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Es gab vor allem in der Anfangsphase der Anwerbung von Türken häufige Klagen der deutschen Arbeitskollegen darüber, dass die Türken … an ihrem Arbeitsplatz wie verrückt arbeiten und dadurch die Akkordsätze verderben.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Türkische Presse Türkei

08.01.2010 – Westerwelle, Türkei, Gaza

Guido Westerwelle traf sich bei seinem ersten Besuch als neuer deutscher Außenminister gestern mit seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoglu in Ankara. Außerdem erreichte der Hilfskonvoi „Viva Palästina“ nach einer langen und schwierigen Reise den Gazastreifen.

VONTRT & BYEGM

DATUM8. Januar 2010

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Entschädigungsentschuldigung des bulgarischen Ministers
In Haber-Türk lesen wir unter der Schlagzeile „Entschädigungsentschuldigung des bulgarischen Ministers“, der bulgarische Minister Dimitrow, der für die aus der Türkei ausgewanderten Bulgaren 20 Milliarden Dollar Entschädigung anfordern wollte, habe eingestanden, den für die Türkei ausgearbeiteten EU-Fortschrittsbericht falsch verstanden zu haben. Aufgrund seiner Erklärungen, wonach er für die im Jahre 1913 aus der Türkei ausgewanderten Bulgaren, die dabei ihr Hab und Gut haben zurücklassen müssen, eine Entschädigung von 20 Milliarden Dollar fordern und dieses Thema für eine EU-Mitgliedschaft der Türkei als Vorbedingung auferlegt werde, habe sich der bulgarische Minister Bojida Dimitrow entschuldigt. Der für die im Ausland lebenden Bulgaren zuständige Minister Dimitrow habe seinen Fehler eingestanden.

Türkei bilde neue Investitionsgebiete für chinesische Firmen
Auf der Wirtschaftsseite von Yeni Safak heißt es, Staatsminister Zafer Caglayan habe gesagt, die Beziehungen zur Regierung in Peking hätten neue Möglichkeiten aufgeworfen. Die Türkei bilde nach Angaben von Caglayan neue Investitionsgebiete für chinesische Firmen. Der Handel mit eigener Währung werde Projekte ankurbeln, habe Caglayan ferner vermerkt. Die politischen und kommerziellen Beziehungen zu China würden sich jedes Jahr entwickeln. Chinesische Unternehmen und türkische Firmen hätten für gegenseitige Investitionen die gemeinsame Türkisch-Chinesische Investitions-Arbeitsgruppe gegründet. In diesem Rahmen würden für Investitionen von chinesischen Firmen in der Türkei die Arbeiten zur Gründung eines Investitionsgebietes fortgesetzt.

Dankeschön an Türkei
Milliyet schreibt unter der Schlagzeile „Dankeschön an Türkei“, der Hilfskonvoi Viva-Palästina habe Gaza erreicht. Die vom Konvoi mitgebrachten Hilfsmittel wie Medikamente, Rollstühle und vieles mehr seien Regierungsfunktionären und Vertretern von Nichtregierungsorganisationen übergeben worden. Der Ministerpräsident der Hamas-Regierung in Gaza, Ismail Haniye habe indessen den Präsidenten der humanitären Hilfsstiftung, der den Konvoi leitete, Bülent Yildirim empfangen. Dabei habe er ihm sein Dankeschön an Ministerpräsident Erdogan und die türkische Nation für die Unterstützung der Palästinenser übermittelt.

Mailänder wollen keine Moschee
Cumhuriyet schreibt unter dem Titel „Mailänder wollen keine Moschee“, bei der zur Weihnachtszeit in Mailland durch die Partei Lega Nord eingeleitete Anti-Moschee Kampagne seien 50-tausend Unterschriften gesammelt worden. Der Zeitungsmeldung zufolge sollen die Unterschriften in den nächsten Tagen der Mailänder Bürgermeisterin, Letizia Moratte überreicht und eine Volksabstimmung über den Moschee-Bau gefordert werden. Eine von der Mailänder Handelskammer durchgeführte Umfrage habe ergeben, dass 67,7 Prozent der Mailänder sich gegen den Bau einer Moschee ausgesprochen haben.

Hinweis: Die “Türkische Presse Türkei” (Türkeiausgaben türkischer Tageszeitungen) wird von der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und von der MiGAZIN-Redaktion unverändert übernommen.

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Ein Kommentar
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  1. Boli sagt:

    Ferner forderte Erdogan von den Botschaftern im Auslandsdienst, ihre Ansprechpartner in den jeweiligen Ländern über die demokratische Öffnung zu informieren. (Türkiye)

    Was und wieviel demokratische Öffnung es geben wird wird die Zukunft zeigen. Das jetzt schon aussprechen zu wollen bringt nicht viel zumal die Themen (Religionsfreiheit, sonstige Minderheitenrechte, Beschneidung des Militärs) die eine demokratische Öffnung automatisch nach sich ziehen eh schon scharf beobachtet werden. Eine Informierung ist also eigentlich unnütz. Nicht Worte sondern alleine Taten zählen.



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