MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Die Wirtschaft entschied über die Anzahl der angeworbenen Gastarbeiter wie über deren Verteilung innerhalb der Bundesrepublik.

Ursula Mehrländer, Ausländerpolitik im Konflikt, 1978

Moscheebesudelung

„Keinerlei“ extremistischer Hintergrund?

Knapp zwei Wochen, nachdem das im Bau befindliche Anwesen des deutsch-türkischen Kulturvereins, das auch einen Gebetsraum beherbergt, mit Schweineblut beschmutzt wurde, haben nun die Fahnder der Aschaffenburger Kripo die Verantwortlichen ermittelt. Einen rechtsradikalen Hintergrund schließt die Staatsanwaltschaft aus; die bayerische SPD ist empört.

In der Nacht zum 24. Oktober hatten bis dato Unbekannte vier junge Männer aus den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg das Vereinshaus in der Schlesierstraße mit Schweineblut gefüllten Ballons beworfen und Schweineaugen vor dem Anwesen abgelegt. Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Aschaffenburg übernahmen noch am selben Tag die Sachbearbeitung vor Ort, eine Ermittlungskommission wurde eingerichtet.

Nachdem sich, wie vergangenen Donnerstag bereits berichtet, die Kriminalbeamten für einen silberfarbenen VW Bus interessierten, der zur vermeintlichen Tatzeit im Umfeld der Schlesierstraße gesichtet worden war, bekamen die Ermittler den entscheidenden Hinweis aus der Bevölkerung. In der Folge konnte der Fahrzeughalter ermittelt und vernommen werden. Der 24-Jährige aus dem Landkreis Aschaffenburg gestand, dass er drei weitere junge Männer mit seinem VW Bus zum Tatobjekt gefahren hat. Im Fahrzeug befand sich außerdem die Freundin eines der Täter.

Die drei Ballonwerfer seien dann auf Höhe des Vereinsheims aus dem Fahrzeug gestiegen und hätten dabei jeweils einen Plastikeimer mitgeführt. In den Eimern hätten sich sowohl die mit Schweineblut gefüllten Ballons als auch die Schweineaugen befunden. Beides habe einer der Männer, ein 25-Jähriger, der in einem fleischverarbeitenden Betrieb beschäftigt ist, von seiner Arbeitsstelle mitgenommen. Nachdem sie ihre Spuren hinterlassen hatten, hätten sich die Täter wieder nach Hause fahren lassen, so die Einlassungen der bisher Vernommenen.

Keinerlei extremistischen Hintergrund?
Auf Grundlage des Hinweises, der nach der Presseberichterstattung vom vergangenen Donnerstag bei den Ermittlern einging, konnten zwischenzeitlich alle fünf involvierten Personen zweifelsfrei identifiziert werden. Als Motiv führen die Beschuldigten ihr persönliches Unverständnis bezüglich der Baugenehmigung für die muslimische Gebetsstätte an. Von einer pauschalen Fremdenfeindlichkeit distanzieren sich die Beschuldigten, die nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen zudem nicht dem rechten Spektrum zuzurechnen sind.

Die zugehörigen Ermittlungen werden in enger Zusammenarbeit mit der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft geführt. Die zuständige Staatsanwältin sagte, sie sehe trotz der Begründung der Täter „keinerlei“ extremistischen Hintergrund für die Tat. Sie gehe von einer „ganz normalen Sachbeschädigung“ aus. Es habe sich bei dem Gebäude um ein säkulares Kulturzentrum gehandelt. Die Gebetsräume seien ja noch gar nicht in Betrieb gewesen. Und selbst wenn die Moschee bereits genutzt worden wäre, wäre es aus fraglich, ob dies an ihrer Einschätzung der Tat etwas ändern würde.

Als „unsäglich“ und in schlechtester deutscher Justiztradition stehend kritisiert der rechtspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Franz Schindler diese Einschätzung.

