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Migration und Integration in Deutschland

Wenn mir etwas Sorge macht, dann nicht Sarrazins Buch, das ich für das absurde Ergebnis eines Hobby-Darwins halte. Viel mehr Sorge macht mir, dass dieser Rückgriff auf die Eugenik in unserem Land gar nicht mehr auffällt, ja mehr noch: als »notwendiger Tabubruch« frenetisch gefeiert wird.

Sigmar Gabriel (SPD-Chef), Die Zeit, 16.09.2010

Martin Neumeyer

Sarrazins und ehrliche Debatte

Der bayerische Integrationsbeauftragte Martin Neumeyer (CSU) bedauert die Wortwahl Sarrazins, betont aber die Notwendigkeit einer Debatte über Integrationsverweigerer. Gleichzeitig schulde man aber der großen Mehrheit der gut integrierten Migranten eine ehrliche Debatte.

Im Gespräch mit der Frankenpost bedauert der bayerische Integrationsbeauftragte Martin Neumeyer (CSU) die Wortwahl Sarrazins. Die Formulierungen Sarrazins von den „Kopftuchmädchen“ sei eine „verletzende, die Betroffenen entmenschlichende Sprache.“ Damit habe Sarrazin seiner eigentlichen Kernbotschaft, dass ein Teil der bei uns lebenden Migranten weder integrationsfähig noch integrationswillig sei, „einen Bärendienst erwiesen“. Solche Äußerungen seien „in ihrer Vereinfachung schlicht dumm, weil sie den Angesprochenen eine bequeme Opferrolle ermöglichen“.

Genauso schulde man aber auch der großen Mehrheit der bereits gut integrierten Migranten eine ehrliche Debatte, die sonst in Mithaftung genommen werde.

Dennoch sei die Debatte, die Sarrazin angestoßen habe, richtig und wichtig. Es sei eine Notwendigkeit, die im Alltag unübersehbare Integrationsverweigerung bestimmter Gruppen konkret zu benennen und zu diskutieren. Sonst werde sie von rechten Rattenfängern erzwungen und dominiert.

Neumeyer sei der Überzeugung, dass Migration und Integration notwendig seien, wolle man die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft bewahren. Der Erfolg hänge aber auch davon ab, dass die Bevölkerung dieses Projekt mittrage. Daher wolle Neumeyer weite Teile der Bevölkerung einbinden und für das Thema sensibilisieren.

Integration betreffe nicht nur die muslimische Bevölkerungsgruppe. Hier gelte es, jeden Zuwandererkreis – beispielsweise Russlanddeutsche – anzusprechen, was letztlich auch im Sicherheitsinteresse der Mehrheitsbevölkerung liege. Problemen könnte über bessere Bildung und daraus resultierende Ausbildungs- und Berufschancen ebenso wie durch weniger Ausgrenzung entgegengewirkt werden. Mit Verbänden oder Vereinigungen sei das aber nicht zu erreichen. Dort werde das Verschiedensein, das Anderssein zementiert. Das sei nicht zielführend.

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11 Kommentare
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  1. Markus Hill sagt:

    „Problemen könnte über bessere Bildung und daraus resultierende Ausbildungs- und Berufschancen ebenso wie durch weniger Ausgrenzung entgegengewirkt werden. Mit Verbänden oder Vereinigungen sei das aber nicht zu erreichen. Dort werde das Verschiedensein, das Anderssein zementiert. Das sei nicht zielführend.“
    Ein Gedanke, der sich aufdrängen kann. Ob mit Absicht oder nicht, die Aussenwirkung erweckt diesen Eindruck. Andererseits muss manwohl zunächst mit dem Ansprechpartner diskutieren, der da ist. Natürlich vertreten die Verbände/Verbände grosse Teil der „Problemgruppen“, man macht das vielleicht manchmal auch den „Bock zum Gärtner“, wenn man von der Verbands- und Vereinsseite eine kompromisslose Lösungsorientierung fordert. Vielleicht ist man zu naiv auf deutsche Seite. Vielleicht stösst man mit einer Konfrontationshaltung bzw. einer Ignoranz von diesen den konstruktiven Vertreteren in der türkischen Community vor den Kopf. Mein Eindruck ist – auch durch die Sarrazin-Debatte – dass die Regierung (Länder etc.) in Zukunft einfach härtere Vorgaben machen werden, die mit oder ohne Verbände/Vereine „durchgezogen“ werden. Einerseits ist das zu bedauern, andererseits wurde wohl zu lange Zeit versucht, auf Zeit zu spielen und die Dinge „auszusitzen“. („Partizipationsdiskussionen“ etc. war wohl für Verbände/Verbände wichtiger, als die „Problem-Eltern“ bei der eigenen Klientel für ihre Kinder in die Pflicht zu nehmen).
    Wie dem auch sei, der „Migrationszug“ nimmt jetzt zumindest einmal wieder eine schnellere Fahrt auf.:-)
    PS: Lob an migazin.de – zumindest einmal eine unpopuläre Stimme (CSU sind da eher als Hardliner in der Diskussion verschrien!) darzustellen. Muss ja nicht alles stimmen, aber sprechen kann man über einzelne Punkte.:-)

