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Migration und Integration in Deutschland

Niemand lässt sich so gut ausbeuten wie Mitglieder einer Gemeinschaft, die ohne Hilfe der anderen in Deutschland nicht überleben können – illegal und ohne Sprachkenntnisse.

Neske/Heckmann/Rühl, Menschenschmuggel, 2004

Virus

Sarrazynismus

Das „Volk der Dichter und Denker“ stemmt sich gegen Relativierungen des Eigenbildes (BILD-Umfrage pro Sarrazin 51%, ablehnend 39%) und entdeckt dabei, wenn wir diese unsere „nationalen Reservate“ nicht retten, würde es eng, gingen wir möglicherweise „verloren“…

VONHans Werth

DATUM19. Oktober 2009

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RESSORTMeinung

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Mag sein, der gesellschaftliche Wandel in seiner (versteckten) Atemlosigkeit überfordert viele Menschen, die jetzt mehr als bisher gewohnt, für die Organisation ihrer gewählten Lebensplanung „kämpfen“ müssen. Das gewünschte Beschauliche steht im Kontrast zur impulsiven Globalisierung, von der oft nur Spitzenstöße allgemein wahrgenommen werden. Dabei bleiben Fakten und Hintergründe verborgen. Manche verdrängen oder leugnen, dass Deutschland auf der Weltkarte nur ein kleiner Punkt ist, derer es viele gibt. Die Suche nach eigener Bedeutung und eigenen Identitäten verheddert sich oft im Konglomerat von bewussten und unbewussten Ängsten. Deshalb ist Spurensuche angesagt und zwar im Gegensatz zur schier endlosen Meinungsbörse des Integrationsstandes der Bevölkerung.

Unter der nationalen Bettdecke des wiedervereinten Deutschlands lauern noch immer geistige Restmutanten jener kultur-historischen Exzesse unseliger Zeit vor 1945 wie Karies in Winkeln der Gesellschaft, die mit den erwähnten Ängsten neuen Auftrieb erfahren. Das „Volk der Dichter und Denker“ stemmt sich gegen Relativierungen des Eigenbildes (BILD-Umfrage pro Sarrazin 51%, ablehnend 39%) und entdeckt dabei, wenn wir diese unsere „nationalen Reservate“ nicht retten, würde es eng, gingen wir möglicherweise „verloren“, wie das schon mehrfach von Anti-Europa-Klägern vorgetragen wurde, die dem Gedankengut eines Sir Sarrazin nicht entgegenstehen, der ein oder andere ihm sogar verbunden ist.

Greifbar sind da die angeblich unserer Kultur fremden „Ausländer“, die das Land „überschwemmen“ würden. Und das ist der Kairos des „Sarrazynismus“ – die letzten Gefechte der ewig Gestrigen auf Verjüngungstour?

Ein Virus aus Deutschland?
Es ist der virale Sarrazin-Impetus, dem Deutschland wiederholt wenig schmeichelhafte Aufmerksamkeit in der Welt verdankt. Andere Länder haben bekanntlich selbst genügend vergleichbare, keineswegs geringere Probleme. ABER niemand vergisst dort! An das kultur-historische Schreckgespenst aus unseliger Zeit des alten Jahrtausend, wird die Welt(-Presse) erneut durch deutsche Initiative vernehmbar erinnert. Mit dieser Last werden in Deutschland auch nachwachsende Generationen „infiziert“, sowohl im positiven wie im negativen Sinne. Die Motive gegenüber Deutschland sind dabei nicht immer edel, durchaus auch „ökonomisch“ motiviert.

Der Sarrazin-Virus trifft eine weltorientierte Bundesbank, deren Lebenselixier ein offenes europa- und weltweites Miteinander im Interessenabgleich der Nationen ist, besonders schmerzhaft. Die BB präsentiert Deutschland in der Welt mit ökonomischem und politisch achtenswertem Gewicht, aber Herr Sarrazin fährt da in die Parade und persifliert, dass es in Deutschland eine ökonomisch minderwertige Schicht gäbe.

Schon wieder – erinnert sich das fragende Ausland? Da gab es doch schon mal ethnisch und rassistisch begründete Lehre und Praxis vom lebensunwerten Leben, wobei Teilen („die uns aussaugen“) davon sogar ökonomische (weil „nicht produktive Elemente“) Erosionen des (Kriegs-)Staates angelastet wurden. Zur Vervollständigung sei an das alte Muster von damals erinnert – auch heute werden „Fremde“ gemeinsam mit bestimmten Deutschen von Sarrazin „bewertet“.