„Vielleicht habe die Frau Staatsanwältin nicht genau genug hingesehen! Wenn die Täter schon als Motiv angeben, sie hätten kein Verständnis für die Baugenehmigung für eine muslimische Gebetsstätte und deshalb den Rohbau mit Schweineblut und Schweineaugen besudelt, handele es sich nicht um einen Dummen-Jungen-Streich. Ohne mit Kanonen auf Spatzen schießen zu wollen, dürfe man von der Staatsanwaltschaft bei Vorkommnissen dieser Qualität etwas mehr Sensibilität erwarten“, so Schindler.

Wenn die Besudelung einer in Bau befindlichen Moschee als „ganz normale Sachbeschädigung“ gewertet werde, frage man sich, was eigentlich passieren müsse, damit nach einem extremistischen Hintergrund ermittelt werde.

Auch der Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland, Ali Kizilkaya, zeigte sich „irritiert“ über die Aussagen der Staatsanwältin. Schließlich hätten doch zwei der Tatverdächtigen selbst zugegeben, dass ihre Missbilligung des Moscheebaus das Motiv für ihre Tat gewesen sei. Man dürfe Islamfeindlichkeit nicht verharmlosen, warnte Kizilkaya. Ihm stelle sich die Tat als „sehr durchdacht und nicht spontan“ dar. Eine Behandlung des Falls als normale Sachbeschädigung habe auch keine abschreckende Wirkung. In alle Richtungen müsse die Staatsanwältin ermitteln, forderte er.

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:

19 Kommentare
Diskutieren Sie mit!»

  1. Bogo sagt:

    Klar glauben wir aufs Wort.
    Kein extremistischer Hintergrund. 🙂
    Bei PI werden solche Szenarien Tag für Tag diskutiert und als Waffe im Kampf für „Demokratie“ gegen Moscheen vorgeschlagen.
    Nach Sarrazin wundern mich solche Aussagen eigentlich nicht mehr und es würde mich auch nicht wundern, wenn die Untersuchungen wegen Volksverhetzung gegen ihn schon eingestellt sind.
    Wahrscheinlich habe ich es nicht mitbekommen, trotz täglichen durchstöberns der Presse.
    Allgemein werden islamfeindliche Aggitationen gern unter Meinungsfreiheit verbucht, vielleicht waren die Würfe mit Schweineblut auch eine Art der Meinungsäußerung.

  2. Boli sagt:

    Also unter extremistisch verstehe ich schon etwas anderes. Gut die Aussage anhand von Blutbeuteln und den Augen zu sagen „wir wollen euch hier nicht“ mag stimmen aber es ist trotzdem sonst niemand zu Schaden gekommen und ein Selbstmordattentäter hat sich auch nicht in die Luft gesprengt. Das würde ich dann zum Extremismus rechnen.
    Aber sicher ist auch das solche und schlimmere Vorfälle umso stärker kommen werden je mehr Muslime nach vorne treten wollen. Die verantwortlichen Geistlichen im Islam haben aber im Namen ihrer Religion oft wortlos jeden Schindluder zugelassen, haben alles laufen lassen und am Schlimmsten es letztendlich zugelassen, das diese Religion so Tief gefallen ist, das jetzt die Retourkutsche aus allen Ecken und Enden kommt.

    Der rechtsradikale Skinhead ist hier sogar denke ich überhaupt nicht relevant wie man beispielsweise an der Zusammensetzung von Pax Europa sehen kann.

  3. Es ist schlicht schrecklich, was heute von der Justiz unter den Schutz der Meinungsfreiheit gestellt wird.
    Selbstverständlich muß die Meinungsfreiheit zunächst sehr weit verstanden werden. Es ist aber nicht mehr akzeptabel, wenn Abwertung, Kränkung und Ausgrenzung betrieben werden.
    Möglicherweise ist diese Tat tatsächlich nicht als extremistisch zu verstehen; dann wäre der dahinterstehende Fremdenhaß und Rassismus wohl als normal und gesellschaftlich gewollt anzusehen.

