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Migration und Integration in Deutschland

Das Schlimmste ist ein fußballspielender, ministrierender Senegalese. Der ist drei Jahre hier – als Wirtschaftsflüchtling. Den kriegen wir nie wieder los

Andreas Scheuer, CSU-Generalsekretär, PresseClub Regensburg, 15.9.2016

Integrationsland Deutschland

Zu Fachkräften und Lehrern mit Migrationshintergrund liegen keine Daten vor

Zu Fachkräften und Lehrern mit Migrationshintergrund in Kindertagesstätten und an Schulen liegen keine Daten vor. Dies ist die Antwort der Landesregierung in Sachsen-Anhalt auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Eva von Angern (Die Linke), die sich nach dem Personal an Kindergärten und Schulen erkundigt.

Zu Fachkräften und Lehrern mit Migrationshintergrund in Kindertagesstätten und an Schulen liegen keine Daten vor. Dies ist die Antwort der Landesregierung in Sachsen-Anhalt auf eine Kleine Anfrage (KA 5/6924) der Abgeordneten Eva von Angern (Die Linke), die sich nach dem Personal an Kindergärten und Schule erkundigt.

Keine Lehrer mit Migrationshintergrund? - © flickr.com/photos/rcsj (Rob Shenk)

Keine Lehrer mit Migrationshintergrund? - © flickr.com/photos/rcsj (Rob Shenk)

Zwar werde in Sachsen-Anhalt, so die Landesregierung, der verstärkte Einsatz mehrsprachiger Erzieherinnen und Erzieher angestrebt, um neben der deutschen Sprache auch die Mehrsprachigkeit zu fördern; die Pflege der Herkunftssprache zu unterstützen und Möglichkeiten der kulturellen Vielfalt stärker zu nutzen. Doch könne wegen der fehlenden Daten zu den Fachkräften mit Migrationshintergrund keine Aussagen getroffen werden.

Diese Antwort zeigt exemplarisch den gegenwärtigen Standpunkt in Deutschland. Zum Integrationsland ist es noch ein weiter Weg. Nicht selten werden parlamentarische Anfragen auf Bundes- und Landesebene in Bezug auf Menschen mit Migrationshintergrund mit Verweis auf fehlende Daten und Zahlen unbeantwortet gelassen. Dies zeigt, dass die deutsche Integrationspolitik nach wie vor in den Kinderschuhen steckt und mehr von Schein als Sein geprägt ist.

So wichtig und richtig die ersten Schritte mit dem Integrationsgipfel und der Deutschen Islam Konferenz auch waren, so wichtig ist es auch, Instrumente zu schaffen, mit denen man die wohlformulierten guten Vorsätze auf Bundesebene in die Länder und Kommunen transportiert – dorthin, wo Integrationspolitik letztendlich seinen Niederschlag finden muss.

Mit Datenerhebungen zu Schulabgängerquoten von Schülern mit Migrationshintergrund allein erscheint Integrationspolitik nicht glaubhaft. Migrantenkinder sprachlich zu fördern, ist nur eine Seite der Medaille. Zur Integrationsarbeit gehört es aber auch, Lehrer und Fachkräfte mit Migrationshintergrund zu beschäftigen und dies so lange voranzutreiben, bis eine dem Bevölkerungsanteil angemessene Beschäftigungsquote erreicht ist.

So selbstverständlich die Landesregierung von Sachsen-Anhalt in derselben Anfrage Daten zu weiblichen und männlichen Lehrern und Fachkräften liefert, genauso selbstverständlich muss es sein, die Quoten von Lehrern und Fachkräften mit Migrationshintergrund zu liefern, mit denen man in der Lage ist, die integrationspolitischen Maßnahmen zu messen.

So vermittelt man nicht nur Glaubwürdigkeit, sondern schlägt auch gleich die zweite Fliege mit einer Klappe: Spätestens seit der Studie „Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund“ wissen wir, dass Schüler, die sprachlich und fachlich von Förderlehrern mit gleicher ethnischer Herkunft unterstützt wurden, ihre Leistungen deutlich verbessern konnten.