In diesem „wachgehaltenen“ Zerrspiegel erblüht die geistige Untat von Sarrazin. Er wollte über diesen Hebel status-heischend Bedeutung gewinnen, nach dem sein „Bundesbanker“-Image auf und ab changierte. Und weil er so seine Debatten-UNKULTUR kalkulierte, muss er sich gefallen lassen, dass er dafür mit jenem Gedankengut mehr oder weniger identifiziert wird.

Daran ändert seine verbal-leise geknurrte Entschuldigung nichts, denn es handelt sich um gedruckte Äußerungen. Inzwischen soll es, wohl aus juristischen Gründen, von ihm schriftliche Erklärungen (AFP/SWR) über „nicht gelungene Formulierungen“ geben. Gerade die objektiv bestehende intellektuelle Substanz von Sarrazin macht seine „Entschuldigung“ so extrem unglaubwürdig. Denn seine medialisierten schmutzigen Böllerschüsse waren von Anfang an mit jedem Buchstaben ganz bewusst so und nicht anders gewollt. Es ist bekannt: „BB-Präsident Axel Weber hatte handschriftlich alle kritischen Passagen markiert“, was teilweise im Zusammenhang mit der Presseabteilung der BB anders berichtet wurde. Sarrazin ignorierte diese von ihm -sowohl wegen Details wie auch pauschal- „als Zensur“ bewertete Kritik zu 100%, ohne den Text in „Lettre International“ zu ändern.

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10 Kommentare
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  1. Da tut man ihm aber zu viel des Guten an. Er prägt gerade keine neue Entwicklung, die die Verbindung seines Namens damit rechtfertigen könnte.
    Er macht sich lediglich zum Exponenten einer vorhandenen Denkweise. Das ist in der Tat schrecklich.
    Das System reagiert mit dem deutlichen Signal, dass diese Denkweise bei den Lenkern zwar nicht gern gesehen aber toleriert wird. Es gehört zum System Deutschland, dass Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit Mittel der Politik sind.
    Es gibt auch die anderen Stimmen, die sich um konstruktiven Umgang mit allen anfallenden Themen bemühen; es gibt aber eben auch die schlichten ‚Gemüter, die auch bedient werden wollen.

  2. Observer 164 sagt:

    „Die zerstörerische(zersetzende) Arbeit der Frankfurter Schule- einer Gruppe deutsch-amerikanischer Gelehrter, die hochgradig provokative und originäre Perspektiven für die gegenwärtige Gesellschaft und Kultur entwickelten, bezugnehmend auf Hegel, Marx, Nietzsche, Freud, und Weber. Nicht das ihre Idee einer Kulturrevolution neu war. „Bis jetzt“, schrieb Joseph, der Comte de Maistre (1753-1821), der 15 Jahre lang Freimaurer war, “ wurden Nationen durch Eroberung, d.h. durch Invasion, vernichtet: Aber jetzt drängt sich eine wichtige Frage auf; kann eine Nation nicht auf ihrer eigenen Erde untergehen, ohne Umsiedlung oder Invasion, indem man den Kräften der Zersetzung erlaubt, den innersten Kern der originären(heiligen?) und konstituierenden Prinzipien dieser Nation, die sie zu dem machten, was sie ist, zu zerstören? “ Nun denn was, am Ende werden eure Lebenslügen nicht einmal euch überleben in eurer […] Weltbürgerecke. Die geschundene werden es euch nicht vergessen, wenn sie euch dereinst aus ihrer Not heraus erschlagen werden. Wehe wehe wehe..wenn ich auf das Ende sehe!!

  3. Bogo sagt:

    Es ist schon fast erschreckend wie sich Goehtes Zauberlehrling immer wieder aufdrängt.
    Gültig wahrscheinlich für alle Seiten.
    Mit einer gehörigen Portion Geistesstärke seinen Worten und Werken, merkt ich den Brauch und nun tu ich Wunder auch. Walle, walle manche Strecke,daß zum Zwecke, Wasser fließe und mit reichem, vollem Schwalle zum Bade sich ergieße. Und sie laufen, naß und nässer wirds im Saal und auf den Stufen.
    Welch entsetzliches Gewässer, Herr und Meister, hör mich rufen!
    Ach, da kommt der Meister, Herr die Not ist groß, die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los.

    Sarrazynismus finde ich übrigens ziemlich orginell, schade das mir dieser Begriff nicht eingefallen ist.