  4. BiKer sagt:

    hallo boli,

    unglaublich ihre logik, die ich gerne auseinandernehme. dafür müssten sie aber bitte mal näher ausführen, was sie mit der folgenden aussage meinen: „Aber sicher ist auch das solche und schlimmere Vorfälle umso stärker kommen werden je mehr Muslime nach vorne treten wollen.“?

    1. was meinen sie mir „nach vorne treten“ (wie tritt man nach vorne, womit, was muss man dafür tun?) und
    2. in diesem zusammenhang wissen sie, dass solche fälle umso stärker vorkommen werden!? woher?
    3. sind die hier betroffennen muslime in aschaffenburg auch „nach vorne getreten“?

    den rest – unglaublicher, nehmen wir auch noch auseinander. aber immer der reihe nach. es wird nämlich mal zeit, dass wir hier endlich einmal erfahren, was sie antreibt.

    eine dringende bitte: holen sie bitte nicht um 70 ecken aus, um meinen fragen zu umgehen. daher habe ich auch nur einen einzigen aspekt ihres unglaublichen kommentars aufgegriffen, um es stück für stück abzuarbeiten. sonst kommen wir nicht weit und das wollen sie doch nicht.

  5. Markus Hill sagt:

    Aus anderen Beiträgen habe ich dass Gefühl gewonnen, dass Sie es ja nicht unbedingt böse meinen.:-)
    ABER:
    „Es ist schlicht schrecklich, was heute von Andreas Scholz nicht unter den Schutz der Meinungsfreiheit gestellt werden soll“ (leichte Abwandlung).
    Mehrere Dumpfbacken mögen keine Moschee uns schmieren da mit Blut etc. herum. Durchaus eine Form des Protests, die man aber eigentlich mehr unter dem Aspekt der Sachbeschädigung sehen sollte. Natürlich ist das kein Stil für eine sachlliche Auseinandersetzung. Der rechte Hintergrund scheint wohl ausgeschlossen. Diese Phantasien über das Einverständnis oder die Wünsche der Gesellschaft empfinde ich als absolut unverständlich. Wäre dem so, dann würden viel mehr solcher Aktionen stattfinden. Haben Sie irgendwelche „Hassvorstellungen“ über die Phantasien Ihrer Landsleute??? Solche Vermutungen in Pauschalisierungform sind genauso daneben wie „alle Türken sind so“, „alle Deutschen sind so“ etc. (Ihre Wortwahl diesbezüglich passt zu Ihrer oft angeführten „Rassismusphilie“. Ich frage mich, was diese ständige Schubladensortierung soll – differenzierter wäre es zu sagen, dass es bestimmte Gruppierungen in der deutschen Gesellschaft gibt, die vielleicht Freude über solche dämlichen Schmieraktionen empfinden. Lassen Sie es doch meinetwegen eine extreme primitive Form von Meinungsäusserung dieser Leute sein – unangemessen, unpassend und schlechter Stil. ABER: Meinungsfreiheit gilt, auch wenn IHNEN und mir die Schmierenmeinungsäusserung nicht gefallen mag!:-)
    PS: „Abwertung, Kränkung und Ausgrenzung“. Das sind zum einen sehr subjektiv empfundene Kategorien, zum anderen lassen diese Kategorien sehr oft im normalen Kommunikationsprozess nicht vermeiden. Genauso wie Missverständnisse, Verdächtigungen, Vermutungen. Da sollte man vielleicht manchmal einfach einen kühlen Kopf bewahren und nicht immer so „eine Welle“ produzieren.
    Beispiel: Vielleicht fühlen sich viele Deutsche gekränkt, weil viele Ausländer in der x-Generation die Landessprache nicht gelernt haben? (Ausdruck von mangelnder Wertschätzung für das Gastland?) Fühlen sich viele Deutsche ausgegrenzt, weil in Stadtteilen ihren Landes kein oder kaum noch Deutsch gesprochen wird?
    Fühlen viele Deutsche oder erfolgreiche Asiaten Ihre Ideale von Bildung abgewertet, weil ein bestimmter Anteil von Migrantenkindern durch schlechte Erziehung und schlechtes Vorbild durch das Elternhaus den Klassenschnitt bzw. das allgemeine Lernniveau senken?
    Sie sehen, jetzt könnte ich hier auch drei oder mehr Beispiele anführen, wo dann Migranten sich gekränkt, ausgegrenzt oder abgewertet fühlen. Meiner Ansicht nach führt das in der Diskussion kaum weiter. Im Zweifelsfall ist ein „Immunisierungstool“ gegen Kritik. Wenn ich immer diese sehr subjektiven, unscharfen Kategorien einführe, dann mache ich nur Zuschreibungen und verteile Label, ohne mich auf die inhaltlichen Punkte von Meinungsäusserungen (Kritik – berechtigte und unberechtigte – man muss sich ja nicht jeden Schuh anziehen!) einzulassen. Die gleiche, primitive „Abwehrtaktik“ hat man auch oft bei der konstruktiven Sarrazin-Debatte gesehen. Betroffen und beleidigt sein ist nichts Schlimmes, gehört wohl zum normalen Kommunikationsprozess. Natürlich ist es schöner, angenehmer und konstruktiver, wenn man NICHT beleidigt, beschimpft oder stigmatisiert (auch im Sinne Ihres „Rassismuslabel-verteilen“ an Andersdenkende gemeint.:-).

