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Einbürgerungen auf niedrigstem Stand seit 1989

Die Einbürgerung erfolgte bei 4 488 Personen (58,3 %) aus einer europäischen Staatsangehörigkeit heraus, darunter in 1 196 Fällen aus einer der EU-Mitgliedsstaaten. Ferner gab es 2 272 Einbürgerungen aus einer asiatischen Staatsangehörigkeit, 564 Einbürgerungen aus einer afrikanischen und 233 aus einer amerikanischen Staatsangehörigkeit heraus. 147 Personen waren vor ihrer Einbürgerung staatenlos oder ihre Staatsangehörigkeit konnte nicht geklärt werden.

Die Personen mit ehemals türkischer Staatsangehörigkeit stellten erneut die größte Gruppe mit 2 020 (26,2 %) aller Einbürgerungen. Die nächst größere Gruppe der Eingebürgerten bildeten 569 Personen (7,4 %) mit ehemals serbisch-montenegrinischer beziehungsweise serbischer oder montenegrinischer Staatsangehörigkeit, dicht gefolgt von 548 Personen (7,1 %) mit ehemals polnischer Staatsangehörigkeit. Aus einer Staatsangehörigkeit der GUS-Staaten wurden insgesamt 798 (10,4 %) Personen eingebürgert. Die stärkste Gruppe hierunter bildeten die Russen mit 188 Personen.

Weitere 367 Personen (4,8 %) besaßen vor ihrer Einbürgerung die libanesische, 306 (4,0 %) die irakische und 303 (3,9 %) die iranische Staatsangehörigkeit.