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Migration und Integration in Deutschland

Demnach waren die Arbeitgeber bestrebt, diejenigen ausländischen Arbeitnehmer zu halten, die sich in mehrjähriger Beschäftigung bewährt hatten, zumal bei ihnen die Anpassungs- und hier vor allem die Sprachschwierigkeiten … überwunden waren.

Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, 1968

Interkulturelle Öffnung der Verwaltung

Potenziale nutzen, Chancen schaffen

Die Beauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer, hat ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Ländern und Kommunen zum fachlichen Austausch eingeladen. Neben den Beauftragten nehmen Vertreterinnen und Vertreter von Ausländerbehörden sowie Jugend- und Sozialämtern an der Konferenz teil. Das Motto: „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung- Potenziale nutzen, Chancen schaffen“.

Fragen, die auf der Bundeskonferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten am 4. und 5. Mai in der Mercatorhalle Duisburg im City Palais, Landfermannstraße 6, diskutiert werden sollen sind: Wie können kommunale Verwaltungen gezielter auf die Bedürfnisse von Zuwanderinnen und Zuwanderern eingehen? Welche Mentorenprogramme ermöglichen Menschen aus Zuwandererfamilien bessere Bildungschancen? Wie können junge Migranten während des Studiums intensiver gefördert werden?

Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren sich Akteure aus Bund, Ländern und Kommunen, u.a. Migrantenorganisationen, mit ihrer Arbeit. Kooperationspartner von Staatsministerin Böhmer sind der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, und die Integrationsbeauftragte der gastgebenden Stadt Duisburg, Leyla Özmal. Die Stiftung Mercator unterstützt die Bundeskonferenz.

In verschiedenen Foren werden außerdem Best-Practice-Beispiele vorgestellt und unterschiedliche Aspekte von Integration diskutiert. Themenfelder sind: „Jugend/Bildung“, „Wirtschaft/Ausbildung“, „Verwaltung/Daseinsvorsorge“ sowie „Kultur“.

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