Wer nun einwendet, in Sachsen-Anhalt sei der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund sowieso gering und eine solche Datenerhebung nicht so wichtig, dem sei gesagt, dass das kein Kontra-Argument ist, im Gegenteil. Wenn wir aus den Versäumnissen vergangener Jahrzehnte etwas gelernt haben sollten, dann das, dass man handeln und Maßnahmen ergreifen muss, bevor es zu spät ist.

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26 Kommentare
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  1. Markus Hill sagt:

    „Zur Integrationsarbeit gehört es aber auch, Lehrer und Fachkräfte mit Migrationshintergrund zu beschäftigen und dies so lange voranzutreiben, bis eine dem Bevölkerungsanteil angemessene Beschäftigungsquote erreicht ist.“
    Über die Befähigung von Fachkräften sollten Leistung und Qualifikation entscheiden, keinesfalls die ethnische Herkunft. Da scheint der Gedanke unterschwellig kommuniziert, dass man wieder „Türken-Quoten“ einführen möchte, da die vietnamesichen, chinesischen und italienischen Einwanderer diese Quoten derzeit wohl noch nicht als drängendes Problem erkannt haben. Ich kann verstehen, dass man aus Interessensvertretungsgründen möglichweise türkischen Migranten aus dem Bereich Bildung oder Sozialarbeit Jobs verschaffen möchte. Schon wieder hat mir den Fall, dass man von Migranten schreibt und Türken meint. Mittlerweile erscheint mir das mehr nicht sehr sachorientiert.
    Es gibt aber so etwas wie einen Arbeitsmarkt, wo man sich bewirbt und möglichst durch Leistung oder Qualifikation hervorhebt. In diesem Arbeitsmarkt, auch im sozialen Bereich, konkurrieren Deutsche und Migranten ganz normal um Arbeitsplätze.
    Ich empfinde es in KEINSTER Integrationsfördernd, wenn man hier ständig diese Klientelpolitik betreibt bzw. propagiert. . Die türkischen Eltern können gerne privat Türkischkurse für Ihre Kinder finanzieren (vielleicht auch von der türkischen Regierung gesponsert), das verbietet niemand. Die Kinder sollen in Schulen und Kindergärten normal, ALLE Nationalitäten miteinander, lernen und spielen. Sie sollen so gut Deutsch lernen, dass sie problemlos durch die Schule kommen und mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit eine Ausbildung oder ein Studium in Deutschland durchführen können. Langfristig und unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten erscheint mir das der erfolgreichste Weg für eine gelungene Integration. Wie immer – die ANDEREN erfolgreichen Migrantengruppen sollten da den Takt vorgeben.

  2. Ekrem Senol sagt:

    Hallo Markus,

    Über die Befähigung von Fachkräften sollten Leistung und Qualifikation entscheiden, keinesfalls die ethnische Herkunft.

    Das sehe ich genauso.

    Da scheint der Gedanke unterschwellig kommuniziert, dass man wieder “Türken-Quoten” einführen möchte, da die vietnamesichen, chinesischen und italienischen Einwanderer diese Quoten derzeit wohl noch nicht als drängendes Problem erkannt haben.

    Das wiederum sehe ich anders. Es geht um Migranten, zumal wir über Sachsen-Anhalt reden. Dass andere das Problem nicht erkannt haben, stimmt nicht. Das Problem besteht in Deutschland querbeet und ist von nahezu allen Fachleuten als Problem anerkannt. Nur weil es nicht in die Zeitung schafft, bedeutet es nicht, dass es nicht erkannt wurde.

    Es gibt aber so etwas wie einen Arbeitsmarkt, wo man sich bewirbt und möglichst durch Leistung oder Qualifikation hervorhebt.