  6. NDM sagt:

    „Die zuständige Staatsanwältin sagte, sie sehe trotz der Begründung der Täter “keinerlei” extremistischen Hintergrund für die Tat. Sie gehe von einer “ganz normalen Sachbeschädigung” aus. Es habe sich bei dem Gebäude um ein säkulares Kulturzentrum gehandelt. Die Gebetsräume seien ja noch gar nicht in Betrieb gewesen.“

    Tolle Begründung.
    Das heißt konsequent zuendegedacht…?

    Wenn eine Synagoge noch nicht ganz fertig gebaut ist, ist sie säkular? Darf man sie dann mit Davidsternen und Sprüchen bemalen, sowie mit Schweineblut und Schweineaugen besudeln? Und wenn ein Jude daran vorbeigeht, soll er sich nicht so anstellen? Ist ja schließlich nicht gegen ein jüdisches Gebäude, sondern gegen ein Säkulares – war ja noch nicht fertig.

    Herr, wirf Hirn vom Himmel! *bet*

    Man kann nicht mit Moslems bzw. den Islam so umgehen, wie mit Juden bzw. dem Judentum in der Vor(!)-Nazizeit, nur weil bis heute keine Moslems in den KZs waren. Aus der Geschichte sollte man schon etwas mehr lernen können, als „Okay, Juden diskriminieren wir nicht mehr“

  7. Boli sagt:

    @Biker

    Das ist einfach!

    1. Schlicht verstärkt öffentliche Präsenz zeigen wobei die negativen Dinge immer stärker Bewertet werden als Positive.
    2. Mitten aus der Gesellschaft. Es werden Menschen sein von denen man nie dachte sie könnten so etwas tun. Wie eine Autobombe ohne Möglichkeit der Zuordnung oder Berechenbarkeit.
    3. Kommt darauf an was sie eröffnen wollten. Vielleicht gab es ja im Vorfeld schon Ärger? Es gälte also nach zu prüfen welche Sorte Muslime diese Moschee eröffnen möchten.