  4. municipal sagt:

    @Andreas Scholz

    „Es gehört zum System Deutschland, dass Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit Mittel der Politik sind.“

    Die vermeintliche „Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit“ ist kein Mittel der Politik, sondern das traurige Ergebnis der Verhaltensauffälligkeit und des Erscheinungsbildes (verbunden mit einer integrationsablehnenden Haltung), das Teile bestimmer Migrantengruppen nun seit Jahrzehnten an den Tag legen.

    Irgendwann (und das scheint JETZT verstärkt der Fall zu sein) ist die aufnehmende Gesellschaft und Staat nicht mehr bereit, dies länger hinzunehmen.

    Und die Maßnahmen, die jetzt (hoffentlich) dazu ergriffen werden, diese Zustände (im INTERESSE der nachwachsenden Generationen AUCH und GERADE dieser Migranten)
    endlich zu verändern, ist genauer DER „konstruktiven Umgang“, den Sie anmahnen.

  5. @municipal,
    die von Ihnen in Paranthese gesetzte Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit sind absolut real.
    Sie haben vielmehr mit natürlichem Revierverhalten als mit bewußtem kognitiv begründetem Verhalten als Reaktion auf echte Verhaltensauffälligkeiten zu tun.
    Dieses Revierverhalten ist für Tiere in jedem Fall angemessen. Das Säugetier Mensch nimmt für sich allerdings in Anspruch sein Handeln bewußt steuern zu können.
    Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit gab es (und gibt es ) keineswegs nur in Deutschland; insbesondere gibt es sie in Deutschland nicht erst seit den sechziger Jahren.
    Zu meiner Schulzeit gab es als Objekt die Polaken, weil einfach noch keine Kanaken da waren.
    Der konstruktive Umgang hat dort anzufangen, wo Menschen für sich in Anspruch nehmen nur wegen ihres Stammbaumes annehmen, sie seien besser als andere Menschen mit anderem Stammbaum.
    Sie sind es nicht und insbesondere verhalten sie sich keinesfalls anständiger, wenn sie fortwährend die anderen als Gruppe abwerten.

  6. municipal sagt:

    @ Andreas Scholz

    „Sie haben vielmehr mit natürlichem Revierverhalten als mit bewußtem kognitiv begründetem Verhalten als Reaktion auf echte Verhaltensauffälligkeiten zu tun.“

    Sie werden mir sicher nicht verübeln, das ich (und der größte Teil der deutschen Gesellschaft/Politik) das NICHT so sehen. Aus leidigen Erfahrungen. Das SIe das anders beschreiben (sehen werden Sie es, da vernunftbegabt,ähnlich) liegt in den von Ihnen angestrebten Zielen.

  7. Markus Hill sagt:

    Sie haben Recht, man kann das differenziert diskutieren. Es ist keineswegs so einfach, wie es scheint. Viele Leute haben Ängste und reagieren oft irrational.
    Wegen der Schlüssigkeit (Zitat):
    „Sie sind es nicht und insbesondere verhalten sie sich keinesfalls anständiger, wenn sie fortwährend die anderen als Gruppe abwerten.“
    Meiner Ansicht nach machen Sie (unbewusst oder bewusst) auch den gleichen Fehler und und werten alle die Menschen pauschal ab, die genau nicht aus primitivem (natürlichen) Revierverhalten reagieren, sondern aus sachlichen (kognitiv gesteuert!) Erwägungen heraus reagieren. Zumindest sollten Sie fairerweise unterstellen, dass es solche Menschen gibt und Sie diese (wissentlich oder unwissentlich) mit den anderen in einen Topf werfen.

  8. Markus Hill sagt:

    PS: Ein Gebot der Fairness – reagieren sollte reagieren sein (Kritik äussern etc.) und eben nicht Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit. Irgendwie scheint mir auch das bei der Diskussion nicht ganz passend, damit kann ich jeden Kritiker pauschal diskreditieren – möchte Ihnen das nicht unterstellen, die Begriffe verführen einfach zu einer sehr engen Perspektive für Reaktionsmöglichkeiten der Bevölkerung.