    Genau darin liegt ja das Problem. Ein Migrant – egal ob türkisch, riechich oder italienisch – muss bei gleichen Leistungen viel mehr Bewerbungen schicken, bis es eingeladen wird, als ein Einheimischer. Die Konkurrenz ist da, die Chancenverteilung nicht ausgewogen. Und das betrifft nicht nur die Privatwirtschaft. Wenn Sie wüssten mit welchen Vorbehalten schon einer Erzieherin mit Migrationshintergrund begegnet wird von der Leitung bis in die Belegschaft. Selbstverständlich darf man das nicht pauschalisieren. In Großstädten, wo der Migrantenanteil groß ist begegnet man – aufgrund des häufigen Kontakts, was Barrieren abbaut – weniger Ablehnung als in Gegenden, wo Migranten rar sind.

    Sie sollen so gut Deutsch lernen, dass sie problemlos durch die Schule kommen und mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit eine Ausbildung oder ein Studium in Deutschland durchführen können.

    Hier geht es nicht um die Kinder allein, die laut oben gennanter Studie – man kann davon halten was man will – nun einmal bessere Ergebnisse erzielen, wenn sie von Erzieherinngen mit gleicher ethnischer Herkunft betreut werden. Hier geht es in erster Linie eben um die, die trotz gleichen Leistungen eben nicht die gleichen Chancen bekommen, wie einheimische.

    Sehen sie es mal so. Es gibt Frauenquoten. Wieso? Konkurrenz, der bessere soll sich durchsetzen etc. gilt doch auch dort. Dort aber ist es zur Normalität geworden, benachteiligte – weshalb auch immer – besonders zu fördern. Hier in dem Fall geht es um Männer, die mehr in die Erziehungsberufe eingebunden werden sollen. Wieso? Freie Marktwirtschaft und Leistung!? Nein, es geht darum, ein Gleichgewicht herzustellen, das notwendig und wichtig ist. Dahinter steckt doch ein Gedanke. Wieso sollen Männer nicht Erziehen können und Frauen dafür mehr in Führungspositionen? Während man heute in der Lage ist, Punktgenau zu sagen, wie viele Frauen und Männer wo beschäftigt sind, ist man bei Migranten noch lange nicht so weit. So lange wir auch dies nicht als Normalität empfinden, werden wir nicht zu einem Integrationsland werden.

    Hier geht es definitiv nicht um Türken. Folgende Zahlen sind zwar etwas älter aber dürften sich nicht allzu sehr verändert haben:

    Im Jahr 2003 lebten in Sachsen-Anhalt 50,5 Tausend ausländische Mitbürger aus allen Erdteilen und aus mehr als 165 Ländern. Mit 2 Prozent hatte Sachsen-Anhalt einen geringen Ausländeranteil. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, kam jeder 9. Ausländer aus Vietnam (entspricht 11 Prozent), jeder 12. stammte aus den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens (9 Prozent) bzw. der Russischen Föderation (8 Prozent). Nach der Höhe des Anteils betrachtet folgten Mitbürger aus der Ukraine mit 7 Prozent sowie aus dem Irak und der Türkei mit jeweils 5 Prozent.

  3. Sanne sagt:

    Sehen sie es mal so. Es gibt Frauenquoten. Wieso? Konkurrenz, der bessere soll sich durchsetzen etc. gilt doch auch dort. Dort aber ist es zur Normalität geworden, benachteiligte – weshalb auch immer – besonders zu fördern. Hier in dem Fall geht es um Männer, die mehr in die Erziehungsberufe eingebunden werden sollen. Wieso? Freie Marktwirtschaft und Leistung!? Nein, es geht darum, ein Gleichgewicht herzustellen, das notwendig und wichtig ist. Dahinter steckt doch ein Gedanke. Wieso sollen Männer nicht Erziehen können und Frauen dafür mehr in Führungspositionen? Während man heute in der Lage ist, Punktgenau zu sagen, wie viele Frauen und Männer wo beschäftigt sind, ist man bei Migranten noch lange nicht so weit. So lange wir auch dies nicht als Normalität empfinden, werden wir nicht zu einem Integrationsland werden.