  2. Boli sagt:

    Genauso schulde man aber auch der großen Mehrheit der bereits gut integrierten Migranten eine ehrliche Debatte, die sonst in Mithaftung genommen werde.

    Diese Migranten sollten eventuell einen eigenen Großverband und zwar VOLLKOMMEN OHNE ethnische Dominanz gründen um als eigenständige Gruppe in der Lage zu sein, sich unberechtigte Vorwürfe der Gesellschaft stellen zu können UND GLEICHZEITIG sich die zur Brust zu nehmen die sie mit ihrem Verhalten mit nach unten reissen. Das würde die Streit- und Diskussionskultur innerhalb der Migrantencommunities fast zwangsläufig in Fahrt bringen, weil dann die Migranten welche sich wie Sau benehmen nicht mehr einfach hinstellen können und sagen „die bösen Deutschen“ hacken auf uns ein. Nein, der Druck muss auch durch Migranten selbst auf diese Leute ausgeübt werden. Nur so bleibt die ganze Sache ehrlich und sauber.
    Ein gutes Beispiel was Akzeptanz und Toleranz in der Gesellschaft wie ein Pendel von oben nach unten ausschlagen lässt ist zur Zeit die Niederlande wo jetzt neben den Städten Gouda, Roermond auch noch Oosterhout von marodierenden jugendlichen Marrokanern die willkürlich Brandanschläge und offene Gewalt ausüben heimgesucht wird. Das hat laut einer Umfrage dazu geführt das nur noch jeder 5. ethnische Niederländer Marrokaner überhaupt noch im Land als Mitmenschen haben möchte.
    Es ist also HÖCHSTE EILE geboten für die integrierten Migranten sich bundesweit, religionsunabhängig und ethnisch-national unabhängig zu organisieren um mit ihrem Standpunkt in der Debatte wichtige korrigierende Impulse zu geben, damit die negative Pauschalisierung sich nicht vollends Bahn bricht.

  3. Eyüp Ö. sagt:

    „Das hat laut einer Umfrage dazu geführt das nur noch jeder 5. ethnische Niederländer Marrokaner überhaupt noch im Land als Mitmenschen haben möchte.“

    Jeder fünfte nur? Ist doch gut! Schau dir das mal an:
    http://medpsy.uniklinikum-leipzig.de/pdf/rechtsextremismus_230605.pdf
    Darin geht es um Deutschland und man sollte doch erst einmal seine eigenen probleme lösen bevor man auf andere zeigt! So auf die typische art „die sind schlimm, nicht wir“.