  9. Bogo sagt:

    Aus leidigen Erfahrungen?
    Haben Migranten keine leidigen Erfahrungen?
    Sei es mit anderen Migranten oder mit Deutschen selbst.
    Wenn Vergehen von Migranten anders bewertet werden als die der deutschen Bevölkerung, kann es kein Miteinander geben. Hier spielt das IHR und WIR immer noch eine zu große Rolle, auch schon Integrierte werden vor den Kopf gestoßen, nicht unbewiesen ist, dass Migranten einen schlechten Ruf haben, weil Missetaten ihrer Mitmigranten auf alle übertragen werden, was einem Deutschen gar nicht erst passieren kann.
    Migranten bekommen schwerer die gewünschte Arbei, die gewünschte Wohnung, sogar die gewünschte Braut.
    Gut Integrierte verlegen sich inzwischen auch darauf, auf ihre schlecht integrierten Mitmigranten zu schimpfen, da ihre Chancen durch die vermeintlich schlecht Integrierten sinken.
    Können sie sich vorstellen, dass ihre Chancen sinken, weil es schlecht integrierte Deutsche gibt?

  10. Hans Werth sagt:

    @Bogo 20.10.2009 00:11h
    „Sarrazynismus“ ist eine geliehene Wortschöpfung. Benutzt habe ich sie ohne bewusste Quellenkenntnis. Wahrscheinlich speicherte meine neuronale Festplatte den Begriff beim Lesen von Unmutsbekundungen im Jahr 2005, als sich Berliner wieder einmal über S. „erfreuten“ …
    Trifft der „Zauberlehrling“ wirklich für alle Seiten zu? Ich meine ganz klar – nein.
    Denn ich will die gerufenen dienstbaren Geister, die bis heute auch funktionale Lücken in unserer Arbeitswelt ausgleichen und dadurch jenes „Wirtschaftswunder“ ermöglichten und heute auch eigene Wirtschaftskraft verkörpern, keinesfalls wieder los werden. Sie haben sich das Recht hier zu leben schließlich hart erarbeitet. Dass es bei solchen Prozessen auch weniger engagierte Trittbrettfahrer quer durch alle Ebenen und Gruppen der Gesellschaft gibt, liese sich allenfalls in totalitären Strukturen vermeiden und die will ich keinesfalls auch nur im Ansatz. Wir können dem Einfallsreichtum der Trittbrettfahrer unsere gemeinschaftsorientierte Kreativität entgegensetzen, anstatt unsere Energien in destruktiver Nörgelei versanden zu lassen.

    @ Observer164 19.10.2009 21:14h
    Wenn im Themenzusammenhang die „Frankfurter Schule“ erwähnt wird, sehe ich vor allem einer ihrer Grundgedanken: „kritische Reflektion über die Reflektion“, was vereinfacht bedeutet, dass unser „ so Sein“ ausnahmslos ständiger Überprüfung aus eigenem Antrieb bedarf. (vgl. J. Habermas, „Theorie des kommunikativen Handelns“, 1981).
    Aus einem Diskurs zum „politisch zivilisierten Land“ (1995) lässt sich von Habermas zitieren, dass „der EINE nicht auf Kosten des ANDEREN wirklich frei sein kann, sondern erst dann, wenn alle gemeinsam die gleichen Freiheiten genießen“. Achtung – „Freiheiten“ gemeint im originär demokratischen („republikanisch“ „liberalen“) Kontext, der von unabdingbaren Rechten und Pflichten der Individuen in anerkannter Gemeinschaftsordnung in allen Organisationsebenen ausgeht.

    Ist die Weltbürger-„Ecke“ etwas Reales oder eher ein Widerspruch in sich?. Der Weltbürger lebt nicht in der Ecke, sondern real und gedanklich bewusst erlebt er sich in der Weltgemeinschaft, die er positiv anerkennt und jedem Menschen so zugesteht, wie er es gemeinschaftsorientiert für sich beansprucht bzw. von den anderen einfordert und selbst auch einzulösen hat.
    Das Verdienst des Internet, unsere Weltbürgerschaft in der Weltgemeinschaft unausweichlich stets aktuell vor Augen und bewusst zu sehen, ist unsere Chance, dies als integratives Instrument zur Verbesserung von Problemlösungen zugunsten unterschiedlichster Gruppen in der Gemeinschaft zu nutzen. Der diskursive Verständigungsprozess kann allseits sichtbar offenlegen, wie sich Gemeinschaftsordnungen und Individuen miteinander entwickeln können. Dies kann sich in sachlicher und in andere Menschen prinzipiell anerkennender Form entfalten – frei von verletzenden Qualifizierungen, einseitigen Schuldzuweisungen etc.
    Die ernsthafte Diskussion in vorstehenden Kommentaren ermutigt sehr, im Gegensatz zu den jüngsten extremen und destruktiven Massenstimmen anderer Foren.



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