    Hinter den Frauenquoten steht tatsächlich ein Gedanke, und zwar eine Linke Ideologie, die Deutschland schon fast zersetzt hat. Ich selbst kenne aus Schule und Studium Türken, Griechen und Inder. Besonders die Inder sind mir immernur durch Fleiß und hervorragende Noten aufgefallen. Der einzige Inder an meiner Schule war Jahrgangsbester mit einer Abinote von 1,0. Ich glaube kaum, dass dieser junge Mann jemals Probleme hinsichtlich seiner Bewerbung irgendwo haben wird. Sie unterstellen deutschen Arbeitgebern Rassismus und tuen ihnen Unrecht. Es gibt zudem das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das nun auch die falschen, bösen, rassistischen Gedanken des Arbeitgebers in die richtigen Bahnen lenken soll.

    Hinter der Frauenquote in manchen Bereichen steht selbstverständlich ein Gedanke, und zwar ein linksideologischer. Zwischen dem Starken und dem Schwachen ist die Freiheit die Unterdrückung und das Gesetz die Befreiung. Das heißt Bevormundung durch den moralischen Wächterstaat und absolute Gleichmacherei. Manche nennen das auch die Neid- und Versagerideologie. Ich fürchte, dass für ein solches Denken langsam die finanziellen Mittel ausgehen.

  4. Ekrem Senol sagt:

    Ich selbst kenne aus Schule und Studium Türken, Griechen und Inder. Besonders die Inder sind mir immernur durch Fleiß und hervorragende Noten aufgefallen. Der einzige Inder an meiner Schule war Jahrgangsbester mit einer Abinote von 1,0. Ich glaube kaum, dass dieser junge Mann jemals Probleme hinsichtlich seiner Bewerbung irgendwo haben wird. Sie unterstellen deutschen Arbeitgebern Rassismus und tuen ihnen Unrecht.

    Dass der von Ihnen erwähnte Inder keine Probleme haben wird, will ich doch mal stark hoffen. Darum geht es nicht. Es geht darum, dass man im Schnitt bei gleichen Leistungen benachteiligt wird. Würde sich auch ein Deutscher mit Abi-Note sehr gut beim gleichen Arbeitgeber bewerben, so hätte dieser im Schnitt bessere Chancen. Darum gehts.

    Ich unterstelle dem deutschen Arbeitgeber kein Rassismus. Es gibt mit Sicherheit Solche und Solche. Dass aber ein Ausländer häufiger Bewerbungen verschicken muss ist tatsache und mittlerweile durch zahlreiche Studien belegt. Hier geht es aber nicht einmal um Arbeitgeber allein. Selbst einheimische Arbeitnehmer können es „im Schnitt“ weniger haben, wenn ihr Vorgesetzter einen Migrationshintergrund hat. Deren Aufstieg wird „im Schnitt“ kollektiv verhindert.

    Oben rede ich auch nicht von Quotenregelungen. Ich fordere die Aufzeichnung, die Beobachtung und eine kontinierliche Förderung, bis eine Ausgewogenheit hergestellt ist. Eine Quotenregelung hingegen würde mit sich bringen, dass man Menschen mit Migrationshintergrund einstellen muss, bis zu einem bestimmten Grad. Mir geht es um den Aufbau von Sensibilitäten!

  5. LI sagt:

    Zu den deutlich schlechteren vom namen abhängiger Arbeitsplatzchancen selbst bestens intregrieter Migranten hat der Spiegel erhellend beigetragen.

    Exodus von Mustermigranten

    http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,645054,00.html

    LI

  6. Mehmet sagt:

    Sehr interessant!!

  7. municipal sagt:

    @ Li

    Interessanter Artikel,habe ich auch vorhin gelesen. Interessanter aber ist noch der dort verlinkte Artikel von SPIEGELSPECIAL unter dem Titel „Deutsch-Türkische Welten –
    Wie ein Blumenbeet“, der Aufschluss über DENKE und BEWEGGRÜNDE von jungen
    türkischstämmigen Migranten gibt, was sie PRO & CONTRA dazu bewegt, wieder zurück
    „in die Heimat“ zu gehen (wobei ich die Türkei HEIMAT bei hier geborenen Menschen als wirklich absurd ansehe). Wichtig dabei ist auch der „Hintegrund“ der einzelnen Gesprächsteilnehmer.