  4. Markus Hill sagt:

    Das war, so glaube ich, mit dem Statement von oben nicht gemeint. BOLI hat meiner Ansicht nach dargestellt, warum die meisten Niederländer „sauer“ auf diese Leute sind und dieses Gefühl dann auch auf alle die überstrahlt, die eigentlich nichts mit diesen „Gastrecht-Missbrauchern“ zu tun haben. Die Niederländer sind wohl sehr ungehalten und haben das Gefühl, dass Ihnen die Migranten auf dem „Kopf herumtanzen“. Dort wird das wohl mittlerweile (die Ausmasse sind wohl nicht, oder zum grossen Teil – z. B. Duisburg-Marxloh, mit Deutschland vergleichbar) durch solche Umfragen oder durch die Popularität von rechtspopulistischen Parteien offensichtlich. Ich vermute auch, dass BOLI sich nicht für die Gefühle und Empörung der Niederländer verantwortlich fühlt oder sich berufen sieht, diese zu entschuldigen. In den Niederlanden herrscht Meinungsfreiheit und die Gefühle von deren Bürgern lassen sich schwer aus Deutschland steuern. Auch deren Reaktion auf die Missstände erscheint mir zunächst einmal als eine inner Angelegenheit der Niederländer, die man dann als Nichtbetroffener schwer als „nicht sachgemäss“ oder „unpassend“, „wir in Deutschland sind da wenigstens neutraler und vernünftiger“, verurteilen kann. Emition ist halt nicht Ratio. (Genausowenig wie ein Einfluss auf die weitgehend zustimmende Resonanz auf Sarrazin in Deutschland von den Niederlanden beeinflusst werden kann, da geht es dann mehr um die Gefühle/Befindlichkeiten der Mehrheitsgesellschaft in Deutschland).
    Es geht wohl mehr darum, dass man in Deutschland mit den Migranten den Dialog und Kooperation sucht, die wie viele Deutschen noch daran glauben, dass man gut miteinander zusammen leben kann:
    „Diese Migranten sollten eventuell einen eigenen Großverband und zwar VOLLKOMMEN OHNE ethnische Dominanz gründen um als eigenständige Gruppe in der Lage zu sein, sich unberechtigte Vorwürfe der Gesellschaft stellen zu können UND GLEICHZEITIG sich die zur Brust zu nehmen die sie mit ihrem Verhalten mit nach unten reissen.“
    Ich könnte mir vorstellen, dass das in die Richtung gehen könnte, wie das Projekt von diesem Deutsch-Rumänen:
    http://www.welt.de/die-welt/politik/article4917470/Vielleicht-sind-wir-in-vier-Jahren-eine-politische-Kraft.html
    Zitat:
    „Vielleicht sind wir in vier Jahren eine politische Kraft, vielleicht haben aber bis dahin die Etablierten unsere Ideen übernommen und umgesetzt. Dann wären wir wieder von der Bildfläche verschwunden. Ausnahmsweise sagen wir daher: Politische Plagiate auf unsere Kosten und aus unserer Brainstorming-Fabrik sind explizit erwünscht.“
    Hier werden wohl Migratenintressen auch formuliert, es erscheint aber als Versuch/Projekt mehr konstruktiv als spaltend für die Gesellschaft.

  5. Boli sagt:

    @Hill

    Nee, die Niederländer habe ich eigentlich nur deswegen mit reingenommen da dieses Land ja jahrelang als Land der Toleranz par excelance verstanden wurde. Ich habe also nur aufgezeigt wie schnell sich so etwas auch wieder ändern kann, siehe Wilders Partei mit über 15 % Wählern. Im Prinzip wollte ich nur darauf hinweisen, das es bei uns auch dazu kommen könnte, sollte es zu ähnlichen Unruhen wie in den Niederlanden, Belgien und Frankreich kommen.

  6. Markus Hill sagt:

    Hm, ich glaube, dass ich den Haupteil richtig verstanden habe. Sie sind aber der Autor der Zeilen, da haben Sie natürlich Recht mit dem, was Sie gemeint haben wollen (wie es ankommt, kann man oft schlecht steuern:-).
    Da liegen wir auch nicht auseinander. Das mit der Toleranz stimmt und ich habe vielleicht etwas stärker herausgearbeitet (widerspricht Ihrer Aussage nicht total, vielleicht stimmen Stimmen Sie mir in Teilen zu), dass sich da langsam etwas sehr Unangenehmes in Holland aufgebaut hat, dem man sehr Emotional betrachten kann. So wie das Sarrazin-Interview in Deutschland Zustimmung, Ablehnung und „Empörte“/“Beleidigt“ produziert hat, haben die Zustände dort eine grosse Anti-Migranten-Bewegung gefördert. Rechtspopulistische (siehe auch Europaparlament) Parteien werden Stimmzuwächse erzielen. Die Gefahr sehe ich in Deutschland – auch aufgrund der neuen, harten Debatte, gerade um Inhalte (Dinge werden ungeschminkt benannt etc.) – aktuell weniger, da in die Thematik eine gewisse Dynamik gekommen ist. Man spricht und streitet miteinander, zugegebenermassen nicht immer in einem angemessenen Ton.
    Sie haben einen konstruktiven Vorschlag gemacht (die Initiative des Deutsch-Rumänen geht entfernt in diese Richtung) und ich wollte Sie insofern in Ihren Aussagen unterstützen, dass man noch ein paar Takte zu Ihren Inhalten sagt, anstatt durch die kleine „Vorwurfsargumentation“ von EYÜP Ö. den interessanten Gedanken von Ihnen nur im Vorwurf „versanden“ zu lassen. Natürlich wäre es schön, wenn sich andere Migrantengruppen, keine reine „Türken-Lobby“, stärker in die Sachdiskussion einmischen würden. Entschuldigen Sie, dass ich da etwas länger ausgeholt habe. Vielleicht habe ich Sie ja doch nicht völlig falsch verstanden.:-)

  7. Erkan sagt:

    Boli

    „Nee, die Niederländer habe ich eigentlich nur deswegen mit reingenommen da dieses Land ja jahrelang als Land der Toleranz par excelance verstanden wurde. Ich habe also nur aufgezeigt wie schnell sich so etwas auch wieder ändern kann, siehe Wilders Partei mit über 15 % Wählern. Im Prinzip wollte ich nur darauf hinweisen, das es bei uns auch dazu kommen könnte, sollte es zu ähnlichen Unruhen wie in den Niederlanden, Belgien und Frankreich kommen.“