    Was ist unglaublich? Todesdrohungen und das sogar in Deutschland gegen Menschen die den Islam verlassen wollen, Steinigungen?, Hassprediger, Verschleierungen die als Islamisch propagiert werden und dies nach einem Urteil eines wichtigen Geistlichen in Ägypten gar nicht sind?, Folter und Mord an Andersgläubigen in diversen islamischen Ländern? Muslime die unislamisch gekleidete Frauen in Europa vergewaltigen weil sie ja selber schuld sind da sie sich nicht brav und züchtig gekleidet haben. Nachweislich vorhandene Imame in Europa die die Vergewaltigungen sogar befürworten!! Priester und andere Christen und Andersgläubige die in diversen europäischen Ländern mit Gewalt aus Stadtvierteln vertrieben werden!! Jüdische Mitmenschen die zur Zeit in Antwerpen auf offener Straße von Muslimen gegängelt werden und nahegelegt wird die Stadt bzw. das Viertel zu verlassen!! GEHTS NOCH?? DAS finde ich alles unglaublich und zutiefst empörend!!

    Nur mal ein Beispiel:
    http://www.wir-sind-kirche.de/fulda-hanau/Christen_in_Tuerkei_resignieren.htm

    Und diese Dinge bekommen die Muslime in Europa mehr und mehr als Retourkutsche zurück.

    @NDM

    So lange ein Gebäude das für geistliche Zwecke gedacht ist noch nicht geweiht ist, ist es säkular oder auch als Profanbau zu sehen.

  8. BiKer sagt:

    zu 1.: öffentliche präsenz zeigen wird ihrer antwort nach also dazu führen, dass die gesellschaft gegenüber muslimen gewalttätig wird. da bleibt den muslimen also nichts anderes übrig als sich zurückzuziehen: keine moscheebauten, sich nicht als muslime zu erkennen geben (kleidung, verhalten etc.).

    zu 2.: sie wissen es also nicht. ihre meinung entspricht nicht die meiner bescheidenen. und nu?

    zu 3. sie wissen also nichts. sie wissen nicht einmal, dass die gemeinde eine moschee eröffnen wollte obwohl das oben steht und wollen aber gleich vermuten, ob es nicht möglicherweise im vorfeld probleme gab. die staatsanwaltschaft hat die motive der täter doch mitgeteilt.

    um beim thema zu bleiben, erspare ich mir weitere ausführungen zu ihren ergreifenden plädoyer über böse muslime, die geeignet ist dazu beizutragen, dass labile menschen wie eine unberechenbare autobombe explodieren.

    eine nachfrage zu 1.: stimmen sie meiner schlussfolgerung zu und wenn ja, ist das die einzige lösung, die die freiheitlich demokratischen grundordnung hergibt? wenn nein, bitte ich um ihre lösung.