    Kurze Zitate

    Aydemir: Die türkische Kultur kann man mittlerweile gar nicht mehr von der islamischen Kultur trennen. Dieser Einfluss ist schon seit vielen Jahrhunderten vorhanden. Trotzdem gibt es in der Türkei viele Menschen, die keine Muslime sind, und die muss man ja auch berücksichtigen.

    Yildirim: Die Türken hier sind wirklich ganz anders. Als ich in Deutschland auf der Sprachschule war, hat einmal eine Türkin gesagt: „Wenn die hier in Deutschland Türken sind, dann bin ich keine davon. Und wenn ich Türkin bin, sind die keine.“

    Aydemir: Meine Cousins und Cousinen in der Türkei haben auch ständig Vorurteile: „Ihr Türken in Deutschland habt so ein schlechtes Bild von uns verbreitet.“ Mit der neuen Generation ändert sich das aber gerade.

    Yildirim: Wer hat denn gesagt, dass die Türkei demokratisch ist?

    Sargur: Ich glaube, dass die Türkei sehr demokratisch ist, wenn man sie mit dem Nahen Osten vergleicht. Wir haben nur eine eigene Auslegungsweise: Wir brauchen eben eine starke Hand.

    Sargur: Die Türken in Deutschland zeigen ein klassisches Diaspora-Verhalten. Man schottet sich ab und bewahrt seine Werte, die man vor 40 Jahren aus seinem Dorf oder seiner Stadt mitgebracht hat.

    Soweit die Zitate
    http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,581318,00.html

    Bitte lesen, das Gespräch läuft über 4 Seiten, und gibt gute Einblicke in die verschiedene Sicht, gerade auch der Punkte Religion,Demokratie in der Türkei.

  8. LI sagt:

    @municipal

    ehrlich gesagt interessieren mich als guten Deutschen die politischen Verhältnisse in der Türkei nur am Rande.
    Das ist auch nicht das Thema.dieser Seite.

    Die persönliche Meinung von 5 ausgesuchten vom Spiegel Befragten über die Türkei interessiert mich noch weniger.

    Gehe ich in den Osten der BRD und befrage dort 5 Kevins und andere Träger exotischer Namen, welche zugleich Anhänger der NPD sind nach ihrer politischen Meinung zu dem politischen Zustand der BRD wird mich das nackte Grausen erfassen, gleichwohl käme ich nicht auf dei Idee diese Meinungen beispielhaft für die deutsche Jugend zu bezeichnen.

    Wichtig ist die Feststellung das der Arbeitsmarkt woanders für Migranten offener ist und die OECD Studie welche eindeutig die schlechteren Arbeitmarktchancen der akademischen Migranten feststellt.

    Woran das wohl liegt

    Glaubt doch keiner daran, dass ein Land was Frauen, Behinderte, Alte usw. diskrimiert und mit dem AGG zur Gleichbehandlung gezwungen werden muß gerade Migranten nicht diskriminiert.

    LI

  9. municipal sagt:

    @ LI

    Warum verschliessen Sie sich dem Artikel des SPIEGEL so konsequent? Es geht dort AUCH und GERADE um die Beweggründe junger türkischstämmiger Migranten, in die
    Türkei zu gehen. Den Bericht des SPIEGEL über die OECD Studie lesen Sie doch auch?
    Ist er Ihnen angenehmer für Ihre Argumentation, so als „guter Deutscher“ ?

    Scheint so, wenn man den letzten Satz Ihres Kommentares liest, der doch mit der OECD Studie wirklich nichts zu tun hat.

  10. LI sagt:

    Was und wem verschließe ich mich.

    Wenn ich über Raumfahrt diskutiere ist ein Diskussionsbeitrag über die Fauna der Tiefsee am Thema vorbei.

    Letztlich kann man ein Problem erst lösen, wenn man erkannt hat oder zumindest erkennen will, das
    ein Problem vorhanden ist..

    An dem Problembewußtsein hier im Inland gilt es zu arbeiten. Da ist eine Diskussion über die
    Türkei schlicht überflüssig.
    .


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