-Redaktion unverändert übernommen.

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4 Kommentare
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  1. Ergün Tabel sagt:

    Fazit:
    – İsrael sollte Aussenpolitisch als auch İnnenpolitisch sich keine fehler mehr erlauben.
    Nur durch die unterstüzung der Westmaechte und der Türkei haben Sie mehr Spielraum,
    doch der Schuss könnte auch nach hinten los gehen wenn Sie sich mehr und mehr provokativ gegenüber ihrer
    Nachbarn und der Weld den Wölf in Scharfsfehl vorspielen.

    – Wenn Russland den Gashahn zu dreht, frieht “EUROPA“!
    Es ist von Wirtschasftlicher und strategische sehr hoher bedeutung das sich die Türkei mit dem russischen Partner besser verstehen muss als die EU selbst.
    Beide Völker könnte hohe Bruttoeinahmen erziehlen zum wohle seines Landes.

  2. Selim sagt:

    iIch find es lobens wert das Erdogan die Bileteral/Wirtschaftlichen beziehungen zu Russland weiter ausbaut. Schließlich stehen Russland und die Türkei(Ottoman empire) schon seid dem 1500jh. in Kontakt, auch wenn die imperialen ansprüche beider oft zum Krieg führte(bis zum 19jh. min. 14mal,) und es auf beiden seiten viele tote gab, waren die nachkriegs jahre später oft von guten beziehungen/Freundschaft unter dem Zar… und Sultan… geprägt. Und die Geschichte wiederholt sich bekanntlich! Wahrscheinlich ist jetzt wieder diese phase der guten Beziehungen zwischen Zaren.. Putin/Russland und Sultanen.. Erdogan/Türkei..:D Was ich hingegen schade finde, sind die schlechten beziehungen zu Israel. Die sich in folge der islam. Agenda Erdogans entwickelt hatt, und leider hört man auch des öfteren antisem. stimmen in der Türkei.. Was ich pers. nicht verstehen kann! Denn die Juden und türken waren historisch gesehn, immer gute freunde oder zumindest herrschte keine feindselig auf beiden seiten.. und während sich die Türken des öfteren mit den versch. Vökern bekriegten oder in umgekehrter weise sie mit uns konnten wir ihnen (den juden) stets vertrauen, das sie uns keinen Dolch stoß verpassten! Als, Ende des 14jah. die juden in portugal/Spanien verfolgt wurden(v. Inquisitoren ) nahm sie Sultan BayezidII im osman.reich auf und rettete sie so.. sie im gegenzug, gaben als minderheit höhere abgaben/Steuern ans osman. reich,bauten richtige finanzsysteme aus(Bankenwesen),wurden mediziner usw.und trugen so, bedeutend zum wohlstand bei! Die araber hingegen unsere muslim. brüder sollte man meinen, traten uns als wir es am wenigsten erwarteten in den arsch! Und wir (Osmanen) hätten zurückgetreten wären wir nicht an allen fronten gegen die Westmächte England,Frankreich,Italien…) beschäftigt gewesen. außerdem ist bei dem versuch 105.000 Türk.soldaten nach palästina zu schicken(mit der Bagdat bahn) um die Invasion Englands dort zu stoppen, gescheitert weil die aAraber sprengfallen am gleis zündeten, die zur folge hatte das die 105.ooo man 4tage durch die wüste marschieren mussten und qualvoll starben… so kamen Engländer ohne gegenwehr in nahost(Palästina) an, das resultat war die gründung Israels, welch ironie:D die Araber haben der gründung Israel´s also vorschub geleistet sie aber nicht anerkannt. […]

  3. Boli sagt:

    so kamen Engländer ohne gegenwehr in nahost(Palästina) an, das resultat war die gründung Israels, welch ironie:D die Araber haben der gründung Israel´s also vorschub geleistet sie aber nicht anerkannt. […]

    Nicht nur nicht anerkannt sondern sogar mit 6 Ländern gleichzeitig angegriffen. Das nennt man gefährliche Schizophrenie.

  4. Mehmet sagt:

    Was ist mit den Einwohnern des Gebietes passiert, auf dem Israel gegründet wurde?



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