    15% und was denkst du dann, was passieren würde. meiner meinung nach nichts besonderes.
    Deutschland ist eine gestärkte Demokratie, die auch mit solchen Missständen fertigwerden wird.
    Nicht wahr Markus?
    Gruß
    Erkan

  8. Markus Hill sagt:

    Richtig. Zur Zeit soll es einem Finanzier der NPD gesundheitlich sehr schlecht gehen. Die Wahlergebnisse rechtsradikaler Parteien (NPD, DVU etc.) sind „kümmerlich“, eher im Rücklauf. In der Migrationsdebatte spielen diese Gruppen schon lange keine Rolle mehr. Der Koch-Wahlkampf in Hessen (Ausländerkriminalität als Thema etc) war ebenso ein Beispiel dafür, dass die Leute in diesem Land schon gute Demokraten sind und Hetzpropaganda von Sachthemen unterscheiden können. Das heisst auch, dass Sachfragen im Migrationsbereich jetzt wohl in Zukunft (siehe auch Kritik-/Empörungsdebatte „Sarrazin“) auch etwas kritischer und „härter“ diskutiert werden. Auch die derzeitige Regierungsmannschaft würde ich nicht dem Lager der Rechtsradikalen zusortieren, im Gegenteil, die sind auch an einer langfristigen, konstruktiven Integrationspolitik orientiert. Ich rede hier auch von der Denkrichtung „Laschet“ in der CDU.
    Wahrscheinlich wird es sich in die Richtung entwickeln, dass viele Punkte vielleicht nicht unbedingt Anklang bei manchen Teilen von Migrantengruppen finden werden. (Ist auch nicht zwingend, zunächst einmal haben die Wähler da bestimmte Vorstellungen durch die Wahl zum Ausdruck gebracht, indirekt – beim Wahlkampf hat das Migrationsthema/Rechtsradikalismus kaum eine Rolle gespielt).
    Kurz gesagt: Ja, es geht jetzt in eine konstruktive Richtung und den NPDs dieser Welt laufen erfreulicherweise schon seit langer Zeit die Leute weg.:-)
    Zusätzlich sehe ich ja die Tendendenz dass es da mittlerweile (neben dem üblichem „Verbandsinteressen-Lärm“ seitens TGD etc., verhallt oft im „Off“) sich auch so etwas wie eine „Brücke“ zwischen vielen erfolgreich intergrierten Migranten und Deutschen gibt. Die Lager scheinen sich in Teilen aufzulösen. Vielleicht dauert es halt noch eine Genenation.

  9. Markus Hill sagt:

    PS: In der Tat, Deutschland ist eine gestärkte Demokratie. Allein die Tatsache, dass trotz der nicht zu leugnenden fatalen Missstände in der Migrationspolitik rechtsradikale Parteien immer einen sehr schweren Stand hatten, spricht dafür. Ausnahme sind seit der Wiedervereinigung die neuen Bundesländer, das ist ein „Knochen“ an der die bundesrepublikanische Gesellschaft wohl noch längere Zeit zu „knabbern“ hat. Selbst diese haben z. B. durch das Erstarken von DIE LINKE (übrigens auch in Teilen unter Verdacht „Linkextremismus“ stehend, auch nicht zu „beschönigen“) langsam ein Gegenwicht an den Rändern der Parteienlandschaft erhalten.

  10. Boli sagt:

    ÄHHH, 15 % Stimmen (Niederlande) aus dem Stand ohne große politische Parteientradition ala SPD ist schon ein Zeichen das sich etwas ändert. Die Grünen gibt es in Deutschland und Europa nun fast 30 Jahre und sie haben es bis heute noch nicht geschafft auf so ein Ergebnis zu kommen. Die SPD bricht massiv weg und selbst die CDU hat starke Einbrüche zu verzeichnen. Die FDP wiederum wird mit Sicherheit nicht noch viel stärker werden da der Beweis für Ihre Politik ja noch aussteht.
    Wer leichtfertig glaubt das sich die Parteienlandschaft bzw. die Politik bürgerlicher Parteien in den nächsten 10 Jahren nicht massiv ändert kann sicherlich sehr schnell eines Besseren belehrt werden. Dies muss nicht heissen, das eine NPD nach oben kommt, aber eine CDU könnte rechtskonservativer werden und die Linke ebenso massiv Zulauf bekommen was zumindest den Zuwachs am linken und rechten Rand bedeutet.


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