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Es waren vor allem die übrig gebliebenen einheimischen Geringqualifizierten, die die Gastarbeiter als ungeliebte Konkurrenten empfanden.

Stefan Luft, Staat und Migration, 2009

Türkische Presse Türkei

08.11.2009 – Türkei, Iran, EU

Die türkische Presse berichtet heute unter anderem über die Eröffnungsrede von Staatspräsident Abdullah Gül bei der Versammlung der ISEDAK sowie über die Äußerungen des Staatssekretärs der spanischen Regierung Diego Lopez Garrido zur EU-Mitgliedschaft der Türkei.

VONTRT

DATUM8. November 2009

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Energiekonsum in Behaglichkeit
Yeni Safak schreibt unter der Schlagzeile „Energiekonsum in Behaglichkeit“, Staatspräsident Abdullah Gül habe bei der Eröffnung der 25. Versammlung des ständigen Komitees für wirtschaftliche und kommerzielle Zusammenarbeit, kurz ISEDAK, daran erinnert, dass 22 der 49 der unterentwickelten Länder islamische seien. Das vorrangige Ziel müsse die Verringerung dieser Zahl und die Zahl der Armen in den Mitgliedsländern sein. Außerdem forderte Gül von den islamischen Ländern mehr Unterstützung für die Türkische Republik Nordzypern.

Türkei als Formel für das Iran-Problem
In Haber Türk lesen wir unter der Schlagzeile „Türkei als Formel für das Iran-Problem“, die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) habe vorgeschlagen, dass die Türkei eine Brückenfunktion zwischen dem Iran und den fünf UN-Vetomächten und Deutschland bei der Belieferung Teherans mit angereichertem Uran einnehmen soll. Im Zeitungsartikel heißt es, der Präsident der Internationalen Atomenergiebehörde Mohammad El Baradei habe in seiner neuen Formel die Türkei als Verhandlungspartner zwischen dem Iran und den ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats, die USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und China sowie Deutschland vorgeschlagen.

Vatan schreibt dazu unter der Schlagzeile „Der Iran soll das Uran der Türkei geben“, der Präsident der IAEA Mohammad El Baradei habe im Vorfeld der Türkei-Reise des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmedinedschad gesagt, der Iran solle das angereicherte Uran an die Türkei geben und die Türkei könne unter IAEA-Beobachtung das Uran aufbewahren.

EU-Beitrittsverhandlungen
Milliyet schreibt, Spanien, das im Januar 2010 die EU-Ratspräsidentschaft antreten wird, werde neue Kapitel bei den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei eröffnen. Der Staatssekretär der spanischen Regierung zuständig für EU-Beziehungen, Diego Lopez Garrido habe gesagt, Spanien werde mit Antritt der EU-Ratspräsidentschaft bei den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei neue Kapitel eröffnen.

Zaman meldet, der Ausbau des türkisch-spanischen Handelsvolumens auf über sechs Milliarden Euro habe das Interesse der spanischen Banken an der Türkei geweckt. Die drittgrößte Bank Spaniens „La Caixa“, die über 200 institutionelle Kunden im Rahmen der Handelsbeziehungen mit der Türkei betreue, werde in Istanbul eine Vertretung eröffnen. Nach Angaben des Vizepräsidenten und Exekutivdirektors der Bank, Ignacio Alvarez Rendueles werde das Büro in Istanbul im Rahmen eines internationalen Wachstums eröffnet. Makroökonomische Daten wurden mittelfristig auf gute Erwartungen für die türkische Wirtschaft deuten.

Zitrusfrüchte
In Vatan lesen wir um den globalen Anteil der Zitrusfrüchte der Türkei zu erhöhen, werde der Werbefilm mit Tarkan am 12. November in Russland auf Sendung gehen. Im Rahmen der Werbekampagne sollen in Moskau und St. Petersburg 80 Werbetafel, 66 öffentliche Verkehrmittel und 12 russische Zeitschriften dem russischen Volk präsentiert werden.

Bau der mordernsten Moschee
Yeni Safak schreibt, der Grundstein für den Bau der mordernsten Moschee und des Kulturzentrums Europas sei gestern in Köln gelegt worden. Staatsminister Faruk Celik habe bei der feierlichen Grundsteinlegung der Moschee teilgenommen.

Hinweis: Die “Türkische Presse Türkei” (Türkeiausgaben türkischer Tageszeitungen) wird von der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und von der MiGAZIN-Redaktion unverändert übernommen.

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