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Türkische Presse Türkei

25.06.2009 – China, Albanien, Belgien, Iran, England

Die Generaldirektion für Presse und Information in Ankara fasst in seiner Presseschau die Außlandsereisen von Staatspräsident Abdullah Gül nach China und Erdogans Besuch in Albanien und Belgien zusammen. Außerdem gibt es außenpolitische Kurzmeldungen zu Iran und England.

Gül in China
Staatspräsident Abdullah Gül ist gestern in China angekommen. Gül besuchte als erstes das Büro der Türkischen Rundfunk und Fernsehanstalt (TRT) in Peking. Gül sagte: „Wir wollen unsere Beziehungen in dieser Region Asiens erweitern sowie wir unsere Beziehungen in weit entfernten Regionen wie Lateinamerika und Afrika erweitern. Unsere Beziehungen zu diesen Ländern sollen nicht als eine Alternative zu der EU oder die USA betrachtet werden.“ (Türkiye)

Erdogan reist nach Albanien und Belgien
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan wird heute für einen Arbeitsbesuch nach Albanien reisen. Erdoğan wird im rahmen seiner Kontakte, von dem albanischen Staatspräsidenten Bamir Topi empfangen und mit seinem albanischen Amtskollegen Sali Berisha zusammenkommen. Unterdessen wird Erdoğan, auch an der Eröffnungszeremonie einer Autobahn in Albanien, das von der Türkei gebaut wurde, teilnehmen.

Ministerpräsident Erdoğan wird nach seinen Kontakten in Albanien, am selben Tag nach Belgien weiterreisen. Erdoğan wird während seiner Kontakte in Brüssel als Ehrengast an dem Crans Montana Forum teilnehmen und den Preis ‚Prix de la Fondation’, der dem Frieden, der Freiheit und Demokratie dienenden Personen verliehen wird, erhalten. (AA)

Davutoglu in der Parlamentskomitee für Außenpolitik
Außenminister Ahmet Davutoğlu hat gestern an der Sitzung der Parlamentskomitee für Außenpolitik teilgenommen und die Mitglieder über die türkische außenpolitische Haltung informiert. Davutoğlu sagte: „Die Türkei kann sich nicht von den Entwicklungen in den Balkan, Kaukasien, dem nahen Osten, Nordafrika und Zentralasien fern halten. Wir werden weiter eine effektive Rolle in dieser Regionen spielen.“ (Hürriyet)

Özügergin: „Wege zur Rechtsfindung sollten offen sein“
Burak Özügergin, Sprecher des Außenministeriums, teilte gestern mit, dass sie daran glauben dass Iran, die Fähigkeit habe, mit offenen wegen zur Rechtsfindung, die nötige Lösung erreichen kann.

Özügergin sagte: „Wir sehen Iran als eines der wichtigsten Länder für die Stabilität in der Region an. Unterdessen verfolgen wir die Entwicklungen in Iran mit großer Aufmerksamkeit. Wir hoffen, dass ein land wie Iran, mit einer tiefen historischen Vergangenheit, die politischen Auseinandersetzungen in kürzester Zeit friedlich erledigen wird“ (Milliyet)

Die Türkei ist wichtig für England
Abgeordneter der Konservativen im britischen Unterhaus Liam Fox erklärte gestern, die Türkei habe eine Strategische Bedeutung für England. Fox teilte mit, dass die Türkei, wegen ihrer geopolitischen Lage, der NATO-Mitgliedschaft und ihrer Rolle für einen sicheren Energietransport wichtig für England ist. (Milliyet)

Hinweis: Die “Türkische Presse Türkei” (Türkeiausgaben türkischer Tageszeitungen) wird von der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara zur Verfügung gestellt und von der MiGAZIN-Redaktion unverändert übernommen.