  9. Boli sagt:

    Zu 1. Nun ich denke 50 Jahre nach dem 2. Weltkrieg hat auch niemand mehr geglaubt das so etwas wie im ehemaligen Jugoslawien überhaupt noch einmal passieren könnte oder??!!
    Zu 2. Wer kann das auch wissen. Ich glaube jedoch zu behaupten ein gewissen Gespür für den gesellschaftlichen Zustand zu haben. Und glauben Sie mir, je schlechter es den Menschen geht desto größer ist die Wahrscheinlichkeit das Gewalt generell zunimmt.
    Zu 3. Gut, ok es bezeichnet sich als „Deutsch-Türkischer Kulturverein“, was das auch immer heißt. Nur was hat in einem Kulturverein ein Gebetsraum zu suchen? Mir ist nichts bekannt das dies bei Deutsch-Spanischen, Deutsch-Amerikanischen vorhanden ist und auch bei uns im Deutsch-Griechischen Verein gibt es keinen Griechisch-orthodoxen Gebetsraum. Die Kirche wird zwar ab und an erwähnt im Infobrief aber wir lassen die Kirche eben auch im Dorf.
    Also was soll das dann?? Es ist durchaus möglich das sich Anwohner etc. getäuscht fühlten weil dies eventuell zuvor gar nicht für die Bebauung erwähnt oder vorgesehen war. Nur hier müsste eine Bitte an die Redaktion erfolgen die Bauherren einfach mal besser zu beleuchten und vor allem die Vorgeschichte ebenfalls mit ein zu blenden damit man mehr weiß und zielgerichteter Diskutieren kann. Sonst ist vieles bloß Mutmaßung.
    Und laut den Ergebnissen der Ermittler waren die Täter zuvor in keinster weiße in rechten Kreisen aufgetaucht. Sie haben eben ganz spezifisch etwas gegen Muslime würde ich sagen. Und ich habe es doch oben schon erwähnt. Der Zustand und die Rechte oder die Rechtlosigkeit von Christen im Ausland insbesondere in islamischen Ländern wird von Islamkritikern scharf beobachtet und fließt nicht selten stark mit ein beim Verhalten gegenüber Muslimen. Erst wenn sich im Islam was umfassendes zu Besseren tut wird sich das Verhältnis der Menschen zu dieser Religion und denen die sie praktizieren wesentlich ändern.
    In Deutschland machen sich die Menschen sorgen bei mehreren Millionen Muslimen im Land, das Gleiche passiert in Ländern wie der Türkei umgekehrt bei einem Bevölkerungsanteil von 0,1 %.
    Also wer ist hier dann eigentlich paranoider in seinem Verhalten??
    Ja und lieber Biker, vor ein paar Tagen mussten in der JVA Bremen zwei Muslime aus Sicherheitsgründen verlegt werden, weil ihre lieben Glaubensbrüder sie wohl liebevoll streicheln wollten da sie sich für den christlichen Glauben interessiert hatten. Ein Religion ist so friedlich wie ihre Anhänger sich geben!! Und demensprechen ist das Vertrauen oder Misstrauen groß. Oder haben Sie schon davon gehört das man in Deutschland Buddhisten verfolgt?? Sie müssen sich fragen lassen, wieso NICHT? Die Antwort denke ich können Sie sich selbst geben wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind!!

  10. lap sagt:

    Hallo Boli,
    Wenn ich deine Kommentare lese, spüre ich ein Hass gegenüber der Lebenseinstellung der Muslimen. Ein Hass, den du gern durch Gewalt äussern willst. Von mir aus kannst jede dir frende Lebensart und -Weise hassen und davon Abstand nehmen. Es juckt letztendlich keinen.
    Was du aber sagst, deutet deutlich auf Gewaltbereitschaft gegen über anders Denkenden. Ich frage mich nun würdest es allein tun und wartest du auf die gute Gelgenheit. Am liebsten in der Gruppe und gegen eine Minderheit, die von vornherein keine Chance hat. Na mal schauen…..man schaut, fühlt, denkt und auch agiert oder reagiert……Es ist schon gut, dass man weiss, wie deine gleichere ticken und die Geschichte liefert schon eine Vorlage. Das wird aber nicht noch mal passieren .
    Erstaunlich und traurisch ist , dass du deine Energie für so ein Thema vergeudet. Deutschland hat genug andere Probleme: Korruption, Ausbeutung, Misswirtschaft, Manipolation, Verdummung, Glabalisierung die Liste ist unendlich.
    Nein die anderen sind schuldig..die fremden, die Minderheit. ..die kann man als Sündenbock für die aktuellen Problem in Deutschland. Das Denkmuster kennen wir aber schon; verdringen, wegschauen und nich Wahrnehmen wollen.
    Ausländer sind schlecht…die wollen sich nicht integrieren.
    Die integrierten ausländer sind schlecht die klauen unsere Jobs.
    na was jetzt dumm bleiben und als solche bezeichnet werden oder sich nach vor tretten. Dann aber mit Neid rechnen Mister Boli.
    Die Ausländer klauen unsere Frauen…was für ein lächerlicher Ausdruck…Seit wann lassen sich Frauen klauen???
    Mir geht es weder um Religion noch um Integration…..Es geht darum die eigene Energie für das Wesentliche einzusetzen..Na Mister Boli nicht wegschauen


Seite 1/212»